Tirol will Betreuungsschlüssel in Schulen ändern

1:1-Betreuung ist nicht mehr leistbar.
© ORF
Tirols Städtebund fordert Betreuungsschlüssel 1:3 statt 1:1 – aus Kostengründen und zur Entlastung.
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Tirol. Der Tiroler Städtebund kritisiert die 1:1-Betreuung in der Schulassistenz als zu teuer. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Tirol fast flächendeckend eine Einzelbetreuung bietet – ein österreichweiter Sonderfall. In anderen Bundesländern sind Betreuungsschlüssel von 1:3 bis 1:5 üblich.

Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber fordert daher eine Reform: Ziel sei ein Betreuungsschlüssel von 1:3 sowie die Anpassung des Teilhabegesetzes. Auch Poollösungen mit Kostenaufteilung zwischen Gemeinden werden angedacht. Schulassistenz sei wichtig, müsse aber auch finanzierbar bleiben. Die Verantwortung liege beim Land.

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