Sorge um Star
Jetzt spricht Red-Bull-Teamchef über Verstappen-Abschied
Mit Platz 8 beim GP von Japan war Max Verstappen abermals nicht zufrieden. Der 28-jährige Niederländer zählt zu den stärksten Kritikern der neuen Formel-1-Ära nach der Reglement-Änderung. Sein Frust nach einem weiteren verkorksten WM-Wochenende geht so weit, dass er offen darüber spricht, seine Karriere vorzeitig zu beenden.
Der vierfache Weltmeister hob zuletzt allerdings hervor, dass sein Frust nicht mit der Leistung seines Arbeitsgeräts zu tun hat. Er hat weiterhin volles Vertrauen in das Team und weiß, dass man alles daran setzt, die Leistung zu verbessern.
Nach drei Rennen in der neuen Saison zeigt sich, dass viele Teams noch Probleme haben. Nur Mercedes, Ferrari, Alpine und die Racing Bulls konnten in Australien, China und Japan den Grand Prix mit beiden Piloten beenden.
McLaren meldet sich zurück
Weltmeister-Team McLaren konnte mit Oscar Piastri immerhin wieder aufs Podium fahren, an Shooting-Star Kimi Antonelli führte aber zum zweiten Mal in Folge kein Weg vorbei. Verstappen hingegen kämpfte sich nach einem verpatzten Qualifying auf Platz 8.
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Selbst die FIA reagierte auf den holprigen Saisonstart und kündigte an, weitere Adaptierungen im Reglement vorzunehmen, damit die Fahrer wieder zufriedener wären. Die Abschieds-Drohungen von Verstappen, der heuer auch erstmals in Langstrecken-Rennen sein Talent zeigen wird, lassen bei den Verantwortlichen die Alarmglocken schrillen. Ein Abgang eines der absoluten Superstars der Motorsport-Königsklasse wäre der Super-GAU.
Nun versucht Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies die Lage zu beruhigen. Laut dem Franzosen handeln nur "ein Prozent der Gespräche" über den tatsächlichen Gedanken Verstappens, die Formel 1 hinter sich zu lassen. Mekies: "Die übrigen 99 Prozent drehen sich ausschließlich darum, was das Team tun kann, um den RB22 zu verbessern." Eine Aussage, welche die Fans wohl doch wieder hoffen lässt, dass man in Zukunft wieder einen starken Verstappen sehen könnte.
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