Drama in Monaco
Hamilton-Horror geht weiter: Nächster Krach mit Ferrari
Lewis Hamilton versucht verzweifelt, wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. In Monte Carlo begann das große Drama bereits im Qualifying, als er nach einem Zusammenstoß mit Max Verstappen eine Startplatzstrafe kassierte. In einer ersten Erklärung gab er seiner Ferrari-Crew und einem technischen Fehler die Schuld.
Doch im Rennen, in dem er immerhin noch Fünfter wurde, setzte sich der interne Krach fort. Beim Stall-Order-Streit in Miami warf der siebenfache Weltmeister seinem Ingenieur über Funk noch vor, dass es bei der Scuderia am Teamwork mangelt. Danach waren alle Beteiligten bemüht, den Vorfall zu verharmlosen und beriefen sich auf die Emotionen in der Hitze des Renngeschehens.
Ferrari-Seifenoper geht im Fürstentum weiter
Während es zuletzt beim Heimrennen in Imola ruhig blieb, gab es den nächsten Krach beim nächsten Glamour-GP. Vor den Augen des Fürstenpaars und zahlreicher Hollywood-Stars baute sich der Frust bei Hamilton mit Verlauf des Rennens immer mehr auf.
Während sein Teamkollege Charles Leclerc mit dem späteren Sieger Lando Norris um die Spitzenposition kämpfte, war der Brite weit abgeschlagen. Auf den McLaren-Star fehlten ihm am Ende fast eine Minute.
Wieder Funk-Krach mit Renn-Ingeneur
Gegen Rennende auf dem engen Straßenkurs wartete alles darauf, dass der führende Max Verstappen zu seinem zweiten - diesmal verpflichtenden - Stopp an die Box kam. Red Bull hoffte bis zur letzten möglichen Runde auf ein Safety Car, das allerdings nicht kam. Hamilton wollte via Funk von seinem Renn-Ingenieur Riccardo Adami wissen, ob sein Rückstand immer noch eine Minute beträgt.
Doch statt einer konkreten Antwort informierte dieser seinen Schützling über die Rundenzeiten des Trios Norris, Leclerc und Piastri. Giftig konterte Hamilton: "Du beantwortest meine Frage nicht, aber das ist eigentlich egal." Er wollte erneut seinen Rückstand wissen. "48 Sekunden", war in weiterer Folge die knappe Antwort aus der Box.
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Danach herrschte endgültig Funkstille. Bis sich Hamilton wieder zu Wort meldete und nachfragte: "Seid ihr sauer auf mich?" Darauf gab es keine weitere Antwort. Die Ereignisse des Monaco-Wochenendes zeigen allerdings, dass die Stimmung beim italienischen Traditionsrennstall alles andere als rosig ist. Mit zwei Stars, die den Anspruch des Spitzenfahrers haben, wird es für den mittlerweile in der Kritik stehenden Teamchef Fred Vasseur auch nicht leichter, für Ruhe zu sorgen.
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