Das Österreich-Interview

James Blunt auf Wien-Visite

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James Blunt auf Wien-Visite
© Getty Images, Warner Music
Für die neue CD „Some Kind of Trouble“ wird der Schmusesänger rabiat.
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James Blunt ist doch langweilig. Sein Hit You’re Beautiful kann nichts, was mein Angels nicht besser könnte.“ Letzten Sonntag startete Robbie Williams (36) bei seinem Pariser Minikonzert den Frontalangriff auf den Schmusesänger.

James Blunt auf Wien-Visite
© oe24
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James Blunt: Ach wo! Nur habe ich früher immer gesagt, dass ich Musiker werde und dann wollte ich nicht als Lügner dastehen. Also habe ich es gemacht. Bald verbinde ich beides: Im Dezember singe ich für de Truppen in Afghanistan und vertreibe damit die Taliban (lacht).

ÖSTERREICH: Das glauben Sie aber nicht wirklich?

Blunt: Ich nicht, aber alle Journalisten, denen ich das erzählt habe (lacht). Googeln Sie mich doch mal. Da steht so viel Blödsinn, dass die Taliban sicher schon Angst vor mir und meinen Songs haben (lacht).

ÖSTERREICH: Mit dem Neo-Song „Superstar“ vertonen Sie Ihren Society-Hass …

Blunt: Ich will kein Star sein. Mich kotzt dieses oberflächliche Society-Gehabe an. Paparazzi sind für mich der größte Abschaum der Menschheit. Die verdienen mit einer Momentaufnahme Millionen. In meinem Leben habe ich öfter eine Gitarre als ein sexy Girl im Arm. Nur will das keiner fotografieren.

ÖSTERREICH: Frauen lieben Sie, Männer hassen Sie …

Blunt: Besser als umgekehrt (lacht)! Was ist denn so schlecht daran, wenn man die Herzen der Frauen erobert? Für mich ist das ein doppelter Gewinn, weil die Männer dann zu meinen Konzerten müssen, wenn sie keine Ehekrise haben wollen.

ÖSTERREICH: „You’re Beautiful“ wurde zum Unsong der Dekade erklärt …

Blunt: Ich kann ganz gut damit leben. Einige Radiostationen weigern sich, den Song zu spielen, dafür spielen sie aber all meine anderen Hits. Fairer Deal.

ÖSTERREICH: Was, wenn die Karriere morgen vorbei ist?

Blunt: Dann werde ich Background-Tänzer bei Robbie Williams und zahle ihm all seine billigen Gags über mich heim.

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