Unter dem Hammer
"Arm sterben" - Verleger Christian Mucha verscherbelt sein Erbe
Verleger Christian Mucha hat angekündigt, sein Erbe deutlich zu reduzieren. Auf Facebook teilte er seinen Followern mit, dass er den Rucksack seines Besitzes „erleichtert“ – nach seinem neuen Motto: „Sterben Sie arm und fliegen Sie First-Class – wenn nicht, dann tun das Ihre Erben garantiert.“ Und davon hat Mucha reichlich. Aus zwei früheren Ehen hat der Geschäftsmann insgesamt vier Töchter.
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Mucha, bekannt für seine Leidenschaft für Sammlerstücke, schreibt, dass ihm die Trennung von seinen Errungenschaften nicht leichtfällt: „Viele von euch werden das nachvollziehen können – ich kann mich nur schwer von Dingen trennen, die ich erworben, ersteigert, geschenkt bekommen oder erschnorrt habe. Dennoch habe ich mir einen Ruck gegeben.“
Ein Stück Mucha
Demnächst soll ein größerer Teil seiner Sammlung im Auktionshaus Amadeus in der Dorotheergasse 12, 1010 Wien, angeboten werden – entweder im Freiverkauf unter dem Titel „Wertvolles aus der Sammlung Mucha“ oder bei öffentlichen Auktionen.
Als Vorgeschmack präsentiert Mucha ein 184-teiliges Silberbesteck für 17.900 Euro. Der Verleger betont, dass es sich dabei um eine lohnende Investition handelt: „Allein der Silberwert dieses Frauenkopf-Bestecks (1867–1922) beträgt aktuell bei 10,1 kg Gewicht 13.000 Euro. Silber hat in den letzten Jahren deutlich zugelegt – da lag ich richtig.“
Anlagetipps von Mucha
Mucha gibt immer wieder Tipps in Richtung Geldanlagen. Auch bei Künstler Alex Kiessling ist er der Meinung, dass man sich ein Kunstwerk sichern sollte: "Bei dem geht's steil nach oben!"
Wer also ein Stück Mucha für sein Wohnzimmer möchte, sollte schnell sein.
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