Olympia-Skandal
Wieder Curling-Wirbel um Schummel-Kanadier
Was die norwegischen Skispringer seit der Heim-WM im Vorjahr sind, gilt nun anscheinend im Curling auch für die Granitstein-Dominatoren aus Kanada. Seit Freitag ist die Curling-Großmacht mit heftigen Schummel-Vorwürfen konfrontiert, die nicht verstummen.
Im Giganten-Duell gegen Schweden gab es auf der Eisfläche heftige Wortgefechte, weil der Kanadier Marc Kennedy den Stein nach der sogenannten Hog-Linie noch berührt hat, ein klarer Regelverstoß. Dennoch wurde das Vergehen nicht geahndet.
Wieder Vorwürfe gegen Team Kanada
Dennoch achten die Beobachter seitdem besonders darauf. Nur einen Tag später war es wieder das Team Kanada, das für Wirbel sorgte. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen standen die Matches gegen die Schweiz am Programm. Die Eidgenossen konnten beide Duelle für sich entscheiden, bei den Frauen griff einmal sogar der Schiedsrichter ein und musste einen kanadischen Stein entfernen.
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Grund für die Sanktion war abermals eine unerlaubte Berührung des Steines hinter der Hog-Linie. Die Aufregung im Team Kanada war groß, die TV-Bilder belegten es aber unwiderlegbar. Und auch bei den Herren wurde Kapitän Brad Jacobs bei der umstrittenen Methode erwischt. Dort gab es allerdings keine Sanktionen.
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Dennoch werden die Kanadier nun für den Rest des Turniers besonders im Fokus stehen und dürfen sich wohl keine Fehler mehr leisten. Die Schummel-Vorwürfe bei den sechsfachen Olympia-Siegern, die damit Platz 1 im ewigen Medaillenspiegel belegen, werden allerdings noch weiter für Aufregung bei dem sonst so fairen Sport sorgen.
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