Pfingstmesse
Friedens-Appell: Papst verurteilt Kriege weltweit
Im Rahmen der Pfingstmesse im Petersdom in Rom richtete Papst Leo XIV. einen eindringlichen Appell an die Weltgemeinschaft. „Der Krieg wird nicht von einer Supermacht besiegt, sondern von der Allmacht der Liebe“, sagte der Papst in seiner Predigt.
Zugleich bat das Kirchenoberhaupt um ein Ende der Gewalt weltweit.
Frieden durch Vergebung
Der Pontifex betonte, dass echter Frieden aus Vergebung entstehe und Heilung möglich sei. Die Kirche habe die Aufgabe, Einheit auf Grundlage der Liebe Gottes zu fördern, erklärte Leo XIV. Der Heilige Geist wirke als Kraft, die Verständigung ermögliche und Spaltungen überwinde.
Warnung vor Spaltung
Gleichzeitig warnte der Papst vor „Fraktionen, Heuchelei und Moden“, die das Evangelium verdunkelten. Die Pfingstbotschaft zeige laut Leo XIV., dass es neben Gewalt und Konflikten auch eine Kraft der Erneuerung gebe.
Die Pfingstbotschaft zeige eine grundlegende Veränderung der Geschichte: Einerseits gebe es Entwicklungen, die die Welt durch Gewalt und Fehler veränderten, andererseits wirke der Geist Gottes als Kraft der Erneuerung und des inneren Wandels, sagte der Papst. Abschließend sagte er, der Geist des Friedens wirke durch die gesamte Geschichte hindurch und schließe niemanden aus. Die Mission der Kirche bestehe darin, diese Botschaft der Versöhnung in die Welt zu tragen und aus Konflikten Gemeinschaft zu formen.
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