Visa-Streit
Iran-Team wartet auf Visum für Fußball-WM
Die iranische Fußball-Nationalmannschaft hat nach Angaben aus Teheran bislang keine Visa für die Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA erhalten.
Der Präsident des iranischen Fußballverbands, Mehdi Tadsch, erklärte im TV-Sender Nasim, dass das Team Ende der Woche zunächst für bis zu zwei Wochen in die Türkei reisen werde. „Denn sie haben noch niemandem ein Visum erteilt und es verzögert sich sehr“, sagte er. Die Hoffnung sei, dass die notwendigen Einreisegenehmigungen währenddessen ausgestellt werden.
Treffen mit FIFA geplant
Tadsch kündigte außerdem an, ein Gespräch mit FIFA-Präsident Gianni Infantino sowie FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström anzustreben. Geplant sei ein Treffen in Zürich, alternativ könnten Gespräche auch in der Türkei stattfinden.
Iran stellt Bedingungen
Zuvor hatte der iranische Verbandschef die FIFA scharf kritisiert und Bedingungen für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft formuliert. Der Iran wolle sicherstellen, dass es während des Turniers keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft oder den Verband gebe. Das iranische Nationalteam soll am 15. Juni gegen Neuseeland in die WM starten. Weitere Gegner in Gruppe G sind Belgien und Ägypten.
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