Cruise-Show
Chanel in Biarritz: Nicole Kidman, A$AP Rocky & Co. feiern Blazys Logo-Comeback
Wenn ein Ort nach Chanel schreit, dann ist es Biarritz. Salzige Meeresluft, mondäne Belle-Époque-Atmosphäre – und vor allem: genau hier eröffnete Gabrielle Chanel 1915 ihren ersten Store. Dass der neue Kreativdirektor Matthieu Blazy seine Cruise-Show ausgerechnet hier inszeniert, ist also kein Zufall. Der Titel der Kollektion: „Sous le salon la plage“ – unter dem Salon liegt der Strand.
Front Row zum Niederknien
STARS BEI DER CHANEL-SHOW
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Natürlich wäre es keine Chanel-Show ohne die ganz großen Stars. Und Biarritz wurde am Montag kurzerhand zur Promi-Show: Nicole Kidman erschien in einem makellosen, schwarzen Dress, während A$AP Rocky mit einer lässigen Attitude und einer pinken Statement-Bag alle Blicke auf sich zog.
Ebenfalls in der Front Row: die immer faszinierende Tilda Swinton. Und dann natürlich Monaco-Royalty: Charlotte Casiraghi, die Chanel sowieso wie keine Zweite verkörpert. Très chic!
Das eigentliche Highlight? Der überraschendste Trend der Saison
Aber kommen wir zum Punkt: der Kollektion. Denn die hat uns wirklich kurz den Atem geraubt.
Blazy bringt den Logo-Print zurück. Aber bitte nicht laut und plakativ, sondern so subtil und raffiniert, dass man zweimal hinschauen muss. Das ikonische Doppel-C zieht sich wie ein kunstvolles Ornament durch fließende Seidenkleider, ausgestellte Röcke und cleane Silhouetten.
CHANEL CRUISE 2026/27 SHOW
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Zwischen Tweed, Fransen und fließender Eleganz
Natürlich fehlen auch die Chanel-Codes nicht: ikonischer Tweed, verspielte Fransen, Schwarz-Weiß in seiner schönsten Form. Doch alles wirkt leichter, moderner, fast wie vom Atlantikwind durchweht. Materialien wie Seide und Baumwoll-Canvas geben der Kollektion eine neue, entspannte Kostbarkeit.
Blazy zeigt hier ganz klar: Chanel kann Heritage – aber eben auch Zukunft.
Das Ende von „unsichtbarem Luxus“?
Mit dieser Cruise Show passiert etwas Spannendes: Chanel verabschiedet sich leise vom Understatement-Zwang der letzten Jahre. Das Logo darf wieder sichtbar sein. Aber eben auf die eleganteste Art, die man sich vorstellen kann.
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