Am Wochenende kehrt die Formel 1 mit dem GP von Miami nach einem Monat Pause zurück. Seit dem letzten GP Ende März in Japan wurde das umstrittene Reglement leicht angepasst und bekannt gegeben, dass der GP der Türkei in Istanbul nächstes Jahr in den Kalender zurückkehren wird.
Mit dem Wegfall des Grand Prix der Niederlande, dem Comeback von Portugal als Station und den abwechselnden Klassikern in Belgien und Barcelona bleibt der Rennkalender damit vorerst bei 24 Grand Prix pro Saison bestehen.
Dennoch dürften die Verantwortlichen im Hintergrund laut britischen Medienberichten an entscheidenden Änderungen arbeiten. Auch wenn der finale Rennkalender noch nicht abgesegnet wurde, wird durch die Rückkehr nach Istanbul einiges adaptiert.
Änderung trotz brisanter Vertrags-Details
So soll etwa der Grand Prix von Australien nicht mehr Gastgeber des Saisonstarts sein. Von 1995 bis 2019 und in den letzten beiden Jahren wurde die neue WM stets im Albert Park von Melbourne eingeläutet. Im Vertrag mit der Formel 1 ist auch festgehalten, dass man auf jeden Fall eines der ersten drei Rennen austragen wird.
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Allerdings dürften die F1-Bosse einen Start im Nahen Osten bevorzugen. In den letzten beiden Jahren wurde der Auftakt nur an Australien abgegeben, weil die Rennen in Bahrain ansonsten mit dem Fastenmonat Ramadan kollidieren würden.
Start im Nahen Osten
2027 soll der Startschuss aber wieder in Sakhir fallen, gefolgt von dem GP von Saudi-Arabien, ehe der Formel-1-Tross nach Australien übersiedelt. Von dort aus geht es erneut zurück nach Asien für die Rennen in China und Japan.
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Für den GP von Portugal soll im Kalender rund um den Europa-Auftakt eingeplant werden, der bislang traditionell in Barcelona stattfand. Das Rennen in der Türkei hingegen soll demnach im Herbst angesiedelt sein, und die Brücke zwischen den Europa-Rennen und den Asien-Stationen in Aserbaidschan und Singapur dienen. Bis zur finalen Veröffentlichung des Kalenders wird es aber noch weitere Verhandlungen geben.
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