An diesem Wochenende blickten nicht nur passionierte Motorsport-Fans nach Deutschland auf den Nürburgring, auch viele Formel-1-Fans verfolgten die Ereignisse auf der Nordschleife genau. Max Verstappen feierte dort sein Debüt beim legendären 24-Stunden-Rennen.
Das Debüt des 28-jährigen Niederländers endete aber mit einem bitteren Ausfall, weil sein Mercedes mit einem technischen Defekt nicht weiterfahren konnte. Zweimal während des Rennens schrammte Verstappen an einem Crash vorbei, allerdings dominierte er hinter dem Steuer das Renngeschehen.
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Dank seiner eindrucksvollen Leistungen lag das Team zum Zeitpunkt des Ausfalls auf Siegkurs. Mit ein Grund dafür ist eine Eigenschaft, die auch in der Formel 1 oftmals den Unterschied ausgemacht hat. Nachdem es in dieser Saison nach der Reglement-Änderung bei Red Bull große Probleme gibt, hat der österreichische Rennstall den Anschluss an die Spitzenteams verloren. Zuletzt in Miami zeigte Verstappen mit einem verbesserten Auto auf Platz 5 allerdings wieder auf.
Hochspannung vor Kanada-GP
Nächste Woche geht die Motorsport-Königsklasse in Kanada weiter, ehe der Rennzirkus nach Europa übersiedelt. Der Traditionskurs in Montreal mit der legendären "Wall of Champions" ist eng. Alle Jahre wieder herrscht erhöhte Crash-Gefahr in Nordamerika.
Vor allem mit Max Verstappen möchte man sich dort nicht in die Quere kommen, wie Ex-Pilot Carlos Montoya im BBC-Podcast "Chequered Flag" verrät. Der Kolumbianer kritisiert, dass heutzutage die meisten Piloten im Fahrerlager gut befreundet sind und man das auch auf der Rennstrecke merkt. Beim Niederländer ist es anders. Montoya führt die Freundschaft des Niederländers zu Gabriel Bortoleto an.
Kein Verständnis
Denn auf der Rennstrecke würde diese Freundschaft vorbei sein, sobald die Start-Ampel erloschen ist. "Wenn Bortoleto in einem ähnlich starken Auto ist und sie sich auf der Strecke begegnen, würde er ihn gegen die Wand schleudern", ist Montoya überzeugt und führt weiter aus: "Als Rennfahrer muss man eigensinnig sein. Es schockiert mich, dass die anderen gemeinsam Padel spielen gehen. Aber genau das ist der Grund, warum Max so gut ist."
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Unterdessen reißen die Wechselgerüchte um den Bullen-Star nicht ab. Laut Ex-Teamchef Günther Steiner gibt es drei Teams, die als neue Arbeitgeber in Frage kommen würden: Ferrari, McLaren und Mercedes. Doch bis hier eine Entscheidung fällt, wird er weiterhin versuchen, im neuen Red Bull einen Sieg einzufahren.
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