Skisprung-Silber
Iraschko-Stolz am Ziel ihrer Träume
Noch vor ein paar Jahren hätte sie sich das nicht mehr träumen lassen: Damen-Skispringen ist in Sotschi nach langem Kampf doch erstmals olympisch geworden und nun darf sich Daniela Iraschko-Stolz seit Dienstag Silbermedaillen-Gewinnerin bei der Olympia-Premiere der Frauen nennen.
Skisprung-Pionierin
Es war ein langer, steiniger Weg für die 30-jährige Steirerin zum ersehnten Olympia-Silber: Sie sprang noch in Zeiten, in denen die Damen weder einen Kontinentalcup, noch einen Weltcup kannten. Und als es endlich 2009 die erste Weltmeisterschaft gab, musste die Steirerin einen von vielen Rückschlägen hinnehmen: Als Favoritin musste sie sich in Liberec mit "Blech" zufriedengeben.
Aus Liberec-Pleite gelernt
"Ich habe durch Liberec sehr viel gelernt", sollte sie später sagen. Exakt zwei Jahre später, als sie in Oslo auf dem traditionsreichen Holmenkollen das WM-Gold nachgeholt hatte. Obwohl sie immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen worden war, gab Iraschko-Stolz nicht auf. Ein Kreuzbandriss verhinderte 2013 die Titelverteidigung bei der WM in Val di Fiemme, doch schon bald visierte sie Olympia an.
Iraschko springt zu Silber
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