Seine Zukunft
Unter dieser Bedingung verlässt Max Verstappen die Formel 1
Max Verstappen hat dieses Jahr nur ein Ziel: Seinen fünften WM-Titel gewinnen. Doch wenn die Saison bei Red Bull ähnlich oder sogar schlimmer verläuft, könnte sich der Niederländer einen vorzeitigen Rücktritt vorstellen.
In einem neuen Interview mit "TAG Heuer" betont der vierfache Weltmeister: "Ich bin nur da, um zu gewinnen. Ich bin nicht da, um einfach nur teilzunehmen, denn das ist für mich nicht nachhaltig - dann macht es keinen Spaß mehr. Genau darauf achte ich immer. Und im Moment läuft das wirklich sehr gut."
Saison entscheidet über Zukunft
Die Vorbereitung zur neuen Saison ist geprägt von der riesigen Regeländerung. Das Shakedown in Barcelona schaute für Red Bull vielversprechend aus. Trotzdem mahnt Verstappen noch zur Geduld. Bei einer katastrophalen Saison könnte er die Formel 1 und Red Bull Racing vor seinem einschließlich laufenden Vertrag bis 2028 verlassen.
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Doch was macht der vierfache Weltmeister in seinem F1-Ruhestand? Verstappen will dem Rennsport treu bleiben. Der 28-Jährige erzählt: "Eines meiner Ziele ist es zum Beispiel, einen Simulatorfahrer in die reale Welt zu bringen."
Keine Formel 1, sondern Langstrecken-Rennen
Die ersten Schritte in diese Richtung hat der Niederländer schon hinter sich: "Das ist dieses Jahr bereits passiert, und er schlägt sich sehr gut." Gemeint ist wohl Chris Lulham. Mit ihm teilte sich Verstappen seinen Ferrari-Rennwagen bei der erfolgreichen Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS).
Verstappen betont: "Ich möchte dieses Projekt einfach organisch weiterentwickeln, weil mir das wirklich sehr viel Spaß macht." Eine Rückkehr in die Formel kann er sich nicht vorstellen: "Und auch mit Blick auf die Zukunft außerhalb der Formel 1 - denn ich bin gerne als Fahrer in der F1, aber ich glaube nicht, dass ich jemals in einer Managementrolle in die Formel 1 zurückkehren würde."
Seine Zukunft sieht der vierfache Weltmeister in einer anderen Serie: "In einer anderen Kategorie hingegen, eher im Langstrecken-Bereich, kann ich mir das durchaus vorstellen: diese Möglichkeit zu schaffen für junge Fahrer, die nicht über die finanziellen Mittel oder Chancen verfügen, in ein echtes Rennauto zu kommen, und das aus der Simulator-Welt heraus weiter zu fördern."
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