In Salzburg
Sparpaket trifft Familien: Busse werden nicht mehr bezahlt
Salzburg. Die Salzburger Landesregierung streicht ab kommendem Jahr ihren Kostenanteil für Kindergartenbusse. Bisher wurde das Angebot zu gleichen Teilen von Land, Gemeinden und Eltern finanziert. Mit dem Wegfall der Landesförderung tragen Eltern künftig zwei Drittel der Kosten, Gemeinden bleiben beim bisherigen Anteil. Familienreferentin Marlene Svazek begründet den Schritt mit hohem Verwaltungsaufwand und schwer nachvollziehbaren Abrechnungen.
Vor allem im Innergebirg sorgt die Entscheidung für Kritik: Viele Gemeinden fürchten, dass das Angebot ohne Landesstützung nicht mehr finanzierbar ist. Bischofshofens Bürgermeister Hansjörg Obinger wirft dem Land falsche Sparprioritäten vor und sieht Familien im Stich gelassen.
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