Ungewisse Zukunft
Ferrari-Knall: Hamilton muss auf Team-Entscheidung warten
Lewis Hamilton ist mit seinen sieben Weltmeistertiteln einer der größten Fahrer, den die Formel 1 je gesehen hat. Doch seit seinem Wechsel zu Ferrari ist der mittlerweile 41-jährige Brite nicht wiederzuerkennen.
Erstmals in seiner ruhmreichen Laufbahn blieb er eine ganze Saison ohne Podestplatz, selbst sein Teamkollege Charles Leclerc lieferte in der "roten Göttin" bessere Resultate ab. Der Sprint-Sieg bei der zweiten Station in China wirkt in dem Fall nur wie ein Trostpreis für den Rekord-Mann der Motorsport-Königsklasse.
Doch auch im kommenden Jahr dürfte der Alptraum bei Ferrari weitergehen. Vor der großen Regeländerung liegen die Nerven blank, doch nur die wenigsten rechnen mit einem konkurrenzfähigen Auto bei Ferrari. In der abgelaufenen Weltmeisterschaft rutschte man auf Platz 4 in der Fahrerwertung ab.
Angst vor Absturz
2026 zittert die Scuderia aber auch vor den immer stärker werdenden Aston Martin, bei denen nun der Einfluss von Mastermind Adrian Newey erstmals sichtbar sein wird. Noch dazu gibt es bei Ferrari unzählige Störfeuer, die vom Wesentlichen ablenken.
Erst vergangene Woche gab man bekannt, dass man den Renningenieur des Briten, Riccardo Adami, von seinen Aufgaben entbunden hat. Hamilton und der Italiener hatten von Beginn ihrer Zusammenarbeit an Differenzen, doch das Team rund um den umstrittenen Teamchef Fred Vasseur sah zu und handelte erst zwei Wochen vor den ersten Testfahrten in Barcelona.
Ein weiterer Fehler in der langen Liste des Krisen-Teams. Lange Zeit wurde auch spekuliert, dass Hamilton seine Karriere beenden könnte. Möglicherweise ließ man sich in Maranello auch deshalb mit der Entscheidung des Renningenieurs so lange Zeit.
Ferrari versinkt weiter im Chaos
Doch nun droht der nächste Super-GAU. Denn bevor am Montag die ersten Ausfahrten im neuen Boliden absolviert werden, hat man noch keinen Nachfolger gefunden. Insider vermuten, dass man in Spanien auch nur mit einem Auto auf die Strecke gehen wird. Hamilton und Leclerc sollen sich in Spanien aber nicht nur das Auto teilen, sondern auch den Renningenieur.
So erwartet Bryan Bozzi ein wahres Mammut-Programm. Denn bei der Scuderia wird derzeit hitzig diskutiert, wen man Hamilton zur Seite stellen soll. Während es einige Stimmen gibt, die eine externe Lösung in Absprache mit dem Superstar bevorzugen, wollen andere die Stelle intern mit einem Mann, der die Abläufe bei Ferrari bereits kennt, auffüllen.
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Doch genau diese interne Lösung war bereits im Vorjahr ein großes Problem für Hamilton. Doch das Chaos geht weiter und so ahnen viele Fans und Experten schon jetzt, dass das zweite Jahr für den siebenfachen Weltmeister sogar noch schlimmer werden könnte als die Premieren-Saison.
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