Skandal-Doku
„Rebel Royals“ auf Netflix: Szenen gestrichen – Märtha Louise und ihr Schamane unter Druck
Kaum ist die neue Netflix-Produktion „Rebel Royals – eine unwahrscheinliche Liebesgeschichte“ online, gibt es im norwegischen Königshaus erste Irritationen. Die Doku über Prinzessin Märtha Louise (53) und ihren Ehemann Durek Verrett (50) sorgt seit 16. September für Schlagzeilen – und bereits im Vorfeld ließ das Königshaus Szenen entfernen.
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Mette-Marit reagiert zurückhaltend
Kronprinzessin Mette-Marit (52) vertrat am Donnerstag ihren Mann Haakon (52) bei einer Konferenz in Oslo. Auf Fragen zur Netflix-Serie gab sie sich zurückhaltend. „Ich habe die Dokumentation noch nicht gesehen und kann daher leider keine Kommentare abgeben“, erklärte sie gegenüber der Zeitung VG. Gleichzeitig ließ sie durchblicken, dass es im Königshaus Gesprächsbedarf geben werde: „Ich bin mir sicher, dass es Diskussionen geben wird.“
Auf Nachfragen des Senders TV2 bestätigte Mette-Marit zudem, dass vereinbarte Grenzen offenbar nicht eingehalten wurden. So soll Kronprinz Haakon in einer frühen Fassung der Doku zu sehen gewesen sein, obwohl abgesprochen war, dass private Momente der Familie nicht Teil des Films sein sollten. Diese Szenen seien nachträglich entfernt worden.
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Streitpunkt: Auftritt von Kronprinz Haakon
Wie die Agentur Dana Press unter Berufung auf NRK berichtet, soll Haakon ursprünglich bei einer privaten Feier im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten von Märtha Louise und Durek gezeigt worden sein. König Harald (88) hatte bereits im Vorjahr betont, dass er nicht wolle, dass das Königshaus hier für Quoten verkauft werde.
Die Produktion der Doku lag laut Managerin von Märtha Louise ausschließlich in den Händen von Regisseurin Rebecca Chaiklin und Netflix. „Es ist wichtig zu betonen, dass weder Märtha Louise noch Durek Verrett ausführende Produzenten waren“, hieß es in einem Schreiben an norwegische Medien.
Reue und Bekenntnis des Paares
Märtha Louise und Durek räumen selbst Versäumnisse ein: „Im Nachhinein gibt es zweifellos Dinge, von denen wir uns wünschen, wir wären anders damit umgegangen.“ Man wolle Verantwortung übernehmen und künftig auf eine konstruktive Lösung achten.
Am Verhältnis zur Königsfamilie wolle das Paar jedoch nicht rütteln: „Wir schätzen sie sehr, und es schmerzt uns aufrichtig, wenn ihnen durch diesen Prozess Leid oder Schaden zugefügt wurde.“ Gleichzeitig betonen Märtha Louise und Durek ihr Recht, ihre Geschichte auf eigene Weise erzählen zu dürfen. Auf Instagram rühren die beiden fleißig die Werbetrommel.
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