Philippinen
Alaba bittet um Spenden für Haiyan-Opfer
Nationalspieler David Alaba, dessen Mutter gebürtige Philippinen ist, hat zu Spenden für die Opfer der Taifun-Katastrophe in dem ostasiatischen Inselstaat aufgerufen. "Auch ich werde helfen und spende für den Caritas Katastrophenfonds. Eines ist sicher: Wir müssen heute helfen. Morgen kann es zu spät sein", zitierte die Caritas den Fußballer.
Fast eine Woche nach dem Taifun "Haiyan" wächst die Angst vor dem Ausbruch von Seuchen. "Es liegen immer noch Leichen auf den Straßen", sagte der Bürgermeister der fast völlig zerstörten Stadt Tacloban, Alfred Romualdez, am Donnerstag. "Es ist beängstigend."
ÖSTERREICH-Reporter auf den Philippinen
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Die Behörden sehen sich schlichtweg überfordert: Lastwagen, mit denen sich die Toten von der Straße schaffen ließen, sind Mangelware - ebenso wie Benzin für die wenigen Lkw, die überhaupt noch fahrtüchtig sind. "Man hat die Wahl, ob man ein und denselben Laster entweder zum Verteilen von Essen oder zum Einsammeln von Leichen nutzt", sagte der Bürgermeister. Außerhalb von Tacloban begannen die Behörden damit, etwa 300 Menschen in einem Massengrab beizusetzen. Eine zusätzlich Grube für weitere 1.000 Tote sollte in Kürze ausgehoben werden, sagte Stadtverwalter Tecson John Lim.
Das Notwendigste fehlt
Gleichzeitig warteten immer noch Tausende auf dringend benötigte Dinge zum Überleben, allen voran Lebensmittel und Trinkwasser. Unzählige Männer, Frauen und Kinder sind durch den Sturm, der am Freitag mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde über den Inselstaat hinwegpeitschte und eine Spur der Verwüstung hinterließ, obdachlos geworden. Sie müssen seit Tagen in sengender Hitze begleitet von regelmäßigen Wolkenbrüchen ausharren. Aus Verzweiflung griffen viele zur Selbsthilfe. Getreidespeicher wurden geplündert, Wasserleitungen angezapft und Geschäfte ausgeräumt. Auch zu Gewaltausbrüchen soll es gekommen sein, in einigen Gebieten schienen nahezu anarchische Zustände zu herrschen.
Plünderungen auf den Philippinen
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Nach Taifun: Endlich internationale Hilfe
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Not und Elend nach Haiyan
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