Neue Sichtweise

Rätselraten um Richard Lugners "Chauffeur"

Simone Lugner und Roland Granzer
© Andreas Tischler
In einem Interview outete sich der Unternehmer Roland Granzer als enger Freund von Richard Lugner. Ein anderer Intimus des Baumeisters widerspricht dem allerdings vehement.
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Der Streit um das Lugner-Erbe will kein Ende nehmen. Kürzlich meldete sich Mörtels vermeintlicher Chauffeur bei oe24 und plauderte Details aus Lugners Privatleben aus. "Ich glaube sogar, dass ich sein einziger echter Freund war“, konstatiert Granzer wehmütig. Das sieht ein anderer Freund von Richard Lugner aber anders. Uli Wüllenweber meldete sich jetzt zur Causa zu Wort. Wüllenweber ist der Ex-Mann von Anastasia "Katzi" Sokol und war mit dem Baumeister eng befreundet. Er soll sogar einer der wenigen Freunde Lugners gewesen sein, der auch in der Villa übernachten durfte.

Anastasia "Katzi" und Uli Wüllenweber
Anastasia "Katzi" und Uli Wüllenweber © Tischler

"Viele haben sich immer gefragt, warum Richard keinen Fahrer hatte. Seine Aussage dazu, ich traue Niemand und ich möchte mit meinen Gesprächen die ich während der Fahrt führe, nicht in der Zeitung stehen! Und ein Freund, egal mit wem dieser noch verbunden oder befreundet ist, wird weder zu Lebzeiten oder auch dem Tode hinaus, etwas von diesem an Dritte weitergeben". macht "Kater" Wüllenweber auf Facebook seinem Ärger Luft. Über die Beziehung zwischen Richard Lugner und Simone äußert er sich aber nicht.

16 Jahre lang holte Roland Granzer Richard Lugner und seine Opernball-Stargäste ab. 
16 Jahre lang holte Roland Granzer Richard Lugner und seine Opernball-Stargäste ab.  © Andreas Tischler

Granzer wollte Medienpräsenz

Simone Lugner und Roland Granzer
Simone Lugner und Roland Granzer © Andreas Tischler

Dass Lugner keinen Fahrer hatte steht somit aber im Gegensatz zu Granzers Version der Dinge. Ein Insider aus dem Umfeld von Richard Lugner meint dazu zu oe24: "Richard hatte keinen eigenen Chauffeur. Herr Granzer wurde ein paarmal im Jahr gebucht um Richard und seine Entourage zu Events wie Opernball oder nach Mörbisch zu führen." Auch soll Granzer kein Geld für die Fahrten bekommen haben. "Ihm war immer wichtig, dass er mit seiner Limousine auf einem Foto in der Zeitung war. Das war sein 'Lohn'", so der Insider weiter.

Welche Version wirklich stimmt, könnte nur einer klarstellen. Da Richard Lugner aber leider nicht mehr am Leben ist, wird der erbitterte Erbstreit wohl noch längere Zeit weitergehen.

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