Vertrag bis 2027
Hoeneß zweifelt an Eberls Bayern-Zukunft
Gegenüber der "Sport Bild" sprach Hoeneß während der Woche über die Arbeit von Eberl beim deutschen Rekordmeister. Er erklärte, wie der Bayern-Aufsichtsrat die Arbeit von ihrem Sportvorstand bewerten werde: "Wir beurteilen die Arbeit eines Vorstands immer in ihrer Gesamtheit." Die Verantwortlichen werden "zusammen analysieren und dann entscheiden", wie Eberls Zukunft beim FC Bayern ausschauen wird.
Nun gibt Hoeneß in einem Interview mit dem "Spiegel" eine Tendenz. Er will sich jetzt nicht festlegen, aber die Tendenz sei "60 zu 40 für eine Verlängerung." Der Ehrenpräsident fügt noch hinzu: "Da sind noch Zweifel."
"Es war am Anfang nicht einfach"
Laut ihm ist Eberl "ein Manager, der hier einen großen Anteil an unserem Erfolg dieser Saison hat." Doch der Verein kann aber frühestens ab dem 1. Juli über eine Verlängerung verhandeln. Hoeneß erklärt: "Weil Vorstände erst ein Jahr vorher verhandelt beziehungsweise verlängern können."
Zuletzt meinte Eberl über seine Bayern-Zeit: "Es war am Anfang nicht einfach. Jetzt haben wir aber sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht." Er betonte: "Man soll meinen Job bewerten. Und wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben."
Zwei große Kritikpunkte
Viel mehr über die Zukunftsfrage von Eberl wollte Hoeneß im "Spiegel"-Interview nicht weiter eingehen. Er sagt: "Ich möchte jetzt nicht in Details gehen, das überlasse ich dann unserer Diskussion im Aufsichtsrat." Bei der Aufsichtsratssitzung im August soll die Entscheidung fallen, "ob Max Eberl der Manager ist, der den FC Bayern in die Zukunft führen soll."
Bei den Bayern-Verantwortlichen ist man mit Eberl nicht 100 % zufrieden. Einerseits wird seine interne Kommunikation kritisiert und andererseits hat er bei Gehalts- und Ablöseverhandlungen eher enttäuscht.
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