Saudi-Arabien
Crash-Ärger: Red-Bull-Star schrottet seinen Boliden
Lando Norris hat mit der schnellsten Runde des Tages auf dem High-Speed-Kurs in Jeddah ein Zeichen gesetzt. Der zuletzt in Bahrain an sich zweifelnde britische Formel-1-Spitzenreiter verwies seinen australischen McLaren-Teamkollegen Oscar Piastri beim Training am Freitag in der schnelleren zweiten Einheit auf den zweiten Platz. Dem Rennsieger vom vergangenen Sonntag und WM-Zweiten fehlten 0,163 Sekunden auf die Bestzeit.
Max Verstappen stellte seinen Red Bull mit recht wenig Abstand auf die McLaren auf Platz drei (+0,280). "Wir haben massive Änderungen durchgeführt", erklärte Motorsportberater Helmut Marko auf Sky. Auf einer schnellen Runde seien die Autos nun gut. Bei den sogenannten Longruns aber viel zu langsam. Der österreichisch-britische Rennstall hat das Geschehen in Saudi-Arabien in der jüngeren Vergangenheit dominiert.
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Verstappens Teamkollege Yuki Tsunoda wurde Sechster. Der Japaner, der nach den ersten beiden Saisonrennen Liam Lawson bei abgelöst hat, sorgte kurz vor Schluss allerdings für eine Rotphase. Tsunoda berührte erst innen die Streckenbegrenzung, die Radaufhängung ging dabei kaputt und er krachte mit dem Wagen seitlich in die Streckenmauer auf der anderen Seite, ihm passierte aber nichts. "Ich habe die Mauer innen berührt und hatte dann keine Kontrolle mehr gehabt", sagte Tsunoda.
Gasly in erster Einheit voran
Auf Trainingsrang vier kam Charles Leclerc im Ferrari, Teamkollege Lewis Hamilton dagegen nicht über Position 13 hinaus. Der britische Rekordweltmeister, der 2021 die Premiere in Saudi-Arabien im Mercedes noch gewonnen hatte, war über eine Sekunde langsamer als Norris. Im ersten, weniger aussagekräftigen Training, war Alpine-Pilot Pierre Gasly der Schnellste vor Norris gewesen.
Vor dem fünften Grand Prix in diesem Jahr führt Norris in der Gesamtwertung mit drei Punkten Vorsprung vor Piastri. Dritter ist Verstappen, der viermalige Weltmeister hat einen Rückstand von acht Punkten auf Norris. Das Qualifying am Samstag und das Rennen am Sonntag gehen wie das 2. Training ab 20.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ, ORF 1, Sky) über die Bühne.
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