Auch am Montagabend hing der Wal zunächst noch in der Bucht fest und wurde rund um die Uhr von der Wasserschutzpolizei bewacht. Die Helfer versuchten mit verschiedenen Maßnahmen, das Tier zum Losschwimmen zu animieren.
Ein gestiegener Wasserstand nährte dabei die Hoffnung, dass Timmy es aus eigener Kraft schaffen könnte, sich aus der Flachwasserzone zu befreien.
Der Wal ist losgeschwommen
Tatsächlich gab es am späten Abend eine erste Erfolgsmeldung. Timmy hat sich offenbar losgemacht und bewegt sich nun eigenständig im Wasser. Ein Retter gab dazu auf einer Pressekonferenz bekannt: „Er hat gekämpft und sich jetzt losgemacht.“ Diese Nachricht sorgte unter den Beobachtern vor Ort zunächst für große Erleichterung, da eine Befreiung aus eigener Kraft als bestmögliches Szenario galt.
Kurs in die falsche Richtung
Die Freude über den Erfolg ist jedoch gedämpft. Wie Beobachtungen kurz nach 20:41 Uhr zeigten, ist Timmy noch lange nicht über den Berg. Der Wal hat nach seiner Befreiung einen Kurs in die falsche Richtung eingeschlagen und bewegt sich nun auf den Hafen zu, statt den Weg in die offene See zu suchen. Besonders bitter für die Helfer:
Timmy schwamm genau in dem Moment los, als das Begleitboot abgedreht war.
Überwachung durch die Polizei
Die Situation bleibt somit weiterhin kritisch. Die Wasserschutzpolizei bleibt in Bereitschaft, um das Tier auf seinem Weg durch die Bucht zu begleiten und gegebenenfalls erneut einzugreifen, sollte sich die Lage im Hafenbereich zuspitzen. Die Experten hoffen nun darauf, dass der Wal doch noch den richtigen Weg findet, um die Bucht sicher verlassen zu können.
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