Prozess

Nervös und ängstlich: Heute sagt Skandal-Prinz Marius vor Gericht aus

Marius Borg Hoiby
© Getty Images / Osloer Gefängnis
Ältester Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit in 38 Punkten angeklagt.
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Im Vergewaltigungs-Prozess gegen den ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wird am Mittwoch die Aussage des Angeklagten erwartet. Dieser sei laut seiner Verteidigerin nervös, so zitiert sie der stern: "Er hat große Angst vor der ganzen Situation",

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Schwerwiegende Vorwürfe

Zum Auftakt am Dienstag hatte Marius Borg Høiby nur kurz zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung genommen: Er bestritt Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauch mehrerer Frauen. Andere Straftaten - wie Fälle von häuslicher Gewalt, Sachbeschädigung und Drogenmissbrauch sowie Verkehrsvergehen - gab der 29-Jährige teilweise zu.

Die Vorwürfe gegen den Norweger wiegen schwer: In 38 Punkten ist Høiby angeklagt, darunter wegen vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht - eine davon mit Geschlechtsverkehr. Außerdem soll er die Frauen gefilmt haben. Laut seiner Verteidigerin hatte er nach eigener Einschätzung mit allen Frauen einvernehmlichen Sex.

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Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (50) mit ihrem ältesten Sohn Marius Borg Hoiby (28)  © GettyImages

Das sind die Vorwürfe


Der Sohn der Kronprinzessin aus einer früheren Beziehung ist bisher in 38 Punkten angeklagt. Die Vorwürfe sind unter anderem

  • vier Vergewaltigungsdelikte
  • sexuelle Belästigung
  • Misshandlung in engen Beziehungen
  • häusliche Gewalt
  • Morddrohungen
  • Vandalismus
  • Körperverletzung
  • Sachbeschädigung
  • Verstößen gegen Besuchsverbote
  • Drogenbesitz und Drogenverkauf

Weitere Delikte

Insbesondere die Vorwürfe der Sexualdelikte weist er zurück. Die ersten Vorwürfe waren 2024 laut geworden - seitdem ist ihre Zahl stetig gewachsen. Zuletzt kamen erst vor einigen Wochen sechs weitere Anklagepunkte hinzu: So soll Marius Borg Høiby etwa 3,5 Kilo Marihuana aufbewahrt und transportiert haben und mehrfach zu schnell Motorrad gefahren sein.

Bei einigen der Delikte sollen von Marius selbst angefertigte Videos vorliegen, die auch zu Beweiszwecken herangezogen werden.

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