Wegen Liebes-Posting
Star-Autor Thomas Brezina entsetzt über Hasswelle gegen ihn
"Ich kann nicht fassen, dass 2025 so etwas noch passiert“, reagierte Brezina entsetzt auf die homophoben Kommentare, die auf das von ihm gepostete Video mit seinem Ehemann Ivo Belajic folgten. Unter dem harmlosen Clip, in dem er sich offen und liebevoll zeigt, kommentierten User mit Aussagen wie „Zum Kotzen“, „Pfui Teifi“ oder „Ekelhaft“. Für Brezina ist das ein erschreckender Rückschritt: „Homophobie wie aus einer vergangenen Zeit“, so der Kinderbuch-Star.
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Dennoch ließ sich der Autor von Bestsellern wie Die Knickerbocker-Bande oder Tom Turbo nicht entmutigen. Zwar habe er kurz überlegt, das Video zu löschen, doch dann sei ihm klar geworden: „Oh nein! Unsere Liebe ist echt. Wir sind sogar verheiratet. Das kann die ganze Welt sehen.“ In einer emotionalen Videobotschaft stellte er sich klar gegen die Hasswelle und stellte die Frage: „Jetzt erst recht. Findet ihr auch?“
Seine Fans geben ihm recht. Unter dem Posting sammeln sich mittlerweile hunderte positive Kommentare. „Ihr seid ein wunderbares Paar!“, schreibt eine Userin. Eine andere bittet ihn, das Video nicht zu löschen – es könnte jungen Menschen Mut machen, die mit ihrer eigenen Identität ringen: „Vielleicht zeigt es einem 18-Jährigen, dass alles möglich ist.“
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Thomas Brezina hatte seinen Mann Ivo, einen britischen Künstler, bereits 2016 in London geheiratet – zu einer Zeit, als gleichgeschlechtliche Ehen in Österreich noch nicht erlaubt waren. Seitdem setzt sich Brezina immer wieder offen für Toleranz, Liebe und Vielfalt ein. Der aktuelle Vorfall zeigt, wie wichtig solche Stimmen auch im Jahr 2025 noch sind – und dass prominente Menschen wie er eine bedeutende Rolle im Kampf gegen Intoleranz spielen.
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