Unwetter-Chaos
Hagel-Flüsse und Tornados treffen beliebten Urlaubsort
Besonders betroffen waren die Provinzen Massa-Carrara, Pisa und Florenz in der Toskana. Laut Berichten fielen allein in Massa innerhalb von nur drei Stunden mehr als 100 Millimeter Regen, so viel wie normalerweise in einem ganzen Monat. Straßen verwandelten sich in regelrechte Flüsse aus Wasser und Eis.
Tornados über der Toskana
Für zusätzliche Angst sorgten mehrere Tornados, die in der Region gesichtet wurden. Betroffen waren unter anderem Gebiete rund um Empoli, Vinci und Cascina in der Provinz Pisa. Videos in sozialen Netzwerken zeigen dunkle Windhosen und schwere Sturmböen.
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An zahlreichen Orten standen Straßen und Bahnübergänge unter Wasser. In Massa konnte ein Krankenwagen laut Berichten seinen Einsatzort nicht mehr erreichen. Einsatzkräfte mussten den Patienten deshalb zu Fuß zum Rettungswagen tragen.
Italien plötzlich weiß vor Hagel
Besonders bizarre Szenen spielten sich in der Lombardei nördlich von Mailand ab. Dort fiel derart viel Hagel, dass ganze Orte aussahen, als hätte es geschneit. In Cislago rückten sogar Schneeräumfahrzeuge aus, um Straßen freizumachen. Anwohner befreiten Autos und Gehwege mit Schneeschaufeln von den Eismassen. Auch in Como und Lurago d’Erba gingen heftige Hagelstürme nieder.
Zivilschutz schlägt Alarm
Die italienischen Behörden beobachten die Lage mittlerweile mit Sorge. In mehreren Regionen wurden Warnungen ausgegeben. Experten rechnen damit, dass weitere heftige Gewitter folgen könnten. Besonders problematisch: Viele der betroffenen Gebiete zählen derzeit zu beliebten Urlaubszielen.
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