Kommt es zur großen WM-Sensation? Der deutsche Ökonom Joachim Klement, der mit seinem Statistikmodell bereits die Weltmeister von 2014, 2018 und 2022 korrekt vorhergesagt hat, sieht diesmal die Niederlande ganz oben.
Klements Modell basiert nicht nur auf sportlichen Daten, sondern auf einer Mischung aus wirtschaftlichen, demografischen und geografischen Faktoren. Berücksichtigt werden unter anderem Bevölkerungsgröße, Wohlstand, Klima, Heimvorteile und die FIFA-Weltrangliste. Die Idee dahinter: Große und wirtschaftlich starke Länder verfügen häufig über bessere Nachwuchsförderung und einen größeren Talentpool. Gleichzeitig fließt die aktuelle Form der Teams über das FIFA-Ranking in die Berechnung ein.
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Besonders bemerkenswert ist dabei der von Klement simulierte Turnierverlauf. Laut seinem Modell schalten die Oranje in der K.-o.-Phase Marokko, Gastgeber Kanada, Frankreich und schließlich Spanien aus. Im Finale wartet Portugal – doch auch Cristiano Ronaldo und Co. sollen den ersten niederländischen WM-Titel nicht verhindern können.
Österreich scheitert an Spanien
Neben dem möglichen Titelgewinn der Niederlande sagt das Modell mehrere Überraschungen voraus. So soll Japan sensationell Brasilien aus dem Turnier werfen, während England zwar das Halbfinale erreicht, dort aber erneut an Portugal scheitert. Und Österreich? Das ÖFB-Team übersteht laut Modell die Gruppenphase als Zweiter hinter Argentinien, scheidet dann aber gegen Spanien aus.
Trotz seiner beeindruckenden Trefferquote warnt Joachim Klement selbst davor, seine Vorhersagen zu ernst zu nehmen. Gegenüber der BBC betonte er, dass Fußball nie vollständig berechenbar sei. Verletzungen, Schiedsrichterentscheidungen oder andere unvorhersehbare Ereignisse könnten den Ausgang maßgeblich beeinflussen.
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