Vergewaltigungsprozess

Dominique Strauss-Kahn streitet alles ab

von
Dominique STRAUSS-KAHN
© AP Photo
Er plädiert auf "Unschuldig". Opfer will jetzt aussagen.
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Schicksalstag für Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn

Bald kommt es zum Gerichts-Duell der smartesten US-Anwälte.

Ankläger ist Manhattans Staatsanwalt Cyrus Vance Jr. (sein Vater war US-Außenminister). Wegen der angeblichen Sex-Attacke am 14. Mai im Sofitel-Hotel wurden sieben Anklagepunkte erstellt, darunter „krimineller Sexakt“, „Vergewaltigungsversuch“ und „Geiselnahme“. Strauss-Kahn drohen 25 Jahre Haft.

Doch der Fall hängt primär an der Glaubwürdigkeit des attackierten Zimmermädchens Nafissatou D. Sexueller Kontakt scheint erwiesen: Seine Spermaspuren wurden an ihrer Uniform und am Teppich sichergestellt.

DSKs Anwalts-Team (u.a. Ex-Michael-Jackson-Verteidiger Ben Brafman) pocht darauf, dass das Zimmermädchen sein „Einverständnis“ zum Sex-Akt gegeben hätte. Im Kreuzverhör hofft Brafman auf Widersprüche der „Maid“. Ex-CIA-Agenten und Privatdetektive sollen dazu in ihrer Vergangenheit wühlen.

Zum Prozess kommt es wohl erst in mehreren Monaten. Strauss-Kahn muss in seiner Luxus-Villa warten (50.000 $ Miete, Dampfbad, Kino). Nächster Prozesstag: Der 18. Juli.

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