Gefährlicher Einsatz
Polizei verhaftet "gewalttätigen" Nymphensittich
Am Freitagvormittag, den 20. Juni 2025, hat der zuständige Kontaktpolizist aus dem Stadtteil Geestemünde in Bremerhaven (Deutschland) einen kuriosen Einsatz gehabt.
In seinem Einsatzbericht schrieb er: "Im Zuge der Streife durch den Stadtteil wurde ein gelber Nymphensittich auf einem Kletterseil am Holzhafen angetroffen. Auf Ansprache reagierte dieser mit einem aggressiven Zwitschern. Bei Annäherung seitens des Berichtenden mit einem ausgestreckten Zeigefinger versuchte der schräge Vogel, ihn in die Fingerspitze zu kneifen."
"Doch zu früh gezwitschert"
Da die Situation zu eskalieren drohte, musste sich die Polizei zurückziehen: "Woraufhin der übergriffige Vogel zufrieden die Augen schloss und anzunehmen schien, er hätte gewonnen. Doch zu früh gezwitschert!" Die Beamten hatten einen Plan B, mit welchem der freche Vogel nicht gerechnet hat.
Die Polizei verständigte ein Tierheim. Dieses schickte eine "Spezialeinsatzkraft" mit einer "mobilen Gewahrsamszelle" vor Ort. Der Bericht geht weiter: "Der allzu selbstsichere Sittich wurde bis zum Eintreffen des Experten polizeilich observiert, auch um Passanten und deren Hunde vor möglichen Übergriffen zu schützen."
Die "Spezialeinsatzkraft" konnte den Wellensittich "verhaften" und in die "Besserungsanstalt", das Tierheim, bringen. Dort kann der "Kriminelle" abgeholt werden. Wenn der Nymphensittich nicht abgeholt wird, dann wird er nach gewisser Zeit an einen anderen Vogelfreund vermittelt. Die Polizei: "Sofern diese sich an ein derart ‚gefährliches‘ Tier herantrauen."
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