Schwere Vorwürfe
Kabinen-Knall bei Real Madrid: »Er wird gemobbt«
Eigentlich läuft es sportlich: In seiner dritten Saison bei Real Madrid etablierte sich Arda Güler endgültig. Der 20-Jährige gehört mittlerweile zum Stammpersonal und kommt wettbewerbsübergreifend auf 15 Torbeteiligungen in 35 Pflichtspielen. Doch abseits des Rasens sorgt nun ein brisantes Statement für Wirbel.
Serhat Pekmezci, ehemaliger Scouting-Leiter von Fenerbahce und maßgeblich an Gülers Entdeckung beteiligt, erhebt schwere Vorwürfe gegen das Umfeld bei den Königlichen. In einem Interview mit Sports Digitale behauptete er, der Offensivspieler werde innerhalb der Mannschaft gezielt ausgegrenzt.
»Er wird gemobbt«
„Arda wird gemobbt“, sagte Pekmezci und sprach von einer Gruppe etablierter Stars, die den jungen Türken nicht akzeptiere. Es handle sich um Spieler „mit sehr ausgeprägtem Ego“, die eine Integration erschwerten. Zwar habe sich Güler nicht persönlich bei ihm beschwert, doch die Entwicklung sei für ihn keine Überraschung gewesen. Er habe dem Spieler geraten, Geduld zu bewahren.
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Sportlich lieferte Güler zu Saisonbeginn starke Zahlen, erzielte früh drei Treffer und sammelte in der Folge weiter Assists. In La Liga bereitete er sieben Tore vor, in der Champions League weitere vier. Dennoch schwankten seine Einsatzzeiten zuletzt
Interne Machtverhältnisse als Problem
Besonders brisant: Pekmezci bringt die angeblichen internen Spannungen sogar mit den jüngsten Trainerwechseln in Verbindung. Nach dem Abschied von Carlo Ancelotti übernahm Xabi Alonso, musste jedoch im Januar wieder gehen. Laut Pekmezci sei es schwierig gewesen, die internen Machtverhältnisse in den Griff zu bekommen.
Zuletzt übernahm Álvaro Arbeloa das Team. Beim jüngsten Champions-League-Spiel gegen Benfica war Güler nach seiner Auswechslung sichtlich frustriert – Bilder, die die Diskussion weiter anheizen dürften.
Ob an den Vorwürfen tatsächlich etwas dran ist, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Aussagen sorgen für Unruhe – und rücken Arda Güler plötzlich in ein ganz anderes Licht.
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