Braunschlag

Man möchte sich vor den TV-Schirm knien

von
"Braunschlag",
© ORF
Etwas derart Absurdes gab es noch nie - Aber es passt zu Schalkos Meisterwerk.
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Es ist vollbracht. Monate nachdem die DVD bereits alle Verkaufsrekorde gebrochen hatte, wurde die neue ORF-Kultserie Braunschlag endlich auch im Fernsehen ausgestrahlt. Etwas derart Absurdes gab es noch nie. Aber es passt zu Schalkos Meisterwerk. Robert Palfrader hat sich damit endgültig zum Volksschauspieler hochgespielt. Nicholas Ofczarek torkelt derart brillant als Dauerfetter durchs Bild, dass man ihn packen und zum nächsten AA-Treffen führen möchte. Nina Proll darf endlich wieder ihren unwiderstehlichen Vorstadt-Sex zeigen, Manuel Rubey spielt so, wie er früher sang: anbiedernd und schmierig – und im Gegensatz zur Pop-Karriere passt es jetzt. Simon „Grüß Gott, St. Pölten“ Schwarz ist der beste Erwin Pröll aller Zeiten. Und Maria Hofstätter als Frau Bürgermeister berührt derart, dass man sich vor den Fernsehschirm knien möchte. Braunschlag wurde im Übrigen in Eisgarn gedreht – einem ,Vorort‘ von Litschau. Nur, falls Sie mal Lust haben, dorthin zu pilgern …

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