Kein Cyclocross
Rad-Olympiatraum für Benjamin Karl geplatzt
Wie das Internationale Olympische Comité am Donnerstag bekannt gab, werden bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich keine Sommersportarten ins Programm aufgenommen. Damit wurden Bestrebungen der jeweiligen Weltverbände über die mögliche Aufnahme der Radsport-Disziplin Cyclocross und von Crosslaufen eine Absage erteilt.
Somit wird sich Karl, der seit dem Ende seiner Snowboard-Karriere Ende März voll ins Rennrad-Training eingestiegen ist, voll auf seine geplante Straßenrad-Karriere konzentrieren. "Schade", meinte die Snowboard-Legende auf oe24-Nachfrage, stellte aber im selben Atemzug klar: "An meiner Roadmap in den Radrennsport ändert das nichts."
"Spätestens im Jänner 2027 in einem Radteam"
Heißt: Karl hofft nach wie vor auf ein Engagement bei einem Profi-Rennstall. Zuletzt hatte der in Tirol lebende Niederösterreicher mit dem Schweizer Top-Team Tudor Pro Cycling (ab Freitag beim Giro d'Italia im Einsatz) und mit dem oberösterreichischen UCI-Conti-Team Cycling Schwingshandl (im Juli bei der Tour of Austria am Start) verhandelt. Zum aktuellen Stand meint er: "Ich möchte spätestens im Jänner 2027 in einem Team fahren. Welches das sein wird, ist noch offen."
Karl, der mit dem Snowboard u. a. 2022 und 2026 Olympia-Gold im Parallel-RTL gewonnen hat,will auf die ganz große Rad-Bühne. Neben dem jetzt geplatzten Cyclocross-Olymiaabenteuer träumt er jetzt von "einem der Monumente des Radsports (z. B. Paris - Roubaix) oder einer Rundfahrt. Mal schauen."
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