Krise geht weiter
"Ein absoluter Witz": Hamilton teilt gegen Verantwortliche aus
Lewis Hamilton kommt seit seinem Wechsel zu Ferrari weiterhin nicht in Fahrt. Fuhr er bis dahin in der Formel 1 stets um den Sieg mit, wartet er heuer noch auf seinen ersten Podestplatz. Abgesehen von dem Sieg im Sprint von China, der 2. WM-Station, fuhr er mit der Scuderia seinen eigenen Erwartungen hinterher. In Sao Paulo, einer seiner absoluten Lieblingsstrecken im Kalender, wollte er zum Saisonausklang noch einmal zeigen, dass er weiterhin zu den Top-Leuten gehört. Doch auch das wurde nichts.
Denn das Rennen des siebenfachen Weltmeisters war zu Ende, bevor es wirklich begonnen hat. Nach einem Crash mit dem Argentinier Franco Colapinto fuhr sich Hamilton den Frontflügel ab und musste an die Box kommen und war plötzlich am letzten Platz.
Doch das war erst der Anfang des Ferrari-Horrors. Denn während Teamkollege Charles Leclerc wenige Runden später nach einem Crash, der von McLaren-Star Oscar Piastri ausgelöst wurde, das Rennen nicht fortsetzen konnte, bekam Hamilton von den Stewards eine Fünf-Sekunden-Strafe für den Colapinto-Unfall aufgebrummt.
Übertriebenes Urteil
Das Urteil ließ der Brite nicht auf sich sitzen und er tobte über den Teamfunk. "Er hat sich auf mich zu bewegt", hadert der 40-Jährige und sah keine Schuld bei sich. Die Konsequenz war, dass man sich entschloss, das Rennen aufzugeben, weil der Bolide auch zu beschädigt war.
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Dann begann die große Hamilton-Abrechnung. "Diese Typen sind ein Witz. Ein absoluter Witz", schießt er die Entscheidungsträger der FIA frontal an. Schon in Mexiko gab es Wirbel wegen der Entscheidungen nach dem Zusammenstoß mit Max Verstappen.
Dazu kommt auch, dass es seit einigen Wochen immer wieder Gerüchte gibt, dass Hamilton bei Ferrari abgelöst werden soll. Diese Spekulationen lächelt der ehemalige F1-Dominator aber mit Berufung auf einen Vertrag mit entsprechend langer Laufzeit noch weg. Dennoch ist man auch beim italienischen Traditions-Rennstall sehr besorgt und der erhoffte Superstar erlebt erstmals in seiner Karriere teamintern starken Gegenwind.
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