LIVE-Ticker

Trump droht Ober-Mullah: "Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann"

Trump
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Alle Entwicklungen im Iran-Krieg LIVE im Ticker.
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US-Präsident Donald Trump hat erstmals ein mögliches Ende des Iran-Kriegs angedeutet. Der Krieg sei "so gut wie" beendet, sagte Trump dem Sender CBS.

Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."

++ LIVE-Ticker zum Krieg in Nahost ++

+++ LIVE-Ticker +++

Elite-Armee: Blockade der Straße von Hormuz bis Kriegsende

Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. "Ihre Bemühungen, die Preise für Öl und Gas zu senken und zu kontrollieren, werden nur vorübergehend und erfolglos sein", prophezeite Naini. Der Handel hänge unter Kriegsbedingungen "von der Sicherheit ab".


Hegseth: Heute erneut heftigster Tag der Angriffe

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt im Krieg gegen den Iran besonders harte Angriffe an. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei. "Zum Beispiel wird heute wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran sein", sagte Hegseth auf einer Pressekonferenz. Ihm zufolge hat der Iran in den vergangenen 24 Stunden so wenig Raketen abgefeuert wie nie zuvor.


Humanitäre Hilfe aus Aserbaidschan nach Drohneneinschlägen

Nach dem Einschlag mehrerer Drohnen in Aserbaidschan hat die Regierung in Baku offenbar als Zeichen der Entspannung humanitäre Hilfe in den Iran geschickt. Das Katastrophenschutzministerium erklärte am Dienstag, es habe nach einem Telefongespräch von Präsident Ilham Aliyev mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian mehrere Tonnen Lebensmittel und Medikamente in den Iran geliefert.


Autofahrer nehmen wegen Spritpreisen bisher nicht öfter den Zug

In Deutschland ist zuletzt eine verstärkte Nachfrage nach der Eisenbahn im Fernverkehr zu bemerken gewesen, weil die Spritpreise in Folge des Iran-Krieges steigen. In Österreich ist das nicht der Fall. Einerseits sind die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland oder auch Italien noch einmal bemerkenswert teuerer als hierzulande. Andererseits sprachen die ÖBB auf APA-Anfrage davon, "keine signifikanten Konsumentenreaktionen" wegen gestiegener Treibstoffpreise zu verzeichnen. In Deutschland hingegen lagen die Buchungen trotz Schwankungen laut verschiedener Berichte in den vergangenen Tage deutlich über den eigentlichen Prognosen. An einzelnen Tagen bewege sich die Nachfrage um zehn Prozent über Erwartung.


Wie lange bleibt Khamenei-Nachfolger im Amt?

"Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann", sagte der Republikaner im US-Sender Fox News, nannte jedoch keine Details. Bereits am Montag (Ortszeit) hatte er im US-Bundesstaat Florida gesagt: "Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird." Trump sagte Fox News, er sei möglicherweise zu Gesprächen mit dem Iran bereit. Das hänge aber von den Bedingungen ab. Er habe gehört, dass Teheran "unbedingt reden" möchte, sagte er weiter laut Mitteilung des Senders.


Achterbahnfahrt am Rohölmarkt nach Preissprung

Nach dem Anstieg der Ölpreise rechnen Investoren mit einer anhaltenden Phase stark schwankender Preise. "Die Volatilität auf dem Ölmarkt ist sprunghaft angestiegen und erreicht Werte, die über denen während des Ukraine-Konflikts liegen und nur mit denen der Corona-Krise vergleichbar sind", sagte Luis Ruiz, Analyst beim Broker CMC Markets. Die Achterbahnfahrt am Rohölmarkt reiße dabei auch die Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkte mit. Nach dem Sprung von rund 29 Prozent auf bis zu 119,50 Dollar (103,42 Euro) je Fass bei der Nordsee-Rohölsorte Brent zum Wochenstart brach der Preis am Dienstag um bis zu elf Prozent auf 88,05 Dollar ein. Auslöser für den Preisrutsch waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran bald abgeschlossen sein könnte. Washington sei seinem ursprünglich geschätzten Zeitrahmen von vier bis fünf Wochen "sehr weit voraus". Insidern zufolge erwägt der US-Präsident zudem Maßnahmen zur Marktberuhigung. Dazu könnten eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sowie die Freigabe strategischer Reserven gehören.


Paris sieht bei Ölreserven "alle Optionen auf dem Tisch"

In der Diskussion um eine Freigabe von nationalen Ölreserven wegen des Iran-Kriegs will Frankreich weitere Gespräche mit Partnerländern führen. "Alle Optionen sind auf dem Tisch", sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure. "Wir sind bereit." Das Ganze sei aber ein Prozess, noch liefen die Gespräche. Am Nachmittag sollen die Energieminister der G7-Länder via Liveschaltung zusammenkommen. Auch die Internationale Energieagentur IEA wird vertreten sein.

Macron
© APA/AFP/JOHN THYS

Bereits gestern hatten sich die G7-Finanzminister zusammengesetzt, um über das Thema zu beraten. Eine Entscheidung fiel dabei noch nicht. Lescure betonte, man sei bereit, alle notwendigen Mittel zu nutzen, um sicherzustellen, dass der Ölmarkt sich stabilisiere. Auch wolle man, dass der zuletzt stark gestiegene Preis an der Zapfsäule sinke. Der französische Finanz- und Wirtschaftsressortchef versicherte aber auch: Weder in Frankreich noch in Europa noch in den USA gebe es die Gefahr von Ölknappheit. Ziel sei es, dass etwa in Asien, wo die Versorgungslage angespannt ist, durch mehr zirkulierendes Öl der Markt entlastet wird. Ihre strategischen Ölreserven geben Volkswirtschaften jeweils in Krisensituationen frei, um den Ölmarkt zu stabilisieren oder auf Versorgungsengpässe zu reagieren. Zu diesem Mittel wird selten gegriffen.


100.000 Menschen im Libanon binnen eines Kriegstages vertrieben

m Libanon sind laut den Vereinten Nationen innerhalb eines Tages 100.000 weitere Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. "Bis heute haben sich mehr als 667.000 Menschen im Libanon auf der Onlineplattform der (libanesischen) Regierung als vertrieben gemeldet", sagte die Libanon-Verantwortliche des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), Karolina Lindholm Billing, am Dienstag in Genf vor Reportern. Staatliche libanesische Medien meldeten indes einen israelischen Luftangriff in der Nähe der Stadt Tyrus im Südlibanon. Israel habe einen Luftangriff auf Al-Abbassiyah gestartet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Die israelische Armee hatte zuvor angekündigt, Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz in der Gegend anzugreifen und die Einwohner aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wieder eskaliert. Dabei wurden nach Angaben der libanesischen Behörden bisher mindestens 486 Menschen getötet und mehr als 1.300 verletzt. Hilfsorganisationen im Libanon schlagen Alarm, was die humanitäre Lage betrifft.


Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien

Viele asiatische Länder sind besonders abhängig von Öl- und Gas aus dem Nahen Osten. Die Unruhe wegen des Iran-Kriegs nimmt wegen steigender Spritpreise und Sorgen um die Versorgung nun vielerorts spürbar zu. Am Dienstag reagierten weitere Länder mit Rationierungen und weiteren Maßnahmen: In Indien verschärften die Behörden die Kontrolle der Gasverteilung, Taiwan aktivierte ein Notfallinstrument für Ölprodukte und in Thailand wurden Beamte zum Homeoffice aufgerufen. "Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat zu einer Unterbrechung der Flüssiggaslieferungen (LNG) durch die Straße von Hormus geführt", erklärte das indische Erdölministerium. Das Land ist der weltweit viertgrößte Abnehmer von LNG. Neue Vorschriften sollen laut Ministerium "eine gerechte Verteilung und die kontinuierliche Verfügbarkeit für vorrangige Sektoren gewährleisten". Vorrangig werden demnach Haushalte und der Transportsektor beliefert. Andere Sektoren, darunter Düngemittelfabriken und die Teeindustrie, würden ebenfalls prioritär behandelt "vorbehaltlich der operativen Verfügbarkeit".


Trump tobt wegen Khamenei-Nachfolger

Nach der offiziellen Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Oberhaupt des Iran lässt die Reaktion aus Washington nicht lange auf sich warten. US-Präsident Donald Trump sparte in Florida nicht mit deutlicher Kritik an der Entscheidung des Expertenrats.

Mojtaba Khamenei
© APA/AFP/KHAMENEI.IR/-

US-Präsident Donald Trump hat die Wahl von Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Führer des Iran scharf verurteilt. In einer Stellungnahme in Florida bezeichnete er die Entscheidung als „enttäuschend“ und warnte davor, dass dieser Schritt lediglich „zu mehr Problemen derselben Art“ führen werde. Gegenüber dem US-Sender NBC legte Trump nach: „Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird.“

Trump
© APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLD

Modschtaba Chamenei war erst neun Tage nach dem Tod seines Vaters, Ayatollah Ali Chamenei, zum neuen Revolutionsführer bestimmt worden. Sein Vater war bei einem gezielten israelischen Luftangriff getötet worden, was die Region in eine tiefe Krise stürzte. Die Wahl des Sohnes als direkten Nachfolger wird international als Versuch gewertet, die Kontinuität des Regimes zu wahren, stößt jedoch insbesondere in den USA auf massiven Widerstand.


Gaspreis fällt weiter deutlich

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag weiter deutlich gefallen. Nachdem die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zu Beginn der Woche noch um 30 Prozent gestiegen war, hat bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt, die sich am Vorabend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt hatte. An der Börse in Amsterdam wurde das Erdgas am Vormittag bei 48,45 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. Das sind etwa 14 Prozent weniger als am Vortag. Zu Beginn der Woche war die Notierung wegen des Iran-Kriegs noch zeitweise bis auf knapp 70 Euro gestiegen.


Israel hält an Sturz iranischer Regierung als Kriegsziel fest

Israel hält ungeachtet des von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten raschen Endes des Krieges mit dem Iran am Sturz der Führung der Islamischen Republik fest. "Unser Bestreben ist es, das iranische Volk dazu zu bringen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen", teilte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Dienstag mit. Es bestehe kein Zweifel, dass Israel der Führung mit den bisherigen Maßnahmen die "Knochen bricht". "Wenn wir gemeinsam mit dem iranischen Volk Erfolg haben, werden wir ein dauerhaftes Ende herbeiführen." Trump hatte am Montag dem US-Sender CBS gesagt, er halte den Krieg "für so gut wie beendet" und hat damit weltweit ein Aufatmen an den Börsen und Sinken der Ölpreise ausgelöst.


Iran: Haben Treibstofflager in Israel angegriffen

Als Vergeltung für die Bombardierung ihrer Ölreserven haben Irans Streitkräfte eigenen Angaben zufolge Treibstofflager in Israel attackiert. In den vergangenen Stunden seien Teile der Öl- und Gasindustrie sowie Treibstofftanks in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen worden, hieß es in einer Armeeerklärung am Dienstag, die der staatliche Rundfunk verbreitete. In Israel gab es unterdessen Raketenalarm. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtete über eine neue Welle an Raketen auf Ziele bei Tel Aviv.


Blockade der Straße von Hormuz bis Kriegsende

Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. "Ihre Bemühungen, die Preise für Öl und Gas zu senken und zu kontrollieren, werden nur vorübergehend und erfolglos sein", prophezeite Naini. Der Handel hänge unter Kriegsbedingungen "von der Sicherheit ab". Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golf-Staaten und US-Einrichtungen in der Golf-Region.


Teheran bemüht, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren

Inmitten der weiter heftigen Kämpfe brachte US-Präsident Donald Trump überraschend ein baldiges Kriegsende ins Spiel: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet", sagte er. "Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte der US-Sender CBS News Trump nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan". Das Hauptrisiko sei vorbei. Der US-Präsident legte sich aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt fest. Die iranischen Revolutionsgarden, die zweite Säule der Streitkräfte und Elite-Streitmacht, reagierten scharf auf Trumps Äußerungen. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Nach den Worten von Außenminister Abbas Araqchi wird der Iran seine Raketenangriffe "so lange wie nötig" fortsetzen. Araqchi sagte am Montag (Ortszeit) im US-Fernsehsender PBS News, die Angriffe auf sein Land dauerten an, der Iran sei aber darauf "vorbereitet". "Wir sind bestens darauf vorbereitet, sie so lange wie nötig und so lange es dauert, mit unseren Raketen anzugreifen", sagte Araqchi. Neue Gespräche mit den USA schloss der iranische Außenminister aus. Teheran habe zuletzt eine "sehr bittere Erfahrungen mit Gesprächen mit den Amerikanern gemacht", sagte Araqchi. Er gehe daher nicht davon aus, "dass Gespräche mit den Amerikanern noch auf unserer Tagesordnung stehen werden".


Regime in Teheran fordert Garantien für Waffenstillstand

Das iranische Außenministerium hat für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien gefordert. "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitierte die Zeitung "Shargh" Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi am Dienstag. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos. "Die Islamische Republik Iran war nicht der Initiator des Krieges und der Aggression", sagte Gharibabadi dem Bericht zufolge. Die iranischen Raketenangriffe erfolgten daher gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen nur als "legitime Selbstverteidigung", betonte der Minister. In den vergangenen Tagen hätten mehrere Länder Vermittlungsbemühungen unternommen. Dazu zählten China, Russland, Frankreich sowie einige "regionale Staaten".


Spritpreise steigen weiter

Der österreichweite Durchschnittspreis für einen Liter Diesel lag gestern, Montag, bei 1,959 Euro. Am teuersten war es in Salzburg und Tirol mit 1,969 Euro. Bei Super lag der Schnitt bei 1,729 Euro pro Liter. Hier waren die Schwankungen in den Bundesländern deutlich höher, am teuersten wurde in Tirol mit 1,789 Euro getankt. Dies geht aus dem Spritpreisrechner der E-Control hervor, der täglich um acht Uhr die Durchschnittspreise des Vortages abbildet. Der massive Preisanstieg am Montag hat mittlerweile in der Politik für Betriebsamkeit gesorgt, auch wenn mit unterschiedlichen Ansätzen. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) stellte am Montag eine zeitweise Senkung der Steuern auf Treibstoffe in den Raum. Welche Steuern konkret und in welchem Ausmaß reduziert werden könnten, sei Gegenstand der Verhandlungen, hieß es dazu aus dem Bundeskanzleramt zur APA.


Ölpreis gibt weiter nach

Der Ölpreis hat am Dienstag den Rückgang vom Vorabend fortgesetzt. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche wegen des Iran-Kriegs zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich dann am Abend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt.


Neue Trump-Drohung

Trump droht erneut auf Truth Social. "Sollte der Iran irgendetwas unternehmen, das den Ölfluss durch die Straße von Hormuz stoppt, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihn zwanzigmal härter treffen als bisher. Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, sodass es für den Iran praktisch unmöglich wird, sich jemals wieder als Nation aufzubauen. Tod, Feuer und Zorn werden über ihn hereinbrechen – aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!"

"Dies ist ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika an China und an all jene Nationen, die die Straße von Hormus stark nutzen. Hoffentlich wird diese Geste sehr geschätzt werden."


Neue Angriffe im Libanon

Israel hat in der Nacht auf Dienstag nach Berichten libanesischer Staatsmedien Ziele im Süden und Osten des Libanon angegriffen. "Feindliche Kriegsflugzeuge verübten Luftangriffe auf die Orte Almadschadel, Schakra und Srifa", berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe es Luftangriffe im Bekaa-Tal im Osten des Libanon gegeben.


Syrien meldet Beschuss durch Hisbollah

Die syrischen Streitkräfte haben einen Artillerieangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz auf einen Militärstützpunkt nahe der Grenze gemeldet. Die Geschosse seien unweit der Ortschaft Serghaya nordwestlich der Hauptstadt Damaskus niedergegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag unter Berufung auf die Militärführung. Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss des Irans - einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads - im Land zu unterbinden.


Regime in Teheran fordert Garantien für Waffenstillstand

Das iranische Außenministerium hat für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien gefordert. "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitierte die Zeitung "Shargh" Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi am Dienstag. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos. "Die Islamische Republik Iran war nicht der Initiator des Krieges und der Aggression", sagte Gharibabadi dem Bericht zufolge. Die iranischen Raketenangriffe erfolgten daher gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen nur als "legitime Selbstverteidigung", betonte der Minister. In den vergangenen Tagen hätten mehrere Länder Vermittlungsbemühungen unternommen. Dazu zählten China, Russland, Frankreich sowie einige "regionale Staaten".


Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien

Viele asiatische Länder sind besonders abhängig von Öl- und Gas aus dem Nahen Osten. Die Unruhe wegen des Iran-Kriegs nimmt wegen steigender Spritpreise und Sorgen um die Versorgung nun vielerorts spürbar zu. Am Dienstag reagierten weitere Länder mit Rationierungen und weiteren Maßnahmen: In Indien verschärften die Behörden die Kontrolle der Gasverteilung, Taiwan aktivierte ein Notfallinstrument für Ölprodukte und in Thailand wurden Beamte zum Homeoffice aufgerufen. "Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten hat zu einer Unterbrechung der Flüssiggaslieferungen (LNG) durch die Straße von Hormus geführt", erklärte das indische Erdölministerium. Das Land ist der weltweit viertgrößte Abnehmer von LNG. Neue Vorschriften sollen laut Ministerium "eine gerechte Verteilung und die kontinuierliche Verfügbarkeit für vorrangige Sektoren gewährleisten". Vorrangig werden demnach Haushalte und der Transportsektor beliefert. Andere Sektoren, darunter Düngemittelfabriken und die Teeindustrie, würden ebenfalls prioritär behandelt "vorbehaltlich der operativen Verfügbarkeit".


Witkoff: Russen teilen keine US-Militärinfos mit Teheran

Russische Vertreter haben US-Präsident Donald Trump nach Darstellung des Sondergesandten Steve Witkoff versichert, keine Geheimdienstinformationen mit dem Iran zu teilen. "Wir können sie bei ihrem Wort nehmen", sagte Witkoff in einem Gespräch mit dem US-Sender CNBC und fügte hinzu: "Hoffen wir, dass sie tatsächlich keine Informationen teilen." Ihm zufolge hatten die Russen in einem Telefongespräch mit Trump bekräftigt, keine Informationen weiterzugeben.

Steve Witkoff
Trumps Sondergesandter Steve Witkoff   © Getty

Vergangene Woche hatten US-Medien berichtet, Russland liefere dem Iran Informationen über US-Streitkräfte und mögliche Ziele im Nahen Osten. Dabei versorge der Kreml Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen, berichteten der US-Sender CNN und die "Washington Post" unter Berufung auf Personen, die mit US-Geheimdienstberichten vertraut seien. CNN zufolge sind die meisten weitergegebenen Informationen Bilder, die mit modernen Satelliten Moskaus angefertigt wurden. Die US-Regierung dementierte die Berichte nicht.


Spritpreise entwickelten sich am Dienstag stabil

Die Preise an den Tankstellen sind hierzulande am gestrigen Dienstag zumindest nicht mehr deutlich gestiegen. Ein Liter Diesel kostete im österreichweiten Durchschnitt 1,954 Euro, für Superbenzin bezahlte man im Schnitt 1,744 Euro, zeigt der Spritpreisrechner der Regulierungsbehörde E-Control. Dabei war Tanken allgemein im Burgenland am günstigsten, am teuersten tankte man Diesel in Salzburg, Tirol, in der Steiermark und Wien. Superbenzin kostete in Tirol am meisten.


Experte: "Europa wird nicht in den Iran-Krieg hineingezogen"

Während der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter eskaliert, steht Europa weitgehend am Rand des Konflikts. Der Kontinent sei diesbezüglich politisch gespalten, müsse aber keine direkte militärische Verwicklung fürchten, sagt der Europaexperte Stefan Lehne im Gespräch mit der APA. Europa könnten ein instabiler Iran und steigende Energiepreise wirtschaftlich jedoch stärker treffen als die USA - während Russland von der Krise profitiere. Europa spiele in der eskalierenden Krise im Nahen Osten derzeit kaum eine Rolle, sagt Stefan Lehne, Senior Fellow beim Thinktank Carnegie Europe. "Wir stehen in einer großen Krise der transatlantischen Beziehungen", betont er. US-Präsident Donald Trump habe Europa nicht in seine Entscheidung, den Iran anzugreifen, involviert. Zusätzlich sei sich Europa nicht einig in seiner Reaktion auf den Krieg. Die beiden Extreme bilden demnach der spanische Premierminister Pedro Sanchez, der im Krieg einen Bruch des internationalen Völkerrechts sieht, und der deutsche Kanzler Friedrich Merz, der sich "eigentlich hinter die amerikanisch-israelische Aktion gestellt" habe, so der Experte.


Revolutionsgarden: Wir entscheiden über Ende des Kriegs

Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Zuvor hatte Trump in Aussicht gestellt, dass der Krieg mit dem Iran deutlich schneller beendet werden könnte als zunächst erwartet. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan."


Experte: "Europa wird nicht in den Iran-Krieg hineingezogen"

Während der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weiter eskaliert, steht Europa weitgehend am Rand des Konflikts. Der Kontinent sei diesbezüglich politisch gespalten, müsse aber keine direkte militärische Verwicklung fürchten, sagt der Europaexperte Stefan Lehne im Gespräch mit der APA. Europa könnten ein instabiler Iran und steigende Energiepreise wirtschaftlich jedoch stärker treffen als die USA - während Russland von der Krise profitiere. Europa spiele in der eskalierenden Krise im Nahen Osten derzeit kaum eine Rolle, sagt Stefan Lehne, Senior Fellow beim Thinktank Carnegie Europe. "Wir stehen in einer großen Krise der transatlantischen Beziehungen", betont er. US-Präsident Donald Trump habe Europa nicht in seine Entscheidung, den Iran anzugreifen, involviert. Zusätzlich sei sich Europa nicht einig in seiner Reaktion auf den Krieg. Die beiden Extreme bilden demnach der spanische Premierminister Pedro Sanchez, der im Krieg einen Bruch des internationalen Völkerrechts sieht, und der deutsche Kanzler Friedrich Merz, der sich "eigentlich hinter die amerikanisch-israelische Aktion gestellt" habe, so der Experte.


Syrien meldet Beschuss durch Hisbollah

Die syrischen Streitkräfte haben einen Artillerieangriff der libanesischen Hisbollah-Miliz auf einen Militärstützpunkt nahe der Grenze gemeldet. Die Geschosse seien unweit der Ortschaft Serghaya nordwestlich der Hauptstadt Damaskus niedergegangen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana am Dienstag unter Berufung auf die Militärführung. Die gestürzte Regierung von Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad war ein enger Verbündeter der proiranischen Hisbollah. Die neue Führung von Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa bemüht sich seit ihrem Machtantritt, den Einfluss des Irans - einem weiteren wichtigen Verbündeten Assads - im Land zu unterbinden.


Neue Angriffe im Libanon

Israel hat in der Nacht auf Dienstag nach Berichten libanesischer Staatsmedien Ziele im Süden und Osten des Libanon angegriffen. "Feindliche Kriegsflugzeuge verübten Luftangriffe auf die Orte Almadschadel, Schakra und Srifa", berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Zudem habe es Luftangriffe im Bekaa-Tal im Osten des Libanon gegeben.


Neue Trump-Drohung

Trump droht erneut auf Truth Social. "Sollte der Iran irgendetwas unternehmen, das den Ölfluss durch die Straße von Hormuz stoppt, werden die Vereinigten Staaten von Amerika ihn zwanzigmal härter treffen als bisher. Außerdem werden wir leicht zerstörbare Ziele ausschalten, sodass es für den Iran praktisch unmöglich wird, sich jemals wieder als Nation aufzubauen. Tod, Feuer und Zorn werden über ihn hereinbrechen – aber ich hoffe und bete, dass es nicht dazu kommt!"

"Dies ist ein Geschenk der Vereinigten Staaten von Amerika an China und an all jene Nationen, die die Straße von Hormus stark nutzen. Hoffentlich wird diese Geste sehr geschätzt werden."


Ölpreis gibt weiter nach

Der Ölpreis hat am Dienstag den Rückgang vom Vorabend fortgesetzt. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche wegen des Iran-Kriegs zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich dann am Abend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt.


Spritpreise steigen weiter

Der österreichweite Durchschnittspreis für einen Liter Diesel lag gestern, Montag, bei 1,959 Euro. Am teuersten war es in Salzburg und Tirol mit 1,969 Euro. Bei Super lag der Schnitt bei 1,729 Euro pro Liter. Hier waren die Schwankungen in den Bundesländern deutlich höher, am teuersten wurde in Tirol mit 1,789 Euro getankt. Dies geht aus dem Spritpreisrechner der E-Control hervor, der täglich um acht Uhr die Durchschnittspreise des Vortages abbildet. Der massive Preisanstieg am Montag hat mittlerweile in der Politik für Betriebsamkeit gesorgt, auch wenn mit unterschiedlichen Ansätzen. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) stellte am Montag eine zeitweise Senkung der Steuern auf Treibstoffe in den Raum. Welche Steuern konkret und in welchem Ausmaß reduziert werden könnten, sei Gegenstand der Verhandlungen, hieß es dazu aus dem Bundeskanzleramt zur APA.


Teheran bemüht, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren

Inmitten der weiter heftigen Kämpfe brachte US-Präsident Donald Trump überraschend ein baldiges Kriegsende ins Spiel: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet", sagte er. "Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte der US-Sender CBS News Trump nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan". Das Hauptrisiko sei vorbei. Der US-Präsident legte sich aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt fest. Die iranischen Revolutionsgarden, die zweite Säule der Streitkräfte und Elite-Streitmacht, reagierten scharf auf Trumps Äußerungen. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Nach den Worten von Außenminister Abbas Araqchi wird der Iran seine Raketenangriffe "so lange wie nötig" fortsetzen. Araqchi sagte am Montag (Ortszeit) im US-Fernsehsender PBS News, die Angriffe auf sein Land dauerten an, der Iran sei aber darauf "vorbereitet". "Wir sind bestens darauf vorbereitet, sie so lange wie nötig und so lange es dauert, mit unseren Raketen anzugreifen", sagte Araqchi. Neue Gespräche mit den USA schloss der iranische Außenminister aus. Teheran habe zuletzt eine "sehr bittere Erfahrungen mit Gesprächen mit den Amerikanern gemacht", sagte Araqchi. Er gehe daher nicht davon aus, "dass Gespräche mit den Amerikanern noch auf unserer Tagesordnung stehen werden".


Blockade der Straße von Hormuz bis Kriegsende

Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. "Ihre Bemühungen, die Preise für Öl und Gas zu senken und zu kontrollieren, werden nur vorübergehend und erfolglos sein", prophezeite Naini. Der Handel hänge unter Kriegsbedingungen "von der Sicherheit ab". Die USA und Israel hatten Ende Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golf-Staaten und US-Einrichtungen in der Golf-Region.


Iran: Haben Treibstofflager in Israel angegriffen

Als Vergeltung für die Bombardierung ihrer Ölreserven haben Irans Streitkräfte eigenen Angaben zufolge Treibstofflager in Israel attackiert. In den vergangenen Stunden seien Teile der Öl- und Gasindustrie sowie Treibstofftanks in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen worden, hieß es in einer Armeeerklärung am Dienstag, die der staatliche Rundfunk verbreitete. In Israel gab es unterdessen Raketenalarm. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, berichtete über eine neue Welle an Raketen auf Ziele bei Tel Aviv.


Israel hält an Sturz iranischer Regierung als Kriegsziel fest

Israel hält ungeachtet des von US-Präsident Donald Trump in Aussicht gestellten raschen Endes des Krieges mit dem Iran am Sturz der Führung der Islamischen Republik fest. "Unser Bestreben ist es, das iranische Volk dazu zu bringen, das Joch der Tyrannei abzuwerfen", teilte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Dienstag mit. Es bestehe kein Zweifel, dass Israel der Führung mit den bisherigen Maßnahmen die "Knochen bricht". "Wenn wir gemeinsam mit dem iranischen Volk Erfolg haben, werden wir ein dauerhaftes Ende herbeiführen." Trump hatte am Montag dem US-Sender CBS gesagt, er halte den Krieg "für so gut wie beendet" und hat damit weltweit ein Aufatmen an den Börsen und Sinken der Ölpreise ausgelöst.


Gaspreis fällt weiter deutlich

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag weiter deutlich gefallen. Nachdem die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zu Beginn der Woche noch um 30 Prozent gestiegen war, hat bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt, die sich am Vorabend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt hatte. An der Börse in Amsterdam wurde das Erdgas am Vormittag bei 48,45 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. Das sind etwa 14 Prozent weniger als am Vortag. Zu Beginn der Woche war die Notierung wegen des Iran-Kriegs noch zeitweise bis auf knapp 70 Euro gestiegen.


Trump tobt wegen Khamenei-Nachfolger

Nach der offiziellen Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Oberhaupt des Iran lässt die Reaktion aus Washington nicht lange auf sich warten. US-Präsident Donald Trump sparte in Florida nicht mit deutlicher Kritik an der Entscheidung des Expertenrats.

Mojtaba Khamenei
© APA/AFP/KHAMENEI.IR/-

US-Präsident Donald Trump hat die Wahl von Modschtaba Chamenei zum neuen geistlichen Führer des Iran scharf verurteilt. In einer Stellungnahme in Florida bezeichnete er die Entscheidung als „enttäuschend“ und warnte davor, dass dieser Schritt lediglich „zu mehr Problemen derselben Art“ führen werde. Gegenüber dem US-Sender NBC legte Trump nach: „Ich denke, sie haben einen großen Fehler gemacht. Ich weiß nicht, ob das von Dauer sein wird.“

Trump
© APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLD

Modschtaba Chamenei war erst neun Tage nach dem Tod seines Vaters, Ayatollah Ali Chamenei, zum neuen Revolutionsführer bestimmt worden. Sein Vater war bei einem gezielten israelischen Luftangriff getötet worden, was die Region in eine tiefe Krise stürzte. Die Wahl des Sohnes als direkten Nachfolger wird international als Versuch gewertet, die Kontinuität des Regimes zu wahren, stößt jedoch insbesondere in den USA auf massiven Widerstand.


100.000 Menschen im Libanon binnen eines Kriegstages vertrieben

m Libanon sind laut den Vereinten Nationen innerhalb eines Tages 100.000 weitere Menschen durch israelische Angriffe vertrieben worden. "Bis heute haben sich mehr als 667.000 Menschen im Libanon auf der Onlineplattform der (libanesischen) Regierung als vertrieben gemeldet", sagte die Libanon-Verantwortliche des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR), Karolina Lindholm Billing, am Dienstag in Genf vor Reportern. Staatliche libanesische Medien meldeten indes einen israelischen Luftangriff in der Nähe der Stadt Tyrus im Südlibanon. Israel habe einen Luftangriff auf Al-Abbassiyah gestartet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur NNA. Die israelische Armee hatte zuvor angekündigt, Ziele der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz in der Gegend anzugreifen und die Einwohner aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon wieder eskaliert. Dabei wurden nach Angaben der libanesischen Behörden bisher mindestens 486 Menschen getötet und mehr als 1.300 verletzt. Hilfsorganisationen im Libanon schlagen Alarm, was die humanitäre Lage betrifft.


Paris sieht bei Ölreserven "alle Optionen auf dem Tisch"

In der Diskussion um eine Freigabe von nationalen Ölreserven wegen des Iran-Kriegs will Frankreich weitere Gespräche mit Partnerländern führen. "Alle Optionen sind auf dem Tisch", sagte Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure. "Wir sind bereit." Das Ganze sei aber ein Prozess, noch liefen die Gespräche. Am Nachmittag sollen die Energieminister der G7-Länder via Liveschaltung zusammenkommen. Auch die Internationale Energieagentur IEA wird vertreten sein.

Macron
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Bereits gestern hatten sich die G7-Finanzminister zusammengesetzt, um über das Thema zu beraten. Eine Entscheidung fiel dabei noch nicht. Lescure betonte, man sei bereit, alle notwendigen Mittel zu nutzen, um sicherzustellen, dass der Ölmarkt sich stabilisiere. Auch wolle man, dass der zuletzt stark gestiegene Preis an der Zapfsäule sinke. Der französische Finanz- und Wirtschaftsressortchef versicherte aber auch: Weder in Frankreich noch in Europa noch in den USA gebe es die Gefahr von Ölknappheit. Ziel sei es, dass etwa in Asien, wo die Versorgungslage angespannt ist, durch mehr zirkulierendes Öl der Markt entlastet wird. Ihre strategischen Ölreserven geben Volkswirtschaften jeweils in Krisensituationen frei, um den Ölmarkt zu stabilisieren oder auf Versorgungsengpässe zu reagieren. Zu diesem Mittel wird selten gegriffen.


Achterbahnfahrt am Rohölmarkt nach Preissprung

Nach dem Anstieg der Ölpreise rechnen Investoren mit einer anhaltenden Phase stark schwankender Preise. "Die Volatilität auf dem Ölmarkt ist sprunghaft angestiegen und erreicht Werte, die über denen während des Ukraine-Konflikts liegen und nur mit denen der Corona-Krise vergleichbar sind", sagte Luis Ruiz, Analyst beim Broker CMC Markets. Die Achterbahnfahrt am Rohölmarkt reiße dabei auch die Aktien-, Anleihe- und Devisenmärkte mit. Nach dem Sprung von rund 29 Prozent auf bis zu 119,50 Dollar (103,42 Euro) je Fass bei der Nordsee-Rohölsorte Brent zum Wochenstart brach der Preis am Dienstag um bis zu elf Prozent auf 88,05 Dollar ein. Auslöser für den Preisrutsch waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, dass der Krieg der USA und Israels gegen den Iran bald abgeschlossen sein könnte. Washington sei seinem ursprünglich geschätzten Zeitrahmen von vier bis fünf Wochen "sehr weit voraus". Insidern zufolge erwägt der US-Präsident zudem Maßnahmen zur Marktberuhigung. Dazu könnten eine Lockerung der Ölsanktionen gegen Russland sowie die Freigabe strategischer Reserven gehören.


Wie lange bleibt Khamenei-Nachfolger im Amt?

"Ich glaube nicht, dass er in Frieden leben kann", sagte der Republikaner im US-Sender Fox News, nannte jedoch keine Details. Bereits am Montag (Ortszeit) hatte er im US-Bundesstaat Florida gesagt: "Wir denken, dass es nur zu mehr Problemen derselben Art im Land führen wird." Trump sagte Fox News, er sei möglicherweise zu Gesprächen mit dem Iran bereit. Das hänge aber von den Bedingungen ab. Er habe gehört, dass Teheran "unbedingt reden" möchte, sagte er weiter laut Mitteilung des Senders.


Autofahrer nehmen wegen Spritpreisen bisher nicht öfter den Zug

In Deutschland ist zuletzt eine verstärkte Nachfrage nach der Eisenbahn im Fernverkehr zu bemerken gewesen, weil die Spritpreise in Folge des Iran-Krieges steigen. In Österreich ist das nicht der Fall. Einerseits sind die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland oder auch Italien noch einmal bemerkenswert teuerer als hierzulande. Andererseits sprachen die ÖBB auf APA-Anfrage davon, "keine signifikanten Konsumentenreaktionen" wegen gestiegener Treibstoffpreise zu verzeichnen. In Deutschland hingegen lagen die Buchungen trotz Schwankungen laut verschiedener Berichte in den vergangenen Tage deutlich über den eigentlichen Prognosen. An einzelnen Tagen bewege sich die Nachfrage um zehn Prozent über Erwartung.


Humanitäre Hilfe aus Aserbaidschan nach Drohneneinschlägen

Nach dem Einschlag mehrerer Drohnen in Aserbaidschan hat die Regierung in Baku offenbar als Zeichen der Entspannung humanitäre Hilfe in den Iran geschickt. Das Katastrophenschutzministerium erklärte am Dienstag, es habe nach einem Telefongespräch von Präsident Ilham Aliyev mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian mehrere Tonnen Lebensmittel und Medikamente in den Iran geliefert.


Hegseth: Heute erneut heftigster Tag der Angriffe

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt im Krieg gegen den Iran besonders harte Angriffe an. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei. "Zum Beispiel wird heute wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran sein", sagte Hegseth auf einer Pressekonferenz. Ihm zufolge hat der Iran in den vergangenen 24 Stunden so wenig Raketen abgefeuert wie nie zuvor.


Elite-Armee: Blockade der Straße von Hormuz bis Kriegsende

Der Iran wird nach Angaben der Revolutionsgarden bis zum Ende des Krieges gegen die USA und Israel keine Ölexporte aus der Region an Verbündete der USA und Israels erlauben. "Die iranischen Streitkräfte werden bis auf weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird", sagte der Sprecher der Elite-Armee, Ali Mohammad Naini, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim am Dienstag. "Ihre Bemühungen, die Preise für Öl und Gas zu senken und zu kontrollieren, werden nur vorübergehend und erfolglos sein", prophezeite Naini. Der Handel hänge unter Kriegsbedingungen "von der Sicherheit ab".


Merz: USA und Israel haben keinen Plan für Kriegsende

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Fehlen einer Strategie für eine schnelle Beendigung des Krieges gegen den Iran beklagt. Die USA und Israel führten diesen Krieg nun schon seit über einer Woche und mit jedem Tag würden sich mehr Fragen stellen, sagte der Kanzler bei einer Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis in Berlin.

Trump und Merz
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"Vor allem besorgt uns, dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann." Gleichzeitig gebe es "eine gefährliche Eskalation", fügte der deutsche Kanzler mit Blick auf die Gegenangriffe des Iran hinzu.


Neue Schweizer Sanktionen gegen Teheran

Die Schweiz hat neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diese wurden von der UNO und teilweise von der EU übernommen und sollten am Dienstagabend in Kraft treten. Die Maßnahmen wurden aufgrund der nuklearen Aktivitäten des Iran, der Lieferung von Drohnen und Raketen an Russland und der Menschenrechtsverletzungen beschlossen, teilte das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung am Dienstag mit.


Trump stellt schnelles Kriegsende in Aussicht - Ölpreise sinken weiter

Die Ölpreise sind am Dienstag wegen der vagen Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs weiter gesunken. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich am Montagabend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt. Trump hat ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten in Aussicht gestellt. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet", wird er im US-Sender CBS News zitiert. Am Dienstag gingen die Angriffe der USA und Israels auf den Iran indes weiter.


Katar: "Wir sind keine Partei in diesem Krieg"

Der Golfstaat Katar will vorerst weiterhin nicht aktiv in die militärische Konfrontation mit dem Iran eingreifen. "Katar ist keine Partei in diesem Krieg", sagte der katarische Außenamtssprecher Majid al-Ansari am Dienstag. "Wir glauben weiterhin an Diplomatie, werden aber auf jeden Angriff gegen Katar angemessen antworten." Man sei bemüht, den Konflikt zu entschärfen. Zwar hätten Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman und Irans Außenminister Abbas Araqchi seit Kriegsbeginn nur einmal Kontakt gehabt. Die Kommunikationskanäle mit Teheran bestünden aber weiter, sagte al-Ansari. Katar pflegt mit dem Iran eigentlich seit Jahrzehnten diplomatische Beziehungen. Unter anderem teilen sich beide Länder den Zugang zum weltgrößten Gasfeld im Persischen Golf.


Wadephul-Krisenbesuch in Israel: Warnung vor Chaos im Iran

Deutschlands Außenminister Johann Wadephul hat sich bei einem Krisenbesuch mitten im Iran-Krieg hinter Israel gestellt, zugleich aber vor Chaos und einem Auseinanderfallen des Iran gewarnt. "Niemand kann ein Interesse an Chaos oder Bürgerkrieg oder dem Zerfall Irans haben", sagte der CDU-Politiker am Dienstag bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Gideon Saar in Jerusalem. "Die Auswirkungen wären erheblich und würden wir auch in Europa zu spüren bekommen", fügte er hinzu.

Deutscher Außenminister Johann Wadephul
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"Wir brauchen eine regionale Friedensordnung, die die Sicherheit der Staaten und Menschen in der Region, insbesondere der Seewege, die wichtige Handelswege sind, gewährleistet", forderte Wadephul. Mit Blick auf die israelischen Angriffe gegen die islamistische Hisbollah-Miliz im Libanon sagte Deutschlands Chefdiplomat, er habe Saar gebeten, mit der libanesischen Regierung im Kampf gegen die Hisbollah zusammenzuarbeiten und die zivile Infrastruktur im Libanon beim Kampf gegen die Hisbollah zu schützen.


Hilfsorganisationen: Humanitäre Situation eskaliert

Die humanitäre Situation im Nahen Osten ist nach Angaben von Hilfsorganisationen aufgrund des Iran-Krieges weiter eskaliert. Tausende Menschen seien auf der Flucht, ohne Telefonverbindung und Kontakt zu ihren Familien. Allein im Libanon sei die Zahl der Flüchtlinge auf über 700.000 Menschen angestiegen, erinnerte das Rote Kreuz am Dienstag. Ihre Angehörigen in Österreich und anderen Staaten seien besorgt und bangten um das Leben ihrer Familienmitglieder.


Briten entsenden Kriegsschiff ins östliche Mittelmeer

Das britische Kriegsschiff "HMS Dragon" sticht in Richtung östliches Mittelmeer in See. Der Einsatz erfolgt gut eine Woche nach einem Drohnenangriff auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern im Nachgang der Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Am 1. März war die Basis von einer im Iran hergestellten Drohne getroffen worden, die mutmaßlich aus dem Libanon oder dem Irak kam.

Die britische Regierung steht in der Kritik, da Verbündete wie Griechenland und Frankreich nach den iranischen Vergeltungsangriffen am Golf wesentlich schneller Schiffe in die Region entsandt haben.


Ausländer unter Spionageverdacht festgenommen

Im Iran sind nach Angaben des Geheimdienstministeriums 30 Menschen wegen des Verdachts der Spionage festgenommen worden. Unter den Festgenommenen sei ein ausländischer Staatsbürger, der "im Auftrag von zwei Golfstaaten" im Namen der USA und Israels spioniert habe, hieß es laut der Nachrichtenagentur TASNIM, die den Revolutionsgarden nahe steht. Die Nationalität des Festgenommenen wurde nicht genannt.

Der Festgenommene werde beschuldigt, "Informationen über den Standort und die Bewegungen der Polizei und Streitkräfte an den Feind" übermittelt zu haben, erklärte demnach das Informationsministerium. Der Verdächtige war demnach im Nordosten des Irans festgenommen worden. Der Zeitpunkt der Festnahme wurde nicht bekanntgegeben.

Seit Beginn des Iran-Kriegs, der am 28. Februar durch US-israelische Luftangriffe ausgelöst worden war, ruft die iranische Führung die Bevölkerung regelmäßig auf, wachsam zu sein und jedes verdächtige Verhalten zu melden. Im Iran kann wegen Spionage die Todesstrafe verhängt werden.


Teheran meldet neue Angriffe auf Israel und US-Ziele

Der Iran hat am Dienstag erneut Ziele in Israel sowie US-Ziele in der Region angegriffen. Bei Attacken der Revolutionsgarden gegen Tel Aviv seien besonders schlagkräftige "strategische" Raketen zum Einsatz gekommen, so die ideologischen Streitkräfte. Die Armee meldete den Beschuss einer für die Waffenproduktion wichtige Militäranlage in Haifa und einer Einrichtung des israelischen Geheimdienstes. Israel wiederum flog erneut Luftangriffe auf die iranische Hauptstadt Teheran.

Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass die Stadt von heftigen Explosionen erschüttert wurde. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte für Dienstag eine Verschärfung der US-Angriffe auf den Iran an: "Heute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein", sagte Hegseth im Pentagon. Sein Ministerium erklärte im Onlinedienst X: "Wir haben gerade erst begonnen zu kämpfen."


Witkoff warnt vor nuklearer Bedrohung

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff betonte am Dienstag die Notwendigkeit der US-Angriffe auf den Iran mit Blick auf dessen Atomanlagen betont. Das "Heimtückische" sei, dass der Iran fast alle nötigen Komponenten zur Urananreicherung selbst herstellen könne, sagte er dem US-Sender CNBC. Witkoff reagierte damit auf die Frage, wie es zusammenpasse, dass die USA im Sommer die Zerstörung iranischer Atomanlagen verkündeten und nun erneut wegen der nuklearen Bedrohung in den Krieg ziehen.

Witkoff unterstrich die Darstellung des Weißen Hauses, die USA hätten nahezu sämtliche Kapazitäten zur Anreicherung und Umwandlung von Uran zerstört. Allerdings verfüge der Iran über ein riesiges Programm zur Herstellung hochentwickelter Zentrifugen, die für die Urananreicherung entscheidend sind. Witkoff sagte, es sei sehr schwierig herauszufinden, wo sich diese Zentrifugen im Iran befinden. Das habe auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) mehrfach bestätigt.

Nach den Angriffen im Juni habe keine internationale Kontrolle der Atomanlagen mehr stattgefunden, sagte Witkoff. "Sie lassen sie nicht rein, weil dort schlimme Dinge vor sich gehen."


Iran über EU-Kommissionspräsidentin: "Steht auf der falschen Seite der Geschichte"

Das iranische Außenministerium hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, auf der "falschen Seite der Geschichte" zu stehen. Von der Leyen hatte zuvor auf X erklärt: "Die Menschen im Iran verdienen Freiheit, Würde und das Recht, über ihre eigene Zukunft zu entscheiden. Auch wenn wir wissen, dass dies während und nach dem Krieg mit Gefahren und Instabilität verbunden sein wird."

Irans Außenamtssprecher Ismail Baghaei reagierte ebenfalls auf X. Er beschuldigte von der Leyen, "Besatzung, Völkermord und Gräueltaten" gebilligt zu haben und jetzt "Kriegsverbrechen der USA und Israels" im Iran reinzuwaschen. "Schweigen angesichts von Gesetzlosigkeit und Gräueltaten ist nichts weniger als Mittäterschaft", so der Sprecher.


Verwendete Munition kostet USA Milliardensummen

Laut einem Bericht der US-Regierung an Ausschüsse des Kongresses ist bei den Angriffen auf den Iran allein in den ersten beiden Tagen Munition im Wert von schätzungsweise 5,6 Milliarden Dollar verbraucht worden. Im Kongress wächst angesichts des am 28. Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges die Sorge vor schwindenden Beständen der US-Streitkräfte. Erwartet wird, dass das Weiße Haus beim Kongress in Kürze zusätzliche Mittel für den Kriegseinsatz beantragt.

Einige Insider rechnen mit einer Summe von 50 Milliarden Dollar, andere halten diese Schätzung aber für zu niedrig angesetzt. Präsident Donald Trump hat sich am Freitag zur Aufstockung der Reserven mit Managern von sieben Rüstungsunternehmen getroffen.

Bis zu 150 Mitglieder der US-Truppen sind Insidern zufolge zudem bisher im Krieg gegen den Iran verwundet worden. Die gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters genannte Zahl ist weitaus höher als die vom Pentagon offiziell verbreitete, wonach bisher acht US-Truppenangehörige schwer verletzt wurden. Kurz nach Veröffentlichung des Reuters-Berichts bestätigt das Pentagon die Angaben und erklärt, etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden. Die meisten Verletzungen seien geringfügig gewesen. 108 Truppenangehörige leisteten bereits wieder ihren Dienst.


USA: Israel soll Angriffe auf Energieanlagen stoppen

Die US-Regierung hat Israel einem Medienbericht zufolge aufgefordert, Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur einzustellen. Das Gesuch sei auf hoher politischer Ebene und an Israels Generalstabschef Ejal Samir übermittelt worden, meldete das Portal Axios am Dienstag unter Berufung auf Insider. Die US-Regierung habe ihr Anliegen unter anderem damit begründet, dass man nach dem Krieg mit dem iranischen Ölsektor zusammenarbeiten wolle.

Zudem bestehe die Sorge, dass derartige Angriffe der iranischen Bevölkerung schadeten und massive Vergeltungsschläge gegen die Energieinfrastruktur in den Golfstaaten auslösen könnten. Stellungnahmen des Weißen Hauses, des US-Außenministeriums sowie der israelischen Botschaft in Washington liegen zunächst nicht vor.


US-Geheimdienst sieht Anzeichen für Vorbereitung von Minen

Die US-Geheimdienste verzeichnen laut Journalisten des Senders CBS News Anzeichen dafür, dass der Iran Vorbereitungen zur Verlegung von Minen in der Straße von Hormus treffe. Eine Bestätigung des auf dem Kurznachrichtendienst X verbreiteten Berichts liegt zunächst nicht vor.


Israels Präsident verteidigt Angriffe auf iranische Ölfelder

Israels Staatspräsident Yitzhak Herzog verteidigt die umstrittenen Angriffe auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran. Es handle sich um Öl, das vom Militär gelagert werde und um Öl, das die iranische Regierung nutze, um damit auch seine Terror-Operationen zu finanzieren, sagte Herzog der deutschen Boulevardzeitung "Bild". Am Wochenende hatte Israels Luftwaffe Öldepots in Teheran bombardiert und in Flammen gesetzt.

"Es wird der Kriegsmaschinerie entzogen, weil sie es zur Finanzierung und, sagen wir, zum Schmieren ihrer eigenen Kriegsmaschinerie verwenden. "Experten hatten vor massiven auch langfristigen Umweltschäden gewarnt. Die Weltgesundheitsorganisation warnte vor der Gefahr einer Kontamination von Lebensmitteln, Wasser und Luft.

Herzog sagte, dass es höchste Zeit gewesen sei für den israelisch-amerikanischen Militäreinsatz im Iran, der vor eineinhalb Wochen begann. "Wenn wir gewartet hätten, wären wir fast an einen Punkt gekommen, an dem es vielleicht irreversibel gewesen wäre."

Einen konkreten Zeitplan für den Krieg nannte Herzog aber nicht: "Die Iraner sind diejenigen, die überall in der Region und in der Welt Chaos und Terror verbreiten. Ich denke also, wenn wir alles nur an einem Tachometer messen, kommen wir nicht weiter. Wir müssen tief durchatmen und zum Endergebnis gelangen." Wenn die iranische Bedrohung eliminiert sei, sei dies wie Sauerstoff für Israel: "Wir können ermöglichen, dass das gesamte System in der Region plötzlich wieder atmen und sich weiterentwickeln kann. Das ist fantastisch."


Satellitenstation in Israel von Hisbollah-Rakete getroffen

Nach israelischen Medienberichten hat eine aus dem Libanon abgefeuerte Rakete eine Satellitenstation tief im Inneren Israels getroffen. Der TV-Sender N12 veröffentlichte ein dramatisches Dashcam-Video, das den Moment des Einschlags bei dem Angriff am Montag zeigt. Den Berichten zufolge wurde eine Station des europäischen Satellitenbetreibers SES in Emek Haela in der Nähe der Stadt Beit Shcemesh westlich von Jerusalem getroffen.

Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte den Angriff am Montag für sich reklamiert. Die Satellitenstation gehöre zu einer Cyber-Abteilung der Armee, teilte die proiranische Gruppierung mit. Laut israelischen Medien handelt es sich dagegen um eine zivile, kommerzielle Einrichtung. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Die Satellitenstation liegt gut 160 Kilometer Luftlinie von der libanesischen Grenze entfernt. Dies wäre ein zielgenauer Treffer, der ungewöhnlich tief im Inneren Israels liegt.

Die "Times of Israel" berichtete, der Einschlag habe Schäden an der Infrastruktur der Anlage verursacht und zwei Menschen verletzt. Die israelische Armee habe mitgeteilt, dass ein "isoliertes Versagen" dazu geführt habe, dass die Rakete einschlug, ohne abgefangen zu werden und ohne dass in der Umgebung Warnsirenen ausgelöst wurden.

Die israelische Wirtschaftszeitung "Calcalist" berichtete, das Geschoß sei als Fateh-110 identifiziert worden, eine im Iran hergestellte präzisionsgelenkte Boden-Boden-Rakete mit einem schweren Sprengkopf, der darauf ausgelegt sei, strategische Infrastruktur anzugreifen.


Trump-Minister schickte Ölpreise auf Talfahrt mit Falschmeldung

Dem US-Energieminister Chris Wright ist am Dienstagabend ein folgenreicher Fehler unterlaufen. Er hat auf X geschrieben, dass die US-Marine einen Öltanker erfolgreich durch die Straße von Hormus geleitet haben soll. Die Ölpreise sind nach diesem Tweet vorübergehend abgestürzt. Das Problem: Das stimmt nicht.

Das Dementi folgte direkt danach. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, stellte klar, dass die US-Marine "bislang keinen Tanker oder ein anderes Schiff eskortiert" habe.

In seiner Nachricht schrieb Wright: "Die US-Marine hat erfolgreich einen Öltanker durch die Straße von Hormus eskortiert, um sicherzustellen, dass Öl auf die Weltmärkte fließt." Dazu postete er ein Video. Darin sagte er, dies sei bereits vor 36 Stunden passiert. Wright kündigt auch noch an, dass weitere Schiffe folgen würden. Das Posting verschwand kurz danach ohne Erklärung.


US-Regierung: Mehr als 5.000 Ziele getroffen

Die USA haben nach Angaben des Weißen Hauses mittlerweile mehr als 5.000 Ziele im Iran attackiert. Das teilte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington mit. Die ballistischen Raketenangriffe des Irans seien seit Kriegsbeginn dagegen um mehr als 90 Prozent zurückgegangen und die Drohnenangriffe um etwa 85 Prozent. "Die amerikanischen Soldaten gewinnen diesen wichtigen Kampf noch schneller als wir erwartet haben", sagte Leavitt.

Zudem kämen die USA bei ihrem Kriegsziel voran, die iranische Marine zu zerstören. "Wir haben mehr als 50 iranische Marineschiffe zerstört, darunter ein großes Drohnenträgerschiff."


Weißes Haus verspricht Bericht zu Angriff auf Mädchenschule

Die Ergebnisse von US-Untersuchungen zu einem tödlichen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran sollen veröffentlicht werden. Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte auf die Frage von Journalisten, ob der Bericht zugänglich gemacht werde: "Das Kriegsministerium wird das tun." Die Ermittlungen dauerten an. Einen genauen Zeitpunkt der Veröffentlichung nannte sie allerdings nicht.

Am ersten Kriegstag Ende Februar waren in Minab im Süden des Landes nach iranischen Angaben rund 170 Schülerinnen getötet worden. US-Präsident Donald Trump hatte die Schuld dafür beim Iran gesehen. Investigativjournalisten haben allerdings Zweifel an der Behauptung, der Iran selbst sei für die Bombardierung verantwortlich.

Sie stützen sich auf Videomaterial, in dem ein US-Tomahawk-Marschflugkörper zu sehen sein soll. "Das US-Militär ist die einzige an dem Konflikt beteiligte Streitkraft, die Tomahawks einsetzt", schrieb die "New York Times". Trump sagte am Montag, die USA hätten Tomahawks auch an andere Länder verkauft.


Trump: Haben "in den letzten Stunden" zehn Minenlegerschiffe zerstört

Laut dem US-Präsidenten Donald Trump hat die USA in den letzten Stunden mehrere iranische Minenleger-Schiffe zerstört. Auf Truth Social schreibt er: "Ich freue mich, berichten zu können, dass wir in den letzten Stunden zehn inaktive Minenlegerboote und/oder -schiffe getroffen und vollständig zerstört haben. Weitere werden folgen."


Polizeichef: Betrachten Demonstranten als Feinde

Nach Israels Aufruf zum Sturz der Führung der Islamischen Republik hat Irans Polizeichef Regierungsgegner mit drastischen Worten vor Protesten gewarnt. "Wer auf Aufforderung des Feindes auf die Straßen geht, den sehen wir nicht länger als Demonstranten an. Den sehen wir als Feind an und werden ihn wie einen Feind behandeln", sagte Ahmed-Resa Radan im staatlichen Fernsehen. "Alle unsere Männer haben ihren Finger am Abzug." Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte die Iraner zuvor dazu aufgerufen, sich gegen ihre Regierung aufzulehnen. Israel und die USA führten "einen historischen Krieg für die Freiheit", hieß es in einem offenen Brief. "Dies ist eine einmalige Gelegenheit für euch, das Regime der Ajatollahs zu stürzen und eure Freiheit zu erlangen." Das iranische Volk habe um Hilfe gebeten, "und die Hilfe ist angekommen".


Saudi-Arabien fing ballistische Raketen ab

Die saudi-arabische Armee hat nach Angaben aus Riad sieben ballistische Raketen über seinem Territorium abgefangen. Sechs Raketen hätten den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan in der Provinz al-Chardsch anvisiert, eine weitere Rakete sei "in Richtung der östlichen Region" des Landes abgefeuert worden, erklärte das saudi-arabische Verteidigungsministerium am Mittwoch im Onlinedienst X. Die saudi-arabischen Streitkräfte hätten zudem neun Drohnen abgefangen.


IEA plant größte Ölreserven-Freigabe ihrer Geschichte

Die Internationale Energieagentur (IEA) erwägt die größte Freigabe von Ölreserven in ihrer Geschichte, um die wegen des US-israelischen Krieges mit dem Iran gestiegenen Rohölpreise zu senken. Die geplante Freigabe würde die 182 Millionen Barrel übertreffen, die IEA-Mitgliedstaaten 2022 nach Russlands Invasion der Ukraine auf den Markt brachten, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag und verwies auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.


Containerschiff in Straße von Hormuz von "Geschoss" getroffen

Vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate ist ein Handelsschiff von einem mutmaßlichen Angriff des Irans getroffen worden. Ein "unbekanntes Geschoss" habe an der Einfahrt zur Straße von Hormuz ein Containerschiff getroffen, meldete die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) heute. Dabei seien auch Schäden entstanden. Die Besatzungsmitglieder seien aber in Sicherheit. Schiffe in der Nähe wurden aufgerufen, die Gegend mit Vorsicht zu befahren.


Neuer Ober-Mullah verletzt

Irans neuer „Oberster Führer“, Mojtaba Khamenei, ist seit seiner Ernennung am vergangenen Sonntag ein Phantom. Wie die New York Times berichtet, gibt es bislang weder öffentliche Auftritte noch schriftliche Lebenszeichen des 56-Jährigen. Er trat die Nachfolge seines Vaters, Ali Khamenei, an, der zu Beginn des aktuellen Iran-Kriegs getötet wurde. Laut Insiderberichten aus iranischen Regierungskreisen gibt es für dieses Abtauchen zwei Hauptgründe: - Sicherheitsbedenken: Mojtaba fürchtet offenbar, dass jede Form der Kommunikation seinen geheimen Aufenthaltsort verraten könnte. In der aktuellen Lage stünde er sofort im Visier für einen gezielten Schlag. - Verletzungen durch Luftangriffe: Der neue Machthaber wurde wohl direkt am ersten Tag der amerikanisch-israelischen Angriffe verwundet. Er soll Verletzungen an den Beinen erlitten haben. Mojtaba Khamenei ist den Berichten zufolge bei Bewusstsein, befindet sich jedoch an einem massiv bewachten Ort. Der Kontakt zur Außenwelt ist auf ein Minimum reduziert, während er sich von seinen Verletzungen erholt.


Trump sichert Iran WM-Teilnahme zu

US-Präsident Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten bei der Fußball-WM im Sommer in seinem Land antreten darf. "Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen", sagte Infantino nach einem Treffen mit Trump. Außerdem sagte der Schweizer: "Wir alle brauchen ein Ereignis wie die FIFA-Weltmeisterschaft, um die Menschen mehr denn je zusammenzubringen." Der Iran könnte allerdings von sich aus auf das Turnier verzichten. Das hatte Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes (FFI), zuvor erneut angedeutet.


Israel greift im Stadtzentrum von Beirut an

Im Libanon sind bei israelischen Luftangriffen im Stadtzentrum von Beirut nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Das sagte der zuständige Behördenvertreter Journalisten. Libanesische Medien zeigten mehrere zerstörte Stockwerke des Wohngebäudes nach dem Angriff in den frühen Morgenstunden des Mittwoch. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete zunächst von vier Verletzten.


Revolutionsgarden: Wir entscheiden über Ende des Kriegs

Die iranischen Revolutionsgarden haben scharf auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem baldigen Ende des Iran-Kriegs reagiert. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik." Zuvor hatte Trump in Aussicht gestellt, dass der Krieg mit dem Iran deutlich schneller beendet werden könnte als zunächst erwartet. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan."


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