Fahrer-Tausch
Nach Rücktritts-Ansage: Tsunoda ersetzt Verstappen bei Red Bull - Mechaniker machen Scherze
Nach den ersten drei Stationen in Australien, China und Japan befindet sich die Motorsport-Königsklasse nun in einer fünfwöchigen Rennpause. Aufgrund des Krieges im Iran mussten die Rennen in Saudi-Arabien und Bahrain ersatzlos gestrichen werden.
Erleichtert darüber dürfte Red-Bull-Star Max Verstappen sein, der mit der heuer in Kraft getretenen Regeländerung der Formel 1 überhaupt nicht zurechtkommt. Einerseits ist sein Auto nicht gut genug, dass er um die Top-Plätze mitfahren kann, andererseits fühlt sich das Aushängeschild des österreichischen Rennstalls in den neuen Boliden überhaupt nicht wohl.
Nach Platz 8 in Japan sprach der 28-jährige Niederländer erstmals offen darüber, dass er sich vorstellen könnte, seine erfolgreiche Karriere früher als geplant zu beenden. Ein Aufschrei, der die Fans in große Sorge versetzt hatte. Teamchef Laurent Mekies meinte allerdings, dass die Chance bei 1 Prozent stünde, dass Verstappen seine Drohung wahr machen würde.
Kein Urlaub in Rennpause
Dennoch wird der Niederländer in der aufgezwungenen Rennpause nicht nur Urlaub machen. Er bastelt weiter an seinem Einstieg in die Langstrecken-Klasse, wo er heuer bei den 24 Stunden vom Nürburgring in einem Mercedes um den Sieg kämpfen wird.
Währenddessen gehen allerdings die Verbesserungen im Red-Bull-Werk weiter voran. Zeit für Tests dürfte Verstappen allerdings keine haben. Wie nun das Portal GP Blog berichtet, stehen in der rennfreien Zeit auch Tests mit Pirelli am Programm, wo unter anderem Red Bull und das Schwester-Team Racing Bulls teilnehmen wird.
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Mit Liam Lawson, Arvid Lindblad und Isack Hadjar sind drei der vier Top-Bullen dort vertreten, Verstappen wird allerdings von seinem Vorjahres-Teamkollegen Yuki Tsunoda ersetzt. Beim GP von Miami am 3. Mai soll dann aber Verstappen wieder im Cockpit Platz nehmen und hofft, dass es mit den Erkenntnissen der ersten drei Rennen auch auf der Strecke Verbesserungen geben wird.
Regen-Chaos & Verwirrung um Mechaniker bei Testfahrten
Am Mittwoch war es dann soweit. Die ersten Reifentests des Bullen-Quartetts fanden bei strömendem Regen statt. Lindblad konnte auf der nassen Fahrbahn das Auto nicht halten und crashte seinen Bullen-Boliden. Dem Rookie ist dabei zum Glück aber nichts passiert. Für mehr Aufregung sorgten hingegen die Mechaniker in der Red-Bull-Box.
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In Abwesenheit von Verstappen hatte die Crew sichtlich Spaß in seiner Box. Die Stimmung konnte auch der strömende Regen nicht trüben. Mit einer seltsamen Kopfbedeckung ritt ein Mitglied auf dem Rücken des anderen. Angesichts der sportlichen Krise waren die Fans von der guten Laune wenig begeistert.
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