Tennis:
Jannik Sinner als große Zugnummer bei Erste Bank Open
Zwei Jahre nach seinem Sieg im legendären Finale kehrt Jannik Sinner zu den Erste Bank Open zurück. Der italienische Weltranglisten-Zweite spielt noch beim Six Kings Slam in Saudi-Arabien, reist dann aber direkt nach Wien zum mit 2,74 Millionen Euro höchstdotierten österreichischen Sportevent.
Strakas ambivalente Haltung zu Saudi-Geld
Turnierdirektor Herwig Straka zeigt Verständnis für die Teilnahme am millionenschweren Exhibition-Turnier: "Die Ernsthaftigkeit ist eine andere, wenn man um Punkte spielt. Aber bei so viel Geld verstehe ich es. Es ist ein unmoralisches Angebot, da wird man schwach." Trotz seiner kritischen Haltung sieht er die wirtschaftliche Realität.
Saudi-Arabien bekommt offizielles ATP-Turnier
Die Lösung: Die ATP will Saudi-Arabien mit einem offiziellen Masters-1000-Turnier in den Kalender integrieren. "Wir werden die Saudis in den Terminkalender mit einem 1000er-Turnier in naher Zukunft aufnehmen, und hoffen, dass das Six Kings dann Geschichte ist", bestätigt ATP-Board-Mitglied Straka. Statt neun soll es dann zehn ATP-Masters-1000-Events geben.
Fünf Top-Ten-Spieler in Wien
Neben Sinner kommen vier weitere Top-Ten-Spieler in die Stadthalle: Ex-Sieger Alexander Zverev, Alex de Minaur, Lorenzo Musetti und Vorjahresfinalist Karen Chatschanow. Titelverteidiger Jack Draper fehlt verletzt.
Österreichische Hoffnungen und Zuschauerrekord
Aus heimischer Sicht sind Filip Misolic, Jurij Rodionov, Lukas Neumayer und Joel Schwärzler im Hauptfeld. Sebastian Ofner musste krankheitsbedingt absagen. Mit der Marx Halle als zweitem Schauplatz erwartet Straka einen Zuschauerrekord.
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