Entdeckung
Forscher mit Schock-Fund: So tödlich sind Buckelwale für Menschen
In den vergangenen neun Jahren haben Forscher in der Arktis mit Drohnen das Verhalten von mehreren Walarten, wie dem Buckelwal, Finnwal, Pottwal oder Grindwal, genau beobachtet und sind dabei zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.
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Die Forschungen beruhen sich auf die Regionen in Norwegen, Island und vor den Kapverdischen Inseln. Dabei wurden Blasproben des Atems, Hautbiopsien und Organproben vorgenommen. Ursprünglich wollte man nur erforschen, welche Stoffe sich im Atem der Meeresgiganten befinden.
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Dazu stattete man die Drohnen mit einer speziellen Ausrüstung aus, die Tröpfchen der ausgestoßenen Luft von Walen auffangen kann und an Land analysiert werden konnte. Zusätzlich war man mit einem Boot in der Nähe der Tiere am Meer unterwegs.
Gefährlicher Virus
In der Studie wurde auch festgehalten, dass sie einige Tiere, die an Land gestrandet waren, genauer untersuchten. Dabei ist man auf ein gefährliches Virus gestoßen, das die Tiere ausstoßen. Dabei handelt es sich um den Virus "Cetacean Morbillivirus".
Es ist ein hoch ansteckendes Virus der Gattung Morbillivirus, das Wale, Delfine und Schweinswale befällt und weltweit zu schweren Krankheitsausbrüchen und Massensterben führt, charakterisiert durch Lungenentzündung und Schädigung des Immunsystems, oft erkennbar an vielen gestrandeten Meeressäugern.
Es ist auch die Ursache, dass viele Tiere stranden oder auf Eisschollen ableben. Auch wenn das Virus für Menschen, die damit in Berührung kommen, enorm gefährlich ist, birgt es vor allem eine große Gefahr für die Meeressäuger selbst. Denn auch sie sind stark von den Auswirkungen getroffen. Um den Ursachen weiter auf den Grund zu gehen, wollen die Forscher die Studie vertiefen und mit entsprechenden Drohnen weiter fortsetzen.
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