Unwirksamere Methoden am Vormarsch
Das ist die beliebteste Verhütungsmethode
Empfängnisverhütung in Österreich ist und bleibt eine Thematik voller Wissenslücken und Missverständnisse: Wie der am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellte dritte "Gynmed-Report" zeigt, gibt es bei hochwirksamen Verhütungsmitteln einen Rückgang. Weniger wirksame Methoden wie etwa Kondome sind dagegen am Vormarsch. Dazu kommt eine zunehmende Skepsis gegen hormonelle Mittel.
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Mehr als ein Fünftel verhütet gar nicht
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Viele Missverständnisse: Nachholbedarf in Österreich
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Wie schon in den ersten beiden Studien 2012 und 2015 bestätige sich, dass sich Österreich weiterhin im negativen europäischen Spitzenfeld bei Schwangerschaftsabbrüchen befinde, erläuterte Gynäkologe Christian Fiala, Leiter des Gynmed-Ambulatoriums Wien/Salzburg und Initiator des selbstfinanzierten Reports. Offizielle Zahlen dazu gibt es nicht. Schätzungen zufolge werden in Österreich jährlich 30.000 bis 35.000 Abtreibungen durchgeführt, sagte Fiala.
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