Muslim-Bann
Kardashian: Trumps erstes Promi-Opfer
Jetzt geht es in Trumps Amerika offenbar auch den Promis an den Kragen. Ins Visier der Behörden gerieten nach dem Einreiseverbot für Staatsbürger aus sieben Moslem-Staaten durch den neuen US-Präsidenten nun auch Reality-TV-Star Kim Kardashian und ihr Rapper-Gatte Kanye West.
Das Duo landete nach einem Familienurlaub in Costa Rica mit dem Privatjet am Flughafen in Los Angeles, als Beamte des Grenzschutzes den Jet betraten.
Das Promi-Paar wurde verhört, durfte erst nach einer erheblichen Verzögerung den Flughafen verlassen.
War Razzia Rache-Aktion für Tweet gegen Trump?
Das Ganze schien eine Rache der Trump-Regierung zu sein: It-Girl Kardashian twitterte nach der Inkraftsetzung des „Moslem-Verbotes“ die Zahl von Amerikanern, die durch islamische Immigranten getötet wurden: Zwei. Wenig, verglichen mit jährlich 11.737 Todesopfern, die von Amerikanern ermordet werden. Der Beitrag wurde millionenfach weitergeleitet.
Neben Kardashian hat sich fast ganz Hollywood gegen die „un-amerikanische“ Einwanderungspolitik des Wüterichs im Weißen Haus gestellt. In den USA gehen die Proteste gegen Trump weiter: Bei Ausschreitungen vor dem Trump-Tower in New York gab es zuletzt elf Festnehmen.
Trumps Sprecher Sean Spicer machte sich lächerlich, als er das Wort „Einreiseverbot“ bestritt: Er spricht jetzt von „strengen Überprüfungsmaßnahmen“ …
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