Absage droht
Iran-Krieg: Diese F1-Klassiker sollen Nahost-Rennen ersetzen
Der Auftakt zur Saison 2026 in Melbourne, Australien, soll wie geplant stattfinden, auch wenn sich die Anreise für viele Teams erschwert hatte, weil unter anderem der Flughafen von Dubai zwischenzeitlich gesperrt war.
Auch die anderen zwei Rennen im März - in China (Shanghai) und Japan (Suzuka) - sollen nicht beeinträchtigt sein. "Wie immer beobachten wir jede Situation wie diese genau und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen", meinte ein F1-Sprecher gegenüber der englischen "BBC".
Schnelle Rückkehr von Imola?
Danach wird es aber kritisch. Am 12. April wird in Sachir (Bahrain) gefahren, eine Woche später in Dschidda (Saudi-Arabien). Erst zuletzt betonten Sprecher der USA, dass die Militär-Operation im Iran noch lange nicht vorbei ist. Dadurch werden wohl auch Rennen in fünf Wochen sehr unrealistisch.
Hinter den Kulissen laufen Planungen auf Hochtouren und auch Ersatz-Grand-Prix machen bereits die Runde. Insider sprechen von drei Strecken, die einspringen könnten. Das wären Portimao (Portugal), Le Castellet (Frankreich) und auch Imola (Italien).
Portimao kann kurzfritige Planungen
Der Klassiker, mittlerweile in der Emilia-Romagna, flog erst für diese Saison aus dem Rennkalender. Durch die Austragung in den letzten zwei Jahren wäre Imola aber machbar. In Le Castellet wurde zuletzt 2022 gefahren, Portimao sprang bereits zu Covid-Zeiten ein und wäre daher geübt in der kurzfristigen Planung.
Noch steht eine Entscheidung für die Formel-1-GPs aus, doch eine ausbleibende Entschärfung der Situation im Nahen Osten könnte die F1-Verantwortlichen zum Handeln zwingen.
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