Jobs weg
10-Millionen-Pleite: Traditionsbetrieb in Salzburg muss schließen
Das traditionsreiche Holzunternehmen, das bereits im Vorjahr ein Sanierungsverfahren durchlaufen hatte, steht diesmal endgültig vor dem Aus.
Wie die Kreditschutzverbände KSV1870 und Creditreform berichten, wurde das Konkursverfahren auf Eigenantrag beim Landesgericht Salzburg eröffnet. Insgesamt sind 42 Mitarbeiter von der Schließung betroffen, ein Minus von 10 Millionen Euro steht.
Sanierung scheitert an hohen Kosten und Auftragsausfällen
Bereits 2024 war über die Weiss GmbH ein Sanierungsverfahren mit einer 20-Prozent-Quote eröffnet worden. Doch die finanziellen Belastungen erwiesen sich als zu groß. Nach Angaben der Kreditschützer führten mehrere Faktoren zur erneuten Insolvenz: Der Abgang von Schlüsselarbeitskräften verursachte einen deutlichen Geschäftseinbruch, hinzu kamen hohe Mietkosten für jene Liegenschaften, die im Zuge der ersten Insolvenz verkauft und anschließend zurückgemietet werden mussten. Auch der Ausfall wichtiger Aufträge belastete die Bilanz.
Im Vorjahr hatte das 1965 gegründete Unternehmen versucht, gegenzusteuern – unter anderem mit Personalabbau (von 107 auf 42 Beschäftigte) und einer Reduktion des Warenlagers, um die Quotenzahlungen zu ermöglichen. Doch am Ende blieb ein Minus von rund zehn Millionen Euro bei lediglich einer Million Euro an Aktiva.
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