Urteil gegen Mutter

Familiendrama: Lenkerin verlor bei Unfall Sohn (1)

Bräutigam vergewaltigt Mädchen (16) auf eigenen Polterabend in Kärnten
© Getty Images
„Es tut mir so leid, ich bin natürlich schuldig“, weinte die Salzburgerin vor Gericht.
OE24 auf Google bevorzugen

Der traurigste Prozess des Jahres fand am Mittwoch am Landesgericht Salzburg statt: Eine junge Frau war in Hollersbach im Pinzgau mit ­(erlaubten) 90 km/h auf der Schneefahrbahn über eine vereiste Brücke gefahren. Dabei kam ihr Wagen ins Schleudern und krachte frontal in den Gegenverkehr.

Die Folgen waren verheerend: Die Unfallgegnerin (44) starb, ebenso wie der erst einjährige Sohn der 31-Jährigen – ihre Mutter, die im Pkw mitgefahren war, erlitt schwerwiegende Verletzungen und überlebte. Nun musste sich die „Schnellfahrerin“ wegen fahrlässiger Tötung verantworten und bekam ein extramildes Urteil von sieben Monaten bedingt auf drei Jahre, weil, wie der Richter feststellte, „die Angeklagte durch den Tod ihres Sohnes ohnehin schon genug bestraft worden ist“. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden