Herzinfarkt

Legendärer US-Moderator gestorben

Dick Clark
© AP
TV-Kultfigur Dick Clark verstarb in Alter von 82 Jahren in Los Angeles.
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Der legendäre US-Moderator Dick Clark ist Medienberichten zufolge im Alter von 82 Jahren gestorben. Clark starb am Mittwoch in Los Angeles an den Folgen eines "schweren Herzinfarkts", wie der Nachrichtensender CNN und das Promiportal TMZ meldeten. Bekannt wurde der Moderator vor allem mit der Tanz- und Musikshow "American Bandstand". Seine vom New Yorker Time Square übertragene Sendung "Dick Clark's New Year's Rockin' Eve" war in den USA über Jahrzehnte das TV-Ereignis zu Silvester.

Clarks Gesundheitszustand hatte sich seit einem ersten Herzinfarkt im Jahr 2004 zunehmend verschlechtert. Die Moderation seiner seit 1972 laufenden Silvester-Show musste er 2006 abgeben. Anschließend tauchte er nur noch sporadisch in der Sendung auf. Kurz vor dem ersten Herzinfarkt hatte Clark öffentlich gemacht, dass er an Diabetes litt.

Clark wuchs durch seinen Vater, der eine Rundfunkstation im Staat New York leitete, mit dem Radio auf und saß schon als Teenager am Mikrofon. Für die Sendung "Bandstand" lud der DJ Teenager ins Studio, ließ sie nach heißer Musik tanzen und unterhielt sich zwischendurch mit ihnen. Das Programm war so populär, dass sich häufig Stars wie Elvis Presley, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry und Chubby Checker dazu gesellten.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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