Hinweise aus Linz

Schamanin stellte sich als Putzfrau vor

Weitere Festnahmen im Fall der Fake-Schamanin
© Viele Hinweise zu Komplizin Donna D. (LPD NÖ)
Dona D. sprach Passanten in der Linzer Innenstadt an. Und diente sich als Putzhilfe an. Erst danach kam die Hokuspokus-Falle.
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OÖ. Im Fall rund um die 44-jährige Fake-Schamanin Amela, die sich mindestens 6,6 Millionen Euro ergaunerte, sind am Donnerstag, wie berichtet, zwei weitere Festnahmen erfolgt. Eine festgenommene Komplizin soll auch in Linz aktiv gewesen sein – es gilt die Unschuldsvermutung. Seit die Polizei ein Foto von Dona D., die aus demselben Familienverband stammt wie die per internationalen Haftbefehl gesuchte Hauptbeschuldigte veröffentlicht hat, häufen sich die Hinweise aus der Bevölkerung, dass sie von der Frau in Linz angesprochen wurden.

Gegenüber oe24.at schildert eine Betroffene: „Diese Frau hat mich auf eigentlich recht charmante Art in Linz auf der Nibelungenbrücke angesprochen, ob ich nicht eine Putzfrau suche. Das Ganze war zirka vor einem Jahr und eigentlich hätte ich wirklich eine Hilfe zu Hause gebraucht. Aber mir war sofort klar, dass hier etwas nicht stimmt, so freundlich die Person auch war. Ich habe dankend abgelehnt.“

Schamanin
Die Hauptverdächtige und international gesuchte Amela. © LPD NÖ

Oper aus Linz bitte bei Polizei in NÖ melden

Der oö. Betrugsermittler Gerhard Sakoparnig bittet darum, dass sich Opfer des Okkult-Betrugs an die Ermittler in NÖ wenden.
Tel.: 059133 303333

Schmuck
© LPD NÖ

Fahndung nach Mariana M. dauert an

Die Fahndung nach Mariana M. alias Amela dauert an. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau seit mehreren Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv gewesen ist, möglicherweise mit Komplizen. Gegen die 44-Jährige ist ein Europäischer Haftbefehl erlassen worden.

Fotos von Preziosen und anderen Wertgegenständen sind auf der Fahndungsseite der Homepage der Landespolizeidirektion Niederösterreich

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