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Eberls Bayern-Sparplan: "Espresso-Verhandlung" mit Neuer & Spieler-Verkäufe
Am Samstag feierte der FC Bayern München einen 4:3-Zittersieg gegen Mainz 05 in der Bundesliga. Der frischgebackene deutsche Meister konnte einen 0:3-Rückstand zur Pause noch in eine geglückte Generalprobe vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain verwandeln. Am Abend war Sport-Boss Max Eberl im ZDF-Sportstudio zu Gast und überraschte mit einem Ausblick über anstehende Personalverhandlungen.
In den vergangenen Monaten wurde immer klarer, dass die Münchner einen Sparkurs fahren. Im Vorjahr verließen Stammspieler wie Thomas Müller, Leroy Sané oder Kingsley Coman den Verein. Auch im kommenden Sommer müssen einige Stars der Vergangenheit den Verein verlassen. Die Verträge von Raphael Guerreiro und Leon Goretzka werden auf jeden Fall nicht verlängert.
Dafür geben immer mehr Junge aus den eigenen Reihen den Ton an. Im Verlauf der Saison schafften die Eigenbauspieler Lennart Karl und Tom Bischof den Durchbruch. Gegen Mainz feierte auch der 18-jährige Bara Ndiaye sein Bundesliga-Startelf-Debüt.
Kostspielige Verlängerungen
Zusätzlich wurden die Verträge von Leistungsträgern wie Joshua Kimmich oder Jamal Musiala langfristig verlängert. "Das waren schon kostspielige Verlängerungen, die aber immer noch billiger sind, als einen Spieler für viel Geld nach München zu holen", schildert Eberl die Hintergründe der Deals.
Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter der Zukunft von Kapitän Manuel Neuer. Zuletzt wurde eine vermeintliche Einigung von Sportdirektor Christoph Freund dementiert. Auch Eberl gab zu, dass die Entscheidung noch nicht feststeht. "Wir haben heuer noch ein, zwei Reisen. Da werde ich mich mit Manuel zusammensetzen und bei einem Espresso über die Zukunft sprechen", bleibt der Bayern-Sport-Boss allerdings gelassen und setzt scheinbar auf freundschaftliche "Espresso-Verhandlungen".
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Auf die Frage, ob der Transfersommer angesichts der getätigten Planungen in München entspannt wird, winkte Eberl allerdings ab. "Wir werden noch Spieler verkaufen müssen. Einkaufen ist immer angenehmer als verkaufen", gab der 52-jährige Bayern-Vorstand zu. Einen Spieler wird man allerdings auf keinen Fall verkaufen. Michael Olise soll laut Eberl trotz mehrerer Angebote aus England auf jeden Fall auch nächstes Jahr im Trikot der Münchner auflaufen.
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