Nach wochenlangen Spekulationen und mehreren Gesprächen haben sich der deutsche Nationalspieler und die „Königlichen“ laut Transferexperte Fabrizio Romano mündlich auf eine Vertragsverlängerung bis Sommer 2027 geeinigt. Auch mehrere internationale Medien berichten übereinstimmend von einer bevorstehenden Einigung. Die offizielle Verkündung soll allerdings erst nach den laufenden Präsidentschaftswahlen bei Real Madrid erfolgen.
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Starke Leistungen
Dabei galt ein Verbleib des 33-Jährigen zwischenzeitlich keineswegs als sicher. Noch vor einigen Monaten hatten spanische Medien berichtet, dass Real wegen seiner Verletzungsprobleme über eine Trennung nachdenke. Knie- und Hüftbeschwerden hatten Rüdiger in dieser Saison immer wieder ausgebremst. Teilweise spielte der Innenverteidiger dennoch unter Schmerzen weiter, ehe schließlich eine Operation notwendig wurde.
Trotz der schwierigen Saison überzeugte Rüdiger zuletzt wieder mit stabilen Leistungen – und genau das scheint bei den Verantwortlichen Eindruck hinterlassen zu haben. Nach Informationen von „AS“ wollte der Verteidiger ursprünglich einen Vertrag über zwei Jahre, akzeptierte am Ende aber die Real-Philosophie, Spielern über 30 nur noch Jahresverträge anzubieten.
Angebot abgelehnt
Besonders wichtig ist die Verlängerung auch wegen des anstehenden Umbruchs in der Defensive. David Alaba verlässt Madrid, Éder Militão kämpft weiterhin mit Verletzungen und auch die Zukunft weiterer Defensivspieler ist offen. Deshalb gilt Rüdiger intern weiterhin als Führungsspieler und wichtiger Stabilitätsfaktor.
Ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien soll der Deutsche laut spanischen Berichten ebenfalls ausgeschlagen haben. Für Rüdiger bleibt der Spitzenfußball auf höchstem Niveau offenbar die klare Priorität. Seit seinem ablösefreien Wechsel von Chelsea im Jahr 2022 gewann er mit Real unter anderem die Champions League und die spanische Meisterschaft – und soll nun auch in der kommenden Saison das Herzstück der Madrider Defensive bilden.
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