ÖFB-Trendsetter
Glücksanzug statt Fußballschuhe: Arnautovic führt Roter Stern ins CL-Play-off
Belgrad jubelt – auch ohne Marko Arnautovic! Der serbische Serienmeister Roter Stern Belgrad schaffte den Sprung in das finale Play-off um den Einzug in die Champions League. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel gegen Lech Posen reichte den "Red Stars" am Dienstagabend im Rückspiel ein 1:1 vor heimischer Kulisse zum Weiterkommen.
Arnie im Meisteranzug
ÖFB-Rekordnationalspieler Arnautovic fehlte verletzungsbedingt im Kader. Trainer Vladan Milojevic sprach von einem „kleinen Problemchen“, das keinen Einsatz zuließ. Ganz ohne den neuen Superstar wollte der serbische Meister aber nicht auskommen. Der 36-Jährige unterstützte sein Team von der Tribüne, stilecht im schicken Nadelstreifenanzug. Kein Zufall: Genau diesen trug er sowohl bei der Meisterfeier mit Inter Mailand 2023/24 als auch bei seiner Präsentation im Juli in Belgrad – offenbar ein echter Glücksbringer.
Treffen mit Mihajlovic-Sohn
Gemeinsam mit ihm auf der Tribüne: Der Sohn von Sinisa Mihajlovic, Arnautovics verstorbenem Mentor und Ex-Trainer in Bologna. Mihajlovic hatte sich zu Lebzeiten gewünscht, dass „Arnie“ eines Tages für Roter Stern aufläuft – ein Grund, warum der ÖFB-Star im Sommer den Wechsel nach Belgrad wagte.
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Bislang kam Arnautovic, mit einem Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro der teuerste Transfer der serbischen Liga, in der Qualifikation nur zu zwei Kurzeinsätzen gegen Lincoln FC und Lech Posen. Im Play-off wartet nun Zyperns Meister Pafos FC – und das große Ziel, die Königsklasse, rückt immer näher.
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