Konrad Laimer hat sich in den letzten Jahren beim FC Bayern und im österreichischen Nationalteam zum absoluten Leistungsträger entwickelt. Nach seinem ablösefreien Wechsel im Sommer 2023 von Leipzig nach München ist der mittlerweile 28-jährige Salzburger nicht mehr aus der Elf des deutschen Meisters wegzudenken.
Vor allem seine unermüdliche Laufbereitschaft und seine Vielseitigkeit zeichnen Laimer aus. Unter Bayern-Coach Vincent Kompany kommt er vor allem als Außenverteidiger oder zentraler Mittelfeldspieler zum Einsatz. Seine Leistung sorgt auch für Begeisterung bei den Fans, dennoch kündigt sich im Sommer ein Abgang an.
Nach drei Jahren beim Rekordmeister dürften die Verantwortlichen nach einem Abnehmer für Laimer suchen. Hintergrund ist, dass Laimer nur noch ein Jahr Vertrag hat und die Verhandlungen mittlerweile ruhen.
Mini-Budget für Transfer-Pläne
Noch dazu müssen die Bayern im Sommer Spieler verkaufen, um am Transfermarkt aktiv werden zu können. Ein bislang knapp bemessenes Transferbudget wurde vom Aufsichtsrat durchgewunken. Mehr Geld darf man erst in die Hand nehmen, wenn andere Spieler verkauft wurden.
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Umso brisanter ist, dass derzeit zwischen den Sport-Bossen der Bayern und den Laimer-Vertretern Eiszeit herrscht, da die finanziellen Vorstellungen zu weit auseinandergehen sollen. Der Österreicher verdient Berichten zufolge 8 Millionen Euro im Jahr und möchte mit seinem wohl letzten großen Vertrag noch einmal richtig abcashen. Demnach verlangt er fast das Doppelte und will zukünftig mit 15 Millionen Euro Jahresgehalt zu den absoluten Top-Verdienern der Münchner aufsteigen.
Hoeneß mit Rundumschlag
Zuletzt schoss auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß gegen die Forderungen des ÖFB-Stars. "Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins." Allerdings stellt der Bayern-Patron fest: "Er ist eben nicht Maradonna." Eine klare Absage, was Laimers Gehaltsforderungen betrifft.
Denn die Verantwortlichen haben Sport-Geschäftsführer Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund einen klaren Sparkurs auferlegt. Der Unterschied der Spitzenverdiener soll nicht mehr so groß sein. Mit ein Grund, warum etwa Leon Goretzka den Verein im Sommer verlassen muss und man vermehrt auf junge Eigenbauspieler setzen möchte.
Ähnlich ist die Situation auch bei zwei weiteren Stars. Wie Focus berichtet, sollen neben Laimer auch Alphonso Davies und Josip Stanisic auf der Watch-Liste der Bosse stehen und im Sommer als mögliche Verkaufskandidaten gelten.
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