Mega-Krise
Red Bull will es jetzt wie Ferrari machen und setzt auf "Macarena"
Am kommenden Sonntag endet mit dem GP von Miami (So, 3. Mai ab 22 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) die unfreiwillige Rennpause in der Formel 1. Die Teams haben im vergangenen Monat versucht, die Erkenntnisse des Saisonstarts zu verarbeiten und wollen nun mit verbesserten Autos auf die Strecke zurückkehren.
Vor allem bei Red Bull Racing rauchten zuletzt die Köpfe. Vierfach-Weltmeister Max Verstappen kam bislang überhaupt nicht in Schwung und kritisierte die Regeländerung nach jedem Rennen. Das beste Ergebnis des 28-jährigen Niederländers war bislang ein 6. Platz beim Auftakt in Australien.
Zwar hat der Motorsport-Weltverband FIA die Regeln in der Rennpause ein wenig entschärft, dennoch wird sich an der "Mario-Kart"-Fahrweise, wie sie Verstappen nennt, kaum etwas ändern. Die große Angst der Bullen-Bosse ist, dass ihr Aushängeschild die Lust verliert und der Formel 1 mit Saisonende den Rücken kehrt.
Bullen basteln an Erfolgs-Rezept
Auch deshalb hat man im Bullen-Werk in Milton Keynes Tag und Nacht daran gearbeitet, das Auto zu verbessern. Dabei dürften sich die Ingenieure vor allem bei Ferrari etwas abgeschaut haben. Wie Bilder von Testfahrten in Silverstone zeigen, hat der Bullen-Bolide plötzlich einen verstellbaren Heckflügel, der an das Modell von Ferrari erinnert.
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Die Scuderia ist derzeit neben McLaren der schärfste Rivale von Dominator Mercedes und setzt dabei auf diesen Aerodynamik-Trick. Der Flügel-Trick wird "Macarena" genannt und besteht daraus, dass sich der Flügel auf Geraden bei hoher Geschwindigkeit nach hinten klappt. Damit entsteht ein ähnlicher Effekt wie früher bei DRS, das seit heuer abgeschafft wurde.
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Mit der neuen Entwicklung hofft man bei Red Bull, den Anschluss an die Spitzenteams wiederzufinden und schon bald wieder um Siege mitfahren zu können.
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