Motorsport
Auf Max Verstappen & Co. wartet ein Ritt auf der Rasierklinge
Noch sind sie nur Pixel – doch im Simulator zeigen die neuen F1-Autos ihr wahres Gesicht: kürzer, schmaler, gnadenlos schnell auf den Geraden. Das berichtet das Fach-Magazin auto motor und sport.
Über 1.000 PS
Mercedes-Technikboss James Allison erklärt: Der Venturi-Effekt schrumpft, das Aero-Fenster wird größer. Heißt: In Kurven langsamer, auf den Geraden völlig entfesselt. Denn die Power steigt. Bis zu 475 PS aus der Batterie, rund 575 PS aus dem Verbrenner – und dank dreifacher Elektropower mehr Drehmoment als je zuvor in der Königsklasse. Dazu aktive Aerodynamik: Auf den Geraden legen sich Front- und Heckflügel flach. Rekorde? Fallen!
Wolff: Kratzen an 400 km/h
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Toto Wolff macht die Ansage: Bei voller Freigabe kratzen wir an 400 km/h. Aston-Martin-Tester Felipe Drugovich schwärmt: Aus den Kurven schiebt das Ding wie eine Rakete. Weil die Topspeed schon zur Hälfte der Geraden erreicht wird, schalten die Antriebe danach in den Lademodus – die Fahrer segeln bis zum Bremspunkt. Doch nicht alle feiern. Charles Leclerc stöhnt: kein Spaß, fragwürdiges Racing. Max Verstappen bleibt cool: ungewohnt, aber früh im Entwicklungsstadium. F1-Boss Stefano Domenicali mahnt: Nicht verteufeln – erst fahren!
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