Krieg in Nahost

LIVE-Ticker: BESTÄTIGT! Iran-Tyrann Khamenei ist tot!

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Alle aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten im LIVE-Ticker.
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Israel und die USA haben erneut den Iran angegriffen. Es handle sich um einen Präventivschlag, erklärte Israel am Samstag in der Früh. Die Militäraktion habe den Namen "Operation Epic Fury" (Operation gewaltige Wut) erhalten.

+++ oe24 berichtet LIVE über Trumps Angriff auf den Iran +++

+++ LIVE-Ticker +++

Darauf zielt der Gegenschlag des Irans jetzt ab

Unter den Zielen iranischer Gegenangriffe war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die iranische Nachrichtenagentur FARS berichtete. "Die Standorte, von denen aus die zionistischen und US-Operationen erfolgten, sowie die Standorte aller Aktionen gegen die Verteidigungsoperationen des Iran gelten als legitime Ziele" der iranischen Streitkräfte, sagte der iranische Außenminister Abbas Araqchi am Samstag im iranischen Staatsfernsehen.

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Teheran attackiert US-Stützpunkte - Trump reagiert

Trump wendet sich an Irans Bevölkerung: "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung"


500 Ziele angegriffen

Die israelische Luftwaffe gibt bekannt: „Seit heute Morgen haben rund 200 Kampfflugzeuge unter der Leitung des Geheimdienstes und der Luftwaffe einen umfangreichen Angriff gegen die Raketenstellungen und Verteidigungssysteme des iranischen Terrorregimes im Westen und in Zentraliran durchgeführt. Dies ist der größte Luftangriff in der Geschichte der israelischen Luftwaffe. Er wurde nach sorgfältiger Planung und auf Basis hochwertiger Geheimdienstinformationen durchgeführt, wobei Hunderte von Flugzeugen gleichzeitig im Einsatz waren. Die Flugzeuge der Luftwaffe warfen Hunderte von Bomben auf rund 500 Ziele ab, darunter Verteidigungssysteme und Raketenwerfer in mehreren Gebieten im Iran. Durch die Angriffe auf die Verteidigungssysteme konnte die Lufthoheit über dem iranischen Luftraum ausgebaut und die wichtigste Offensivkapazität des Regimes – die Raketenstartanlagen im Westen des Iran – schwer beschädigt werden.“


Das sagt Sebastian Kurz

Auch Sebastian Kurz äußerte sich zum Trump-Angriff auf den Iran. Der Ex-Kanzler ist in Israel mit seinem Unternehmen aktiv und ein Kenner der Situation vor Ort. Kurz sagte: "Seit Jahrzehnten unterdrückt das Regime in Teheran die eigene Bevölkerung und sorgt in der gesamten Region für Unruhe und Instabilität. Darüber hinaus unterstützt es aktiv terroristische Gruppen und trägt damit maßgeblich dazu bei, dass Konflikte in der Region immer wieder angefacht werden. Die Menschen im Iran haben unter dieser Herrschaft enorm gelitten – viele wurden verfolgt, eingesperrt oder zum Schweigen gebracht, weil sie einfach nur ihre Meinung gesagt haben. Und doch haben sie nie aufgehört, für ein besseres Leben zu kämpfen. Die kommenden Wochen werden nicht einfach sein. Es braucht Mut und Durchhaltevermögen. Aber die Geschichte zeigt immer wieder: Wer zusammenhält und nicht aufgibt, kann auch scheinbar übermächtige Systeme überwinden. Die Hoffnung ist da, dass am Ende eine bessere Zukunft steht – für die Menschen im Iran und für die ganze Region. Eine Zukunft, in der Freiheit, Würde, Wohlstand und Sicherheit keine Fremdwörter mehr sind."

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CIA-Analyse: Revolutionsgarden könnten Macht im Iran übernehmen

US-Präsident Donald Trump strebt mit den Luftangriffen auf den Iran einen Sturz der Staatsführung in Teheran an, doch US-Geheimdienste warnen intern vor einem möglichen Szenario. Wenn der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei bei dem militärischen Einsatz getötet würde, könnten Hardliner der Revolutionsgarden (IRGC) die Macht übernehmen. Dies geht aus Einschätzungen des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hervor, die in den vergangenen zwei Wochen erstellt wurden.


Iran verbietet Passage durch Straße von Hormus

Die iranischen Revolutionsgarden verbieten Schiffen einem Vertreter der EU-Marinemission Aspides zufolge die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Schiffe hätten über UKW-Funk die Mitteilung erhalten, dass "keinem Schiff die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gestattet ist", sagte der Vertreter, der anonym bleiben wollte. Eine offizielle Bestätigung des Irans für eine solche Anordnung liege jedoch nicht vor. Auch bei der britischen Behörde für den Seehandel (UKMTO) laufen nach deren Angaben Berichte über eine Schließung der Straße von Hormus ein. Mehrere Schiffe im Golf hätten Meldungen über eine Sperrung der für den Ölhandel wichtigen Meerenge empfangen, teilte die UKMTO mit. Die Meerenge ist die weltweit wichtigste Route für den Ölexport und wird für Transporte aus mehreren Förderländern genutzt.


Irans geistliches Oberhaupt Khamenei

Als geistliches Oberhaupt des Iran ist Ayatollah Ali Khamenei seit Jahrzehnten die Nummer eins in der Islamischen Republik. Sein harter, extrem konservativer Kurs traf in den vergangenen Jahren aber auf wachsenden Widerstand in der Bevölkerung, zuletzt bei den blutig niedergeschlagenen Massenprotesten der Bevölkerung im Jänner. Bei den Angriffen der USA und Israels am Samstag soll der 86-Jährige ausdrücklich im Visier gestanden haben - er soll aber überlebt haben. Khamenei sowie Irans Präsident Masoud Pezeshkian "gehörten zu den Zielen des Angriffs" vom Samstag, berichtete der israelische Sender Kan unter Berufung auf eine israelische Quelle. Staatliche iranische Medien berichteten, Präsident Pezeshkian sei "sicher und wohlauf". Zu Khamenei sagte Außenminister Abbas Araqchi, er sei am Leben - "so weit ich weiß".


Iran: 70 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

Bei einem Raketenangriff im Süden des Iran kamen nach iranischen Angaben 70 Schülerinnen ums Leben. Getroffen worden sei eine Volksschule für Mädchen in der Provinz Hormozgan, berichteten Staatsmedien. Rund 90 weitere Schülerinnen seien verletzt worden. In der Provinz Hormozgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte. Weitere Details zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor.


Alexander van der Bellen hat sich geäußert


Trump in Mar-a-Lago

Trump verfolgte den Angriff auf den Iran in Mar-a-Lago - zusammen mit seinem Sicherheitsteam und den militärischen Beratern. Das berichtet seine Pressesprecherin.


Auch Raketen in Kuwait abgefangen

Die kuwaitischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung mehrere ballistische Raketen abgefangen, die auf den US-Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in dem Golfstaat abgefeuert wurden. Das Verteidigungsministerium in Katar teilte mit, man habe eine Reihe von Angriffen auf das eigene Territorium erfolgreich abgewehrt. Die Lage sei unter Kontrolle. Die staatliche Nachrichtenagentur in Bahrain berichtete, ein Versorgungszentrum der US-Marine sei mit Raketen angegriffen worden. Auf Videos war ein großes Feuer in einem Hafengelände zu sehen. Ab Sonntag bleiben alle Schulen und Universitäten in Bahrain geschlossen. Bis auf weiteres wird es nur Fernunterricht geben. Bahrain beherbergt die fünfte Flotte der US-Seestreitkräfte.


Keir Starmer äußert sich

Großbritannien beteiligt sich an einem defensiven Militäreinsatz im Nahen Osten, sagte der britische Premierminister Keir Starmer in einer Erklärung zu den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran. Sein Land habe bei den Angriffen keine Rolle gespielt, betonte der Labour-Politiker.


UN-Sicherheitsrat kommt zu Dringlichkeitssitzung zusammen

Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Eskalation unterdessen scharf: "Ich fordere einen sofortigen Stopp der Kampfhandlungen und eine Deeskalation", teilte der UN-Chef mit. Er forderte alle Parteien auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren.


Wann kommt Khamenei?

„Irans Oberster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, wird in wenigen Minuten sprechen“, berichtet Al Jazeera unter Berufung auf den Fernsehsender Al-Alam TV. Das ist allerdings auch schon wieder länger her. Noch fehlt von Khamenei jede Spur.


Explosionen in Dubai

Auch in Dubai soll es laut der Nachrichtenagentur AFP Rauch und Explosionen geben.

Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat auch Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Austrian Airlines setzen nach eigenen Angaben mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die AUA folgt mit den Maßnahmen ihrer Muttergesellschaft: Die Lufthansa fliegt am Wochenende auch nicht nach Dubai (und Abu Dhabi). Bis am 7. März strich das deutsche Unternehmen zudem vorsorglich alle Flüge nach Jordanien, Libanon, in den Irak und den Oman. Die Lufträume in den entsprechenden Ländern würden nicht genutzt, teilte ein Sprecher der Lufthansa mit.


Dubai unter Iran-Beschuss

Eine Reporterin von „Bloomberg“ meldete sich auf X und schrieb: „Unser Gebäude in Dubai wurde gerade von Bombenexplosionen erschüttert. Was vor einigen Monaten noch wie eine ferne Möglichkeit schien, ist nun Realität geworden. Es ist verrückt.“


Khamenei-Rede angekündigt

Ali Khamenei soll sich in Kürze äußern. Das berichtet der Fernsehsender Al-Alam. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht.


Insider: Irans Verteidigungsminister sowie Kommandant getötet

Bei den Angriffen auf den Iran wurde Insidern zufolge der iranische Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh und der Kommandant der Revolutionsgarden, Mohammad Pakpour, getötet worden. Dies sagen drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.


Saudi-Arabien bestätigt Angriffe durch Iran

Saudi-Arabien bestätigte am Samstagnachmittag iranische Angriffe auf sein Territorium. Die Angriffe hätten sich gegen die Hauptstadt Riad und die Ostprovinz des Königreichs gerichtet, meldete die staatliche Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Auf die Angriffe sei reagiert worden, heißt es weiter, ohne dass Details genannt wurden. Jordaniens Staatsagentur Petra berichtete unter Berufung auf Militärkreise, dass die Streitkräfte des Landes zwei ballistische Raketen abgefangen hätten. Diese hätten auf jordanisches Gebiet gezielt. Die jordanische Luftabwehr habe beide Raketen erfolgreich abgefangen. Die US-geführte Koalition im Irak fing mehrere Drohnen und Raketen über der Stadt Erbil im Norden des Landes ab. Wie kurdische Sicherheitskräfte weiter berichteten, waren die Drohnen mit Sprengstoff beladen. Verletzte oder Schäden gab es nicht. Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran wurde auch im Irak ein Stützpunkt pro-iranischer Gruppen bombardiert. Dabei seien zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt worden, verlautete aus Kreisen der pro-iranischen paramilitärischen Kata'ib Hezbollah. Laut den irakischen Volksmobilmachungskräften, einer Dachorganisation aus 40 fast ausschließlich schiitischen Milizen, die die Opferzahl bestätigten, war es unklar, ob es sich um einen Angriff der USA oder Israels handelte.


Iraner dementieren

Irans Außenminister Abbas Araghchi gab an, dass, Ober-Mullah Ali Chamenei noch lebe, „soweit ich weiß“. Das sagte er in einem Interview gegenüber NBC News.


Kanzler Stocker äußert sich


Iran greift auch Saudi-Arabien an.

Der Iran hat bei seinem Gegenschlag auch Saudi-Arabien angegriffen. In der Hauptstadt Riad wurden Mullah-Raketen abgewehrt.


Trump warnt vor US-Opfer

"Mutige amerikanische Helden könnten ihr Leben verlieren, und wir könnten Verluste erleiden“, so der US-Präsident. „Das kommt im Krieg oft vor.“


Das waren die Ziele des Angriffs

Laut FOX wurden von Israel und den USA das iranische Parlament, der Nationale Sicherheitsrat, das Geheimdienstministerium und die Iranische Atomenergieorganisation angegriffen.


Neue Angriffe aus dem Iran

Israel, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate melden neuen Angriffswellen aus dem Iran. Größeren Schaden anrichten konnten die Raketen der Mullahs bisher aber nicht.


Israelischer Präventivschlag

"Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen", so der israelische Verteidigungsminister Israel Katz


Israelischer Präventivschlag

"Der Staat Israel hat einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen", so der israelische Verteidigungsminister Israel Katz


Explosionen in Teheran

Aus der iranischen Hauptstadt werden mehrere Explosionen gemeldet. Was genau angegriffen wurde, ist bisher unklar.

Teheran
© X

Sirenen-Alarm in ganz Israel

Israel befürchtet nun einen iranischen Gegenschlag. Der israelische Luftraum wurde für den zivilen Luftverkehr geschlossen.


Israels Geheimdienst an Iraner: „Wir sind bei euch“

Der Mossad wendet sich an alle Iraner: "Wir sind bei euch, gemeinsam werden wir die glanzvollen Tage zurückbringen.“


USA an Schlägen im Iran beteiligt

Wie die New York Times berichten, beteiligen sich die USA am ​israelischen ‌Militärschlag ​gegen den Iran.


Datum stand seit Wochen fest

Der Militärschlag gegen den Iran war laut israelischen Verteidigungskreisen mit den USA abgestimmt. Die Aktion sei seit Monaten vorbereitet worden, das Datum des Angriffs stehe seit Wochen fest.


US-Botschaft in Katar verhängt Ausgangssperre

Aus Angst vor einem iranischen Gegenschlag verhängte die US-Botschaft eine Ausgangssperre für alle Mitarbeiter.


Khamenei nicht in Teheran

Der Ober-Mullah hat die Hauptstadt verlassen und soll sich an einem sicheren Ort befinden.

Khamenei 1
© APA

Explosionen im ganzen Land

Nicht nur Teheran wurde angegriffen, Explosionen werden auch aus Isfahan, Karaj und Kermanshah gemeldet.


Irak schließt Luftraum

Auch der Irak hat soeben seinen Luftraum geschlossen.


US-Angriffe von Luft und See aus

Wie Reuters berichtet, haben die USA den Iran von der Luft und von See aus angegriffen.


Israel greift im Iran Einrichtungen von Regime und Militär an

Ziele im ganzen Land werden angegriffen


Iran kündigt "vernichtenden" Gegenschlag an

Die Mullahs bereiten einen Gegenschlag vor. Die Vergeltung werde vernichtend ausfallen, so ein iranischer Vertreter zu Reuters.


Trump: Haben großen Kampfeinsatz im Iran begonnen

Auf Truth Social postete der US-Präsident ein 8-Minuten-Video


Trump: "Amerikanisches Volk schützen"

"Unser Ziel ist es, das amerikanische Volk dadurch zu schützen, dass die unmittelbare Bedrohung durch das iranische Regime eliminiert wird", sagte Trump in einem am Samstag auf sozialen Netzwerken veröffentlichten Video.


"Wir werden ihre Raketen zerstören"

Der Iran entwickle Langstreckenraketen, welche die USA und andere Länder bedrohten, so Trump. "Wir werden ihre Raketen zerstören und ihre Raketenindustrie dem Boden gleichmachen." Die USA stellten zudem sicher, dass der Iran keine Atombombe erhalte. "Wir werden ihre Marine auslöschen." Einem CNN-Bericht zufolge konzentrieren sich die US-Angriffe auf militärische Ziele im Iran.


Trump an Iraner: „Übernehmt eure Regierung“

Trump wendet sich an das iranische Volk: "Übernehmt eure Regierung. Sie wird euch gehören.“


„Operation Brüllen des Löwen“

Israel hat die Militäroperation gegen den Iran „Operation Brüllen des Löwen“ genannt. Die Operation im vergangenen Jahr hieß "Rising Lion"


Iranischer Gegenangriff hat begonnen

Nach dem israelischen Präventivschlag am Samstagmorgen hat das iranische Regime einen Gegenangriff begonnen. Israel meldet iranische Raketenangriffe und ruft Luftschutzalarm aus


Explosionen im Norden Israels

Israel fängt iranische Geschosse mit dem Raketenabwehrsystem ab - aus dem Norden Israels werden Explosionen gemeldet.


Netanyahu dankt Trump

"Ich danke unserem großen Freund, Präsident Donald Trump, für seine historische Führungsstärke.“ Es sei die Zeit gekommen, dass die Iraner "das Joch der Tyrannei abwerfen"

trump netanyahu
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Iranischer Präsident Pezeshkian wohlauf

Der iranische Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land am Samstag Staatsmedien zufolge am Leben. Masoud Pezeshkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Bisher hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäußert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle, und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge.

Masoud Pezeshkian
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Israel nennt Operation gegen den Iran "Brüllen des Löwen"

Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten vom Samstag den Namen "Brüllen des Löwen" gegeben. Dies meldeten israelische Medien unter Berufung auf Ministerpräsident Benjamin Netanyahu. Bereits den Krieg gegen den Iran im vergangenen Jahr hatte Israel nach dem Raubtier benannt. Damals lautete der Name der Operation "Rising Lion" - auf Deutsch: Operation sich erhebender Löwe. Die Bezeichnung bezieht sich auf eine Stelle in der Bibel, in der es unter anderem heißt: "Siehe, ein Volk erhebt sich wie ein junger Löwe."


Internet fällt aus

In weiten Teilen des Irans soll das Internet ausgefallen sein.


Massenflucht aus Teheran

Trausende Iraner versuchen die Hauptstadt zu verlassen. Die Straßen sind verstopft, an den Tankstellen bilden sich lange Schlange

Teheran
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Huthis kündigen Angriffe im Roten Meer an

Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen kündigen neue Angriffe an.


Wo ist Khamenei?

Der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei wurde laut einem Regierungsvertreter an einen sicheren Ort gebracht. Khamenei halte sich nicht in Teheran auf, sagte der Vertreter am Samstag zu Reuters. Nach Augenzeugenberichten aus Teheran wurde unter anderem die Residenz Khameneis bei den Angriffen der USA und Israels getroffen. Aus mehreren iranischen Städten wurden am Samstag Explosionen gemeldet, so etwa aus Teheran, Isfahan, Qom, Karaj und Kermanshah.


Trump: "Massiver und andauernder Einsatz"

US-Streitkräfte führten einen "massiven und andauernden Einsatz durch", um zu verhindern, dass durch diese "radikale Diktatur" die nationalen Sicherheitsinteressen der USA bedroht würden, sagte Trump weiters. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. "Sie werden nie eine Atomwaffe haben", betonte er. Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte. Trump forderte die Revolutionsgarden, iranischen Streitkräfte und Polizeikräfte zudem auf, ihre Waffen niederzulegen. Er stellte in diesem Falle vollständige Immunität in Aussicht. Andernfalls würden sie einem sicheren Tod entgegensehen. An das iranische Volk gewandt sagte Trump: "Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen." Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung." Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.


Raketenwelle auf Israel

Die iranischen Streitkräfte feuerten indes nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel. Die Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging. Die Luftabwehr sei aktiviert, um die Geschosse abzufangen, teilte das israelische Militär mit. In Jerusalem und im Norden Israels heulten die Sirenen. Die Behörden sprachen von einem "äußerst ernsten" Alarm. Die Stadtverwaltung von Jerusalem schloss Schulen und Arbeitsstätten bis Montagabend. Nur als systemrelevant eingestufte Beschäftigte sollen demnach noch zur Arbeit kommen. Auch alle Veranstaltungen wurden untersagt. In Tel Aviv wurden Patientinnen und Patienten eines Krankenhauses in eine Tiefgarage verlegt.


Explosionen in Bahrains Hauptstadt Manama

Laut AFP ist es in der Hauptstadt des Bahrain zu Explosionen gekommen. Dort ist auch ein Stützpunkt der US-Navy.


Iran meldet massive Cyberangriffe

Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur FARS Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Dazu zählten auch die Websites der Nachrichtenagenturen IRNA und ISNA. Die Agentur FARS steht den Revolutionsgarden nahe. Die Behörden verhängten eine Internetsperre. Der Beobachtungsdienst Netblocks schrieb am Samstag auf X, das Internet im Iran sei fast vollständig ausgeschaltet. Die Aktivität sei auf nur noch vier Prozent des sonst üblichen Niveaus gefallen. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.


Explosionen in Abu Dhabi

Laut Reuters war auch ein US-Stützpunkt in Abu Dhabi Ziel eines Angriffs war.


Sirenen auch in Kuwait

Auch in Kuwait wurden die Menschen vor einem iranischen Angriff gewarnt.


Karte: Hier griffen die USA und Israel an

Die Karte zeigt gemeldete Explosionen in mehreren iranischen Städten nach Angriffen von Israel und den USA. Betroffen sind die Städte Teheran, Kermanshah, Ghom und Isfahan. Quelle: APA.


Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen

Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA am Samstag auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk. Bahrain bestätigte die Angriffe. Unterdessen berichteten Augenzeugen, dass auch in Kuwait Sirenen zu hören seien.


Stützpunkt pro-iranischer Gruppen im Irak "bombardiert"


Starke Explosionen in Riad in Saudi-Arabien zu hören


Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen

Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete. Bahrain bestätigte die Angriffe.


US-Militär rechnet mit mehrtägigem Einsatz

Das US-Militär rechnet mit einem mehrtägigen Einsatz gegen den Iran. Dies sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.


Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft

Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Außenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken vom Samstag zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es. "Die erneute militärische Aggression der USA und des zionistischen Regimes (Israel) gegen den Iran erfolgt unter Bedingungen, in denen sich der Iran und die USA inmitten eines diplomatischen Prozesses befanden", kritisierte das Ministerium. Man sei über den Krieg nicht überrascht. "Wir sind erneut in Verhandlungen eingetreten, um gegenüber (...) der Welt den Beweis der Rechtschaffenheit des iranischen Volkes zu erbringen", teilte das Außenministerium mit. "Jetzt ist die Zeit gekommen, das Vaterland zu verteidigen und der militärischen Aggression des Feindes entgegenzutreten", hieß es in der Erklärung. "So wie wir zu Verhandlungen bereit waren, sind wir mehr denn je bereit, die Existenz des Irans zu verteidigen. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran werden mit Entschlossenheit auf die Aggressoren antworten."


AUA setzt Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus

Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat auch Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Austrian Airlines setzen nach eigenen Angaben mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Verbindungen von und nach Tel Aviv (Israel), Amman (Jordanien) und Erbil (Irak) seien bis einschließlich 7. März unterbrochen, hieß es am Samstagvormittag. Flüge nach Teheran (Iran) blieben bis Ende März ausgesetzt. Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Iran, Kuwait und Bahrain. Zusätzlich setzt Austrian Airlines ihre Flüge nach und von Dubai bis einschließlich 1. März aus. Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück.


Bisher keine Schäden in Israel

Israel konnte bisher alle iranischen Raketen abfangen


Trump hält TV-Ansprache

Laut US-Portal "Axios" wird sich US-Präsident Trump am Samstagmorgen (Ortszeit) an die Nation richten. Eine genaue Uhrzeit ist noch nicht bekannt.


EU: Marine-Mission im Roten Meer in Alarmbereitschaft

Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas ist die EU-Marine-Mission "Aspides" im Roten Meer in hoher Alarmbereitschaft. Sie stehe bereit, den Seeweg offen zu halten, sagte Kallas am Samstag. Sie habe mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar und anderen Ministern in der Region gesprochen. Zudem stimme sich die EU eng mit arabischen Partnern ab, um diplomatische Wege auszuloten.


Israel mobilisiert 70.000 Reservisten

Israel will für den neuen Krieg mit dem Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter erklärte, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. "Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben", sagte er Journalisten. Israel und die USA hatten am Samstag den Iran angegriffen. Die Armee sei auf "verschiedene Szenarien" vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten des Iran auf Israel, hieß es weiter. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagte der Militärvertreter: "So lange wie notwendig."


Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt zu Nahost

Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für das gesamte Land (Sicherheitsstufe 4).


Erneut Raketenalarm in Israel

Der Iran schießt wieder Raketen Richtung Israel


OPEC will Ölförderung wegen Iran-Krieg stärker ausweiten

Das Ölkartell OPEC+ erwägt Insidern zufolge wegen der US-israelischen Angriffe auf den Iran eine stärkere Ausweitung ihrer Ölförderung als bisher geplant. Dies sagten zwei mit den Beratungen vertraute Personen am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hätten demnach bereits in Erwartung möglicher Lieferausfälle durch den am Samstag begonnenen Militärschlag ihre Exporte erhöht. Eine Entscheidung über eine höhere Fördermenge könnte bei einem für diesen Sonntag geplanten Treffen fallen. Wie stark die Produktion zusätzlich erhöht werden könnte, sei jedoch noch nicht besprochen worden, sagte einer der Insider. Bei dem Treffen von acht Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihrer Verbündeten sollte es ursprünglich nur um eine moderate Anhebung gehen. Delegierten zufolge galt bisher eine Erhöhung der Fördermenge um 137.000 Barrel pro Tag für April wahrscheinlich. Damit sollte die steigende Nachfrage im Sommer bedient werden, die vor allem durch die Hauptreisezeit in den USA angetrieben wird.


Residenz von Khamenei zerstört

Ein Satellitenbild, das die "New York Times" veröffentlicht hat, zeigt den völlig zerstörten Komplex von Ober-Mullah Khamenei in Teheran.


London warnt vor Eskalation

Die britische Regierung warnte vor einer Eskalation des Konflikts. Premierminister Keir Starmer berief am Vormittag eine Sitzung des nationalen Krisenstabs Cobra ein, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. London wolle "keine weitere Eskalation zu einem weiteren regionalen Konflikt sehen", zitierte PA einen Regierungssprecher. Iran dürfe niemals Atomwaffen entwickeln, deswegen habe man stets Bemühungen um eine Verhandlungslösung unterstützt, so der Sprecher weiter.


Russland: Rückkehr zur Diplomatie nötig

Russland fordert nach den Angriffen in Nahost eine sofortige Rückkehr zu einer politischen und diplomatischen Lösung. Die internationale Gemeinschaft müsse diese "verantwortungslosen Handlungen" objektiv bewerten, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Besondere Sorge bereite die Serie destabilisierender Schläge, die die USA in den vergangenen Monaten gegen die Grundlagen der Weltordnung geführt hätten. Russland sei weiterhin bereit, bei der Suche nach friedlichen Lösungen auf Basis des Völkerrechts zu vermitteln.


Israel: Hunderte militärische Ziele im Iran angegriffen

Die israelischen Streitkräfte haben „hunderte iranische Militärziele, darunter Raketenabschussvorrichtungen im Westen Irans, angegriffen“, teilte die Armee mit. Die Angriffe auf den Iran werden auch am Nachmittag fortgesetzt.


Krisenstab in Wiener Außenministerium tagt

Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Kuwait, Iran und den Irak an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder. Bei Sicherheitsstufe 4 rät das Außenministerium von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Länder ab. Derzeit befinden sich nach Behördenangaben rund 14.000 Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sowie etwa 400 Reisende in den betroffenen Regionen.


Top-General getötet

Laut "Times of Israel" wurde General Mohammad Pakpour getötet. Er ist der Kommandeur der Islamischen Revolutionsgarde des Iran.


Irans Raketenarsenal

Die Infografik zeigt Irans Raketenarsenal mit Modellen und deren Reichweiten. Die Karte markiert Iran und Israel sowie die Reichweiten von 1.000 und 2.000 Kilometern. Die Raketenmodelle Shahab-1, Fateh-110, Shahab-2, Zolfaghar, Qiam-1 und Shahab-3 reichen von 700 bis 2.000 Kilometer. Shahab-3 hat die größte Reichweite. Quelle: BBC.


Massenflucht aus Teheran

Weiterhin versuchen Tausende Iraner die Hauptstadt zu verlassen.

Teheran
© AFP

Betrieb am Flughafen Dubai eingestellt

Tausende Urlauber sind in Dubai gestrandet. Der Luftraum ist wegen iranischer Angriffe gesperrt.


Neue Angriffswelle

Die USA und Israel haben eine neue Angriffswelle gestartet. Aus Teheran werden wieder heftige Explosionen gemeldet.


Wo ist Khamenei?

Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht. Er hatte sich in den vergangenen Wochen angesichts der militärischen Spannungen selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Der Staat dürfte dessen Sicherheit zur obersten Priorität gemacht haben. Wo er sich zuletzt aufhielt, ist nicht bekannt.

Ayatollah Khamenei
© KHAMENEI.IR / AFP

Experte warnt vor regionalem Krieg

Der Iran-Experte Ali Vaez der Denkfabrik Crisis Group schrieb auf X, Vergeltungsmaßnahmen des Irans würden wahrscheinlich nicht nur direkt, sondern asymmetrisch erfolgen und möglicherweise mehrere Fronten gleichzeitig entfachen. "Wenn die Hisbollah aus dem Libanon heraus voll einsteigt, wenn Milizen US-Stützpunkte im Irak und in Syrien angreifen oder wenn die Huthi im Roten Meer eskalieren, ist dies kein bilateraler Konflikt mehr, sondern ein regionaler Krieg, der sich über den gesamten Nahen Osten ausbreitet." Vaez wies auch auf mögliche Folgen für die Weltwirtschaft hin. "Der Iran liegt an der Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt. Selbst eine begrenzte Störung könnte zu einem Anstieg der Energiepreise, einer Beschleunigung der Inflation und einer Verunsicherung der globalen Märkte führen."


Alarm auch in anderen Ländern

Nach Berichten der Nachrichtenagentur AP ist die Luftabwehr über Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten aktiviert worden.


Österreichisches Innenministerium tagt

In Österreich selbst haben die Sicherheitsbehörden laut Innenministerium die Maßnahmen zum Schutz von iranischen, israelischen und amerikanischen Einrichtungen an die neue Lage angepasst, hieß es auf Anfrage der APA. Die Situation werde gemeinsam mit dem Verfassungsschutz und im engen Austausch mit Sicherheitsbehörden im Ausland "intensiv beobachtet", um gezielte Präventionsstrategien und ein Höchstmaß an Sicherheit für die Menschen in Österreich zu gewährleisten. Dabei besteht laut Ministerium aktuell für Österreich - wie für viele andere europäische Staaten - eine erhöhte Bedrohungslage, aber keine konkrete Gefährdung.


Wie lange dauert der Krieg?

Trump meldete sich kürzlich in den USA zu Wort und sagte gegenüber Pressevertretern, dass es sich um eine "mehrtägige Operation" handle.


Die USA und Israel greifen den Iran an. Können Trump und Netanjahu das Mullah-Regime stürzen?

Trump Netanjahu Khamenie
© apa

Wo ist der Ajatollah?

Von Ali Khamenei fehlt jede Spur, auch gibt es noch kein Lebenszeichen vom Ober-Mullah. Was wir wissen: Er soll Teheran mittlerweile verlassen haben und sich wohl an einem geheimen Ort verstecken. Seine Residenz in der Hauptstadt wurde von den USA und Israel zerstört.

Ayatollah Ali Khamenei
© Getty, AFP

Sicherheitsrat des Iran rät zur Flucht aus Teheran

Der Sicherheitsrat des Iran riet indes der Bevölkerung zur Flucht aus der Hauptstadt Teheran. Wegen der Angriffe "sollten Sie, soweit möglich und unter Wahrung der Ruhe, in andere Orte und Städte reisen, sofern es Ihnen möglich ist", hieß es in einer Erklärung des mächtigen Sicherheitsgremiums der Islamischen Republik. In Teheran bildeten sich lange Schlangen an den Tankstellen. Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Geschäfte waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen.


Panik am Golf: Anwohner nervös nach Irans Angriffen

In den Golfstaaten ist nach Irans Angriffen teils Panik ausgebrochen. "Ich hörte auf der Straße eine laute Explosion, was ungewöhnlich ist in Abu Dhabi", berichtete ein Anwohner der dpa. Eine andere Anwohnerin der emiratischen Hauptstadt sagte, die Angst sei spürbar gewesen. Viele seien zu Hause geblieben und hätten die Lage im Fernsehen und in sozialen Medien verfolgt. Videos zeigten Anwohner, die in Abu Dhabi nach Explosionen rennen, um in Sicherheit zu kommen. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten ähnlich wie die regionalen Nachbarn am Golf als sehr sicher. Polizei und andere Sicherheitskräfte gehen in den emiratischen Metropolen Abu Dhabi und Dubai schnell und strikt gegen Verbrechen vor, auch mit Hilfe von Überwachungstechnik. Auch in Katar blieben viele Anwohner nach den Angriffen zu Hause und verfolgten die Nachrichtenlage am Fernseher oder am Handy. Mehrere US-Botschaften in den Golfstaaten forderten US-Amerikaner auf, zu Hause oder an sonst sicheren Orten zu bleiben. In Bahrain wurden Straßen, die zur wichtigen US-Marinebasis führen, gesperrt. Anwohner berichteten, dass einige Familien die Gegend mit Koffern verlassen hätten. An Tankstellen und in Supermärkten kam es zum Gedränge durch Anwohner, die sich mit Treibstoff und Lebensmitteln eindecken wollten.


Ist Khamenei tot?

Israelische Medien berichten von „zunehmenden Anzeichen“ dafür, dass Irans Oberster Führer Ali Khamenei bei einem US-amerikanischen und israelischen Angriff getötet wurde. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass Irans Oberster Führer Ali Khamenei bei der ersten Welle der US-amerikanischen und israelischen Luftangriffe heute Morgen getötet wurde, berichten israelische Medien. Der israelische Fernsehsender Channel 12 meldete unter Berufung auf ungenannte Quellen, es gebe zunehmende Anzeichen dafür, dass der Führer bei den Luftangriffen am Morgen getötet oder zumindest verletzt worden sei. Offizielle Stellen hatten zuvor berichtet, die Angriffe hätten der Führung des iranischen Regimes und ihren Militärkommandeuren erheblichen Schaden zugefügt.


Hinweise verdichten sich

„In Israel wächst die Einschätzung, dass der oberste Führer des Iran, Ali Chamenei, heute früh bei einem israelischen Angriff getötet worden sein könnte“, berichtet z.B. die „Times of Israel“. Der Sender „Channel 12“ meldet unter Berufung auf eine anonyme israelische Quelle: „Die Einschätzung verdichtet sich – Chamenei ist ausgeschaltet.“


Das sagt Irans Außenminister

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sprach lediglich von dem Verlust von „einem oder zwei Kommandeuren“. Araghtschi wörtlich: „Wir haben vielleicht ein paar Kommandeure verloren, aber das ist kein so großes Problem.“ Fast alle Regierungsvertreter seien in Sicherheit. Überprüft werden können die Informationen aktuell nicht.


Keine US-Opfer

Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran soll es nach Angaben des US-Militärs bis dato keinen amerikanischen Opfer geben.


Italiens Verteidigungsminister Crosetto steckt in Dubai fest

Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto befindet sich mit seiner Familie in Dubai und wartet auf die Wiederaufnahme der Flüge, die nach dem Angriff auf den Iran vorübergehend ausgesetzt wurden, um nach Italien zurückzukehren. Der Minister war am Vortag mit einem Linienflug von Rom aus angereist, um seine Familie abzuholen und gemeinsam mit ihr zurückzufliegen. Während seines Aufenthalts in den Vereinigten Arabischen Emiraten nahm Crosetto am Samstag per Videokonferenz an einer Krisensitzung im Regierungssitz in Rom teil, die unmittelbar nach dem Angriff auf den Iran einberufen worden war. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni berief für Samstagabend eine weitere Regierungssitzung zur Lage im Nahen Osten ein.


Ist der Ober-Mullah tot?

Netanjahu über Khamenei: "Sehr wahrscheinlich, dass der Tyrann nicht mehr lebt." Das sagte Netanjahu während einer TV-Ansprache in Israel.

Netanyahu
© APA/AFP/ANGELA WEISS

Netanyahu meinte weiter noch, dass es viele Anzeichen gebe, dass Khamenei "nicht mehr ist".


Hinweise auf Tod von Khamenei

Nach den massiven israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran gibt es laut Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu viele Hinweise, dass Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei "nicht mehr ist". Man habe Khameneis Anwesen zerstört, sagt Netanyahu am Samstag. US-Präsident Donald Trump rief zuvor die Iraner auf, die Führung des Landes in die Hand zu nehmen. Bei den Angriffen wurden laut dem iranischen Roten Halbmond mindestens 201 Menschen getötet. Laut Berichten sind auch der iranische Verteidigungsminister und der Chef der Revolutionsgarden tot. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte.


Über Khamenei

Laut "Focus" sagte ein israelischer Offizieller gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass man die Leiche Khameneis gefunden habe. Bei dem Insider soll es sich um einen hohen Vertreter aus den Kreisen der israelischen Regierung handeln. Auch der israelische Sender „Channel 12“ berichtet den Fund von Khameneis Leiche.

Ayatollah Ali Khamenei
© AP

Eine offizielle Bestätigung fehlt derzeit. Die Mullah-Propaganda im Iran behauptet das Gegenteil. Nach iranischen Angaben soll sich Khamenei in einem Kommandoraum befinden und von dort den militärischen Gegenschlag leiten. Überprüfen lassen sich diese Angaben nicht.


Nächste Bestätigung

Auch das US-Portal Axios berichtet vom Tod von Khamenei. Ein israelischer Beamter bestätigte gegenüber dem Portal den Tod.


Im Bombenhagel umgekommen?

Ist Khamenei bereits tot? Aufnahmen sollen die Leiche des Mullahs zeigen, wie sie aus der Residenz Khameneis geborgen worden ist. Offiziell bestätigt ist der Tod nicht.


Medien

Foto von Khameneis Leiche wurde Trump und Netanyahu gezeigt. Nach den massiven israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran gibt es laut Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu viele Hinweise, dass Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei "nicht mehr ist". Man habe Khameneis Anwesen zerstört, sagt Netanyahu am Samstag. Einem israelischen Insider zufolge wurde Khamenei getötet. Seine Leiche sei gefunden worden, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag. Israelische Medien melden Tod von Irans oberstem Führer Auch israelische Medien berichteten unter Berufung auf israelische Regierungskreise von Khameneis Tod. Demnach wurde ein Foto von Khameneis Leiche Trump und Netanyahu gezeigt. Eine direkte Stellungnahme der Regierung in Teheran oder der USA zu den Berichten lag zunächst nicht vor.

Trump Netanjahu Khamenie
© apa

Die iranischen Staatsmedien zitierten den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit in Khameneis Büro mit den Worten, der Feind greife auf psychologische Kriegsführung zurück.


Das sagt Trump

Trump gibt Ausblick, wie es im Iran weitergehen könnte: "Ich kann aufs Ganze gehen und die komplette Sache übernehmen, oder es in zwei oder drei Tagen beenden und den Iranern sagen: "Wir sehen uns in ein paar Jahren wieder, falls ihr anfangt, (eure Atom- und Raketenprogramme) wieder aufzubauen'", sagte er gegenüber dem US-Nachrichtenportal Axios.


Israel

Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot. Darunter sei der Generalsekretär des Verteidigungsrates. Ali Schamchani sei „eliminiert“ worden, teilten die israelischen Streitkräfte mit.


Trump über möglichen Khamenei-Tod:

„Wir haben das Gefühl, dass dies eine wahre Geschichte ist," das sagte er „NBC News“.

LIVE-Ticker: BESTÄTIGT! Iran-Tyrann Khamenei ist tot!
© apa/epa/getty
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Raketen treffen Israel

Mullah-Raketen schlagen in Tel Aviv ein. Es soll mehrere Verletzte geben, darunter auch einen Schwerverletzten.


Chef der Revolutionsgarden getötet

Unter den Toten seien unter anderem der Kommandant der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür. Pakpur war im vergangenen Jahr auf den einflussreichen Posten aufgerückt. Sein Vorgänger Hussein Salami wurde im Juni 2025 bei israelischen Angriffen getötet. Die Revolutionsgarden gelten als Irans Elitestreitmacht und sind deutlich mächtiger als die regulären Streitkräfte. In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Truppe nicht nur militärisch stark aufgerüstet, sondern weitete auch ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss aus - unter anderem durch Beteiligungen an Hotelketten und Fluggesellschaften. Auch der einflussreiche Funktionär Ali Shamchani kam nach israelischen Militärangaben am Samstag ums Leben. Er war zuletzt an die Spitze des neu geschaffenen Verteidigungsrates aufgestiegen. Der 70-Jährige war acht Jahre lang Verteidigungsminister, sowie Marinekommandeur der Revolutionsgarden und kandidierte 2001 für das Präsidentschaftsamt. Er arbeitete auch als politischer Berater in einer Schlüsselfunktion für Khamenei.


BESTÄTIGT! Iran-Tyrann Khamenei ist tot!

US-Präsident Donald Trump hat bestätigt, dass Irans oberster Führer Ali Chamenei getötet wurde. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb Trump „Truth Social“.

LIVE-Ticker: BESTÄTIGT! Iran-Tyrann Khamenei ist tot!
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Außerdem schrieb Trump: „Dies ist nicht nur Gerechtigkeit für das iranische Volk, sondern auch für alle großen Amerikaner und Menschen aus vielen Ländern der Welt, die von Chamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden.“

Ayatollah Ali Khamenei
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Khamenei
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LIVE-Ticker: BESTÄTIGT! Iran-Tyrann Khamenei ist tot!
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"Khamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot. Dies ist nicht nur Gerechtigkeit für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und all jene Menschen aus aller Welt, die von Khamenei und seiner Bande blutrünstiger Schläger getötet oder verstümmelt wurden. Er konnte unseren Geheimdiensten und hochentwickelten Überwachungssystemen nicht entkommen, und in enger Zusammenarbeit mit Israel war ihm und den anderen mit ihm getöteten Anführern nichts möglich. Dies ist die größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern. Wir hören, dass viele ihrer Revolutionsgarden, des Militärs und anderer Sicherheits- und Polizeikräfte nicht mehr kämpfen wollen und von uns Straffreiheit fordern. Wie ich gestern Abend sagte: „Jetzt mögen sie Straffreiheit haben, später erwartet sie nur der Tod!“ Hoffentlich werden sich die Revolutionsgarden und die Polizei friedlich mit den iranischen Patrioten zusammenschließen und gemeinsam daran arbeiten, dem Land zu seiner verdienten Größe zu verhelfen. Dieser Prozess dürfte bald einsetzen, denn nicht nur Khameneis Tod, sondern das ganze Land wurde innerhalb eines einzigen Tages schwer zerstört und beinahe ausgelöscht. Die schweren und präzisen Bombardierungen werden jedoch die ganze Woche über oder so lange wie nötig ununterbrochen fortgesetzt, um unser Ziel des Friedens im gesamten Nahen Osten und in der ganzen Welt zu erreichen!"


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