Iran-Krieg

LIVE-Ticker: Jetzt kommen die nächsten Österreicher heim

Rückholaktion
© TZOe Fuhrich
Alle Entwicklungen zum Krieg in Nahost im oe24-Liveticker.
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Der Iran hat seine Angriffe auf Israel auch in der Nacht auf Donnerstag fortgesetzt. Die israelischen Streitkräfte alarmierten wegen iranischer Raketenangriffe in weniger als zwei Stunden drei Mal die Bevölkerung. In Jerusalem waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Die Rettungsdienste erklärten aber, es lägen keine Berichte über Verletzte vor. Im Irak griff der Iran erneut kurdische Gruppen an.

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+++ LIVE-Ticker +++

EZB sieht sich gut für Schocks gerüstet

Die EZB hat bereits Wochen vor Ausbruch des Nahost-Krieges signalisiert, dass sie sich zinspolitisch gut für Schocks gerüstet sieht. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Protokollen der jüngsten Ratssitzung von Anfang Februar hervor. Darin verweisen die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde darauf, dass das derzeitige Zinsniveau "ausreichende Flexibilität" biete, um auf eventuelles Störfeuer von außen zu reagieren. Man halte sich alle Optionen in beiden Richtungen bei den Zinsen für künftige Sitzungen offen. Zugleich bleibe der Ausblick ungewiss, insbesondere aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in der globalen Handelspolitik und der geopolitischen Spannungen. "Diese Unsicherheit könnte es auch rechtfertigen, die Zinssätze unverändert zu lassen, um die Entwicklung der verschiedenen Risiken in den kommenden Monaten abzuwarten", heißt es in den Protokollen der Februar-Sitzung, bei der die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 2,0 Prozent beließ. Sie konstatierte damals, die Inflationsaussichten blieben weiterhin gut.


Israels Militär beendete zwölfte Angriffswelle gegen Teheran

Die israelische Luftwaffe hat am Donnerstag nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran beendet. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen. Die Hilfsorganisation Roter Halbmond hatte zuvor berichtet, dass bei den Angriffen Israels und der USA seit Samstag auch 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden seien.


Roter Halbmond: Mehr als 100 zivile Ziele im Iran beschädigt

Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran sind nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden. Auch militärische Infrastruktur und die Kriegsmarine wurden angegriffen. Die USA nennen die Verhinderung iranischer Atomwaffen und die Sicherung der Öltransporte durch die Straße von Hormus als Ziele der Angriffe. Laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA wurden auch Wohngebiete in mehreren Städten sowie Teile Teherans getroffen. Es seien bisher 1.332 Angriffe an 636 Orten registriert worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.


Caritas: Humanitäre Lage im Libanon eskaliert

Die heimische Caritas schlägt Alarm: Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten hat dramatische humanitäre Folgen für den Libanon. Nach schweren Luftangriffen und Gefechten entlang der Grenze zu Israel wurden laut offiziellen Angaben mindestens 52 Menschen getötet und 154 verletzt. Mehr als 32.000 Menschen mussten innerhalb weniger Tage ihre Häuser verlassen. Die Caritas ist deshalb dabei, ihre Nothilfe massiv auszuweiten, meldete Kathpress am Donnerstag. Besonders betroffen vom Krieg sind die Regionen im Süden des Libanon sowie die Bekaa-Ebene. Viele Familien seien auf der Flucht Richtung Beirut, Mount Lebanon und in den Norden des Landes. Schulen, öffentliche Gebäude und Gemeindezentren seien bereits zu Notunterkünften umfunktioniert worden. "Die Lage entwickelt sich rasant und setzt die ohnehin fragile Infrastruktur im Libanon massiv unter Druck", so Alexander Bodmann, Vizepräsident der Caritas Österreich. "Zehntausende Menschen sind innerhalb kürzester Zeit vertrieben worden. Viele Unterkünfte sind bereits überfüllt."


Spritpreise schnellen in die Höhe

Die Preise an den heimischen Zapfsäulen sind unmittelbar nach Ausbruch des Iran-Kriegs in die Höhe geschnellt. Diesel verteuerte sich zwischen Sonntag und Mittwoch laut aktuellen Angaben der E-Control um rund 16 Prozent, Superbenzin um mehr als 13 Prozent. Preissteigerungen würden rasch, Senkungen hingegen später bzw. kaum weitergegeben werden, wird etwa von der Arbeiterkammer (AK) kritisiert. Die Branche weist dies zurück. Rufe nach staatlichen Eingriffen werden indes laut. Im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten kam es zu einer faktischen Schließung der Straße von Hormuz. Rund 20 Prozent des weltweit verschifften Öls, unter anderem von den Förderländern Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak, Kuwait und dem Iran, werden durch die Meerenge transportiert. Mehrere Reedereien stoppten am Wochenende den Verkehr durch die Passage. Brent-Öl verteuerte sich um mittlerweile etwa 16 Prozent. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht.


Hochrangiger Hamas-Vertreter bei Angriff im Libanon getötet

Bei einem israelischen Angriff ist libanesischen Staatsmedien zufolge ein hochrangiger Vertreter der islamistischen Hamas im Libanon getötet worden. Wassim Atallah al-Ali und seine Frau seien bei einem Drohnenangriff in einem palästinensischen Flüchtlingslager nahe Tripoli im Norden des Libanons getötet worden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA am Donnerstag, die al-Ali als einen hochrangigen Hamas-Vertreter bezeichnete. Er ist der erste Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation, der seit Beginn des Iran-Krieges getötet wurde. Der Iran-Krieg führte zu einer Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon.


Nach Luftraumsperre: Erster Flieger aus Dubai in Wien gelandet

- Erstmals seit Beginn des Irankriegs am vergangenen Samstag ist wieder ein Linienflieger aus Dubai in Wien eingetroffen. Der Airbus A380-842 der Golf-Airline Emirates landete um 12.47 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat. Zur Zahl der Fluggäste macht die Fluglinie auf APA-Anfrage keine Angaben, die Kapazität des eingesetzten größten Passagierflugzeugs der Welt beträgt rund 600 Personen. In Dubai, Katar und Doha sind aufgrund des Nahost-Krieges noch zehntausende Reisende gestrandet. Am Donnerstagnachmittag wird ein Emirates-Flieger in Salzburg erwartet. Die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat "derzeit bis auf Weiteres" einen reduzierten Flugplan. Hintergrund sei "die teilweise Wiederöffnung des regionalen Luftraums, die eine schrittweise und sichere Wiederaufnahme des kommerziellen Flugbetriebs ermöglicht", hieß es zur APA. Am 5. und 6. März sind über 100 Emirates-Flüge von und nach Dubai geplant. Der Dubai-Wien-Flug von Emirates am Donnerstag (Ankunft 18.50) ist gestrichen, der morgige Flug aus Dubai (Ankunft 12.25) soll laut aktuellem Stand durchgeführt werden. Die Austrian Airlines (AUA) haben vorerst ihre Dubai-Flüge bis einschließlich 10. März ausgesetzt.


Zwei weitere Rückführungsflüge für Österreicher

Nach der Landung eines ersten Rückführungsfluges aus der Golfregion am Mittwochabend sind für Donnerstag zwei weitere Flüge geplant. Wie die Austrian Airlines (AUA) Donnerstagfrüh bekannt gaben, wird eine Maschine zunächst von der omanischen Hauptstadt Maskat nach Riad in Saudi-Arabien und dann weiter nach Wien fliegen. Aus Riad fliegt ein weiteres Flugzeug nach Österreich. Ankünfte am späten Donnerstagabend Die Ankünfte sollen laut Webseite des Flughafens Wien-Schwechat am späten Donnerstagabend erfolgen. Laut den Informationen handelt es sich um eine Airbus A320neo mit 180 und eine Boeing 777 mit 300 Sitzplätzen. Der Start der Maschine aus Maskat ist für 17.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) geplant, hieß es auf der Webseite des Flughafens im Oman.


Aserbaidschan: Drohnen aus Iran treffen Flughafen

Aserbaidschan macht den Iran für einen Drohnenangriff in der autonomen Exklave Nachitschewan verantwortlich und droht mit Vergeltung. Das Verteidigungsministerium verurteile die von den iranischen Streitkräften ausgeführten Angriffe gegen zivile Infrastruktur auf dem Gebiet Aserbaidschans aufs Schärfste, teilte die Behörde in Baku am Donnerstag mit. Der Iran trage die volle Verantwortung für den Vorfall. Das Verteidigungsministerium bereite Vergeltungsmaßnahmen vor. Das Außenministerium Aserbaidschans bestellte den iranischen Botschafter ein. Eine Drohne sei in die Abfertigungshalle des Flughafens eingeschlagen, eine weitere in der Nähe eines Schulgebäudes abgestützt, teilte das Außenministerium in Baku mit. Es verurteilte die Angriffe, die demnach vom Iran aus gestartet wurden. Zwei Menschen seien verletzt worden, das Flughafengebäude sei beschädigt.


Todesopfer im Krieg gegen den Iran

Der Hilfsorganisation Iranischer Roter Halbmond zufolge wurden 1.045 Menschen getötet. Darunter seien 175 Schülerinnen und Mitarbeiter einer Grundschule in Minab im Süden des Landes, die am ersten Tag des Krieges bei einem Raketenangriff ums Leben gekommen sind. Es war unklar, ob die Gesamtzahl der Todesopfer auch Verluste bei den Revolutionsgarden einschloss.

Dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom zufolge wurden zehn Zivilisten getötet. Darunter seien neun Menschen, die bei einem iranischen Raketenangriff auf Beit Shemesh in der Nähe von Jerusalem am 1. März ums Leben gekommen sind. Das israelische Militär hat keine Verluste gemeldet.

Dem US-Zentralkommando zufolge wurden sechs US-Soldaten bei einem Angriff auf eine Einrichtung in Kuwait getötet.


EU-Innenminister beraten zu Auswirkungen der Lage im Iran

Im Zentrum des Ratstreffens der EU-Innenministerinnen und -minister stehen am Donnerstag die Auswirkungen der Lage im Iran auf die innere Sicherheit der EU und eventuelle Maßnahmen. Auch der Umgang mit möglichen neuen Migrationsbewegungen dürfte diskutiert werden. Innenminister Gerhard Karner und Migrationskommissar Magnus Brunner (beide ÖVP) betonten vor dem Treffen in Brüssel, dass sich derzeit keine Fluchtbewegungen aus der Kriegsregion nach Europa abzeichneten.

"Wir sehen zum Teil einen gegenteiligen Effekt", so Karner, beispielsweise Fluchtbewegungen aus dem Libanon Richtung Syrien. Entscheidend sei, "dass wir hier in Kontakt sind, auch mit der Region". Der Innenminister ist auch überzeugt, dass die EU heute "deutlich besser vorbereitet" ist als etwa bei der großen Flüchtlingswelle 2015: "Wir haben über zehn Jahre einen Asylpakt diskutiert, der jetzt in Umsetzung ist, der mit Mitte des Jahres in Kraft treten wird." Der neue EU-Asyl- und Migrationspakt soll am 12. Juni in Kraft treten. Ziel ist es, die irreguläre Migration einzudämmen.


Australien und Neuseeland entsenden Flugzeuge in Nahen Osten

Australien hat angesichts des US-israelischen Krieges gegen den Iran zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsandt. Im Rahmen der Notfallplanung zur Evakuierung australischer Staatsbürger seien ein Schwertransportflugzeug und eine Treibstofftransportmaschine entsandt worden, erklärten Regierungsbeamte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Auch Neuseeland will Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsenden, um gestrandete Staatsbürger in sichere Drittländer zu bringen. Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte im Parlament, dass "militärische Mittel" in die Region entsandt worden seien. "Ich danke den Australiern, die sich in eine gefährliche Situation begeben, um ihren Landsleuten zu helfen", fügte Albanese hinzu. Australierinnen und Australier sollten sich jedoch vorrangig um kommerzielle Flüge für eine Heimreise bemühen.Offiziellen Angaben zufolge befinden sich 115.000 australische Staatsbürger in der Region.


Flugzeug aus Dubai am Nachmittag in Salzburg erwartet

Am Flughafen Salzburg wird am Freitagnachmittag eine Boeing 737 von flydubai erwartet, in der 126 Passagiere sitzen dürften. "Laut aktuellem Stand wird die Maschine um 15.35 Uhr erwartet", sagte Airport-Sprecher Alexander Klaus zur APA. Im Gegensatz zur gestrigen Landung in Wien handelt es sich seinen Angaben zufolge aber um keine Rückholaktion, sondern um den regulären Donnerstagflug der Airline, den die Fluggäste regulär gebucht haben dürften, sagte Klaus.


US-Tanker im Persischen Golf getroffen

Die iranischen Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge einen US-Tanker im nördlichen Teil des Persischen Golfs getroffen. Das Schiff stehe in Flammen. Die Revolutionsgarden erklären in einer von den staatlichen Medien verbreiteten Mitteilung, dass in Kriegszeiten die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz unter der Kontrolle der Islamischen Republik stehen werde.


Kurden kündigen "Offensive auf breiter Front" an

Kurdische Gruppierungen haben gegenüber der Zeitung „Welt“ eine groß angelegte Offensive gegen den Iran angekündigt. Demnach planen sie einen Angriff „auf breiter Front“ und wollen dabei eine „unerwartet große Streitmacht“ einsetzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Vertreter von drei kurdischen Organisationen. Diese Gruppen, die in der Vergangenheit teilweise miteinander zerstritten waren, sollen sich inzwischen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam gegen den Iran vorzugehen. Bereits seit einigen Tagen berichten verschiedene Quellen, dass sich kurdische Kräfte auf eine mögliche Bodenoffensive auf iranischem Gebiet vorbereiten. Nach entsprechenden Berichten sollen sie dafür auch Waffen erhalten haben, die angeblich vom US-Auslandsgeheimdienst CIA stammen.


Felbermayr: Iran-Krieg könnte EZB zu Reaktion zwingen

Ein länger anhaltender Nahost-Krieg wird die Europäische Zentralbank laut designiertem Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr unter Zugzwang bringen. "Wenn der Iran-Krieg nicht schnell vorbeigeht, muss die EZB reagieren", sagte der Wiener Ökonom zum "Handelsblatt" vom Donnerstag. Felbermayr fügte hinzu: "Klar ist: Die alte Maxime, kurzfristige Energiepreisschocks einfach zu ignorieren und sich auf langfristige Inflationsprognosen zu verlassen, ist gescheitert und wäre jetzt brandgefährlich." Zinserhöhungen dürften für die EZB kein Tabu sein, wenn es hart auf hart komme.


AK: Steigerungen bei Spritpreisen unverhältnismäßig

Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert die aktuellen Preissteigerungen an den Zapfsäulen als unverhältnismäßig. Generell würden Preissteigerungen bei Öl, wie aktuell durch den Iran-Krieg, von Tankstellenbetreibern rasch, Senkungen aber spät bzw. kaum weitergegeben, so Experte Daniel Witzani-Haim im Ö1-"Morgenjournal". Außerdem würde sich die Mineralölindustrie oft auf Risikoaufschläge berufen, das sei für ihn "nicht nachvollziehbar". Die Branche weist die Kritik zurück.


Hegseth ruft Israel zum Durchhalten auf

Hegseth hat unterdessen Israel nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums aufgefordert, "bis zum Ende" durchzuhalten. Die USA stünden an der Seite Israels, habe Hegseth Verteidigungsminister Israel Katz in dem Telefonat in der Nacht gesagt, teilte das Ministerium mit. Katz habe Hegseth für die umfangreiche Unterstützung der USA bei der Verteidigung der israelischen Bürger gegen die iranische Raketenbedrohung gedankt.


Iran kündigt Vergeltung für Versenkung von Kriegsschiff an

Einen Tag nach der Versenkung eines iranischen Kriegsschiffs im Indischen Ozean mit dutzenden Toten durch die US-Marine kündigte unterdessen Irans Außenminister Abbas Araqchi den USA mit Konsequenzen gedroht. Die iranische Fregatte "Iris Dena" sei "ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern angegriffen" worden, erklärte Araqchi am Donnerstag im Onlinedienst X. "Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen." Die USA hätten "2000 Meilen vor der iranischen Küste eine Gräueltat auf See begangen", fügte Araqchi hinzu. Demnach sei die Fregatte "Gast der indischen Marine" gewesen.


Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

Am Frankfurter Flughafen ist am Donnerstag früh der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Dies bestätigten dpa-Reporter vor Ort. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet. An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der deutschen Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten nun über den Landweg nach Maskat gebracht werden.


Kanada schließt militärische Beteiligung nicht aus

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat eine Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg nicht ausgeschlossen. "Man kann eine Beteiligung nie kategorisch ausschließen", sagte Carney am Donnerstag anlässlich eines Besuchs beim australischen Premier Anthony Albanese in der australischen Hauptstadt Canberra. Die Frage sei aber "hypothetisch". "Wir werden an der Seite unserer Verbündeten stehen". Außerdem werde Kanada "immer Kanadier verteidigen".


Israel täuschte Mullahs mit Abendessen-Trick

Ein koordinierter Militärschlag der israelischen und US-amerikanischen Streitkräfte hat am vergangenen Samstag das iranische Regime in seinem Kern erschüttert. Bei dem massiven Angriff auf den Palastkomplex in Teheran wurden der oberste Machthaber Ali Khamenei sowie rund 40 weitere führende Köpfe der Führung getötet. Der Erfolg dieser Operation basierte auf einem Täuschungsmanöver.

Khamenei
© APA/AFP/KHAMENEI.IR/-

Obwohl die USA ihre Truppen im Nahen Osten bereits massiv zusammengezogen hatten und die Spannungen zunahmen, gelang es den Geheimdiensten, den exakten Zeitpunkt des Angriffs bis zuletzt geheim zu halten. Am Freitagabend, dem Beginn des jüdischen Ruhetags Schabbat, inszenierte die israelische Armee (IDF) ein scheinbares Herunterfahren des Dienstbetriebs. Hochrangige Generäle verließen demonstrativ das Hauptquartier in Tel Aviv, um zu ihren Familien zum traditionellen Abendessen zu fahren. Diese Bewegungen wurden bewusst publik gemacht, um den Eindruck von Normalität zu erwecken. In Wahrheit kehrten die Kommandeure jedoch wenig später – teils getarnt oder unauffällig – in den Generalstab zurück, um die finale Phase des Einsatzes zu koordinieren. Die iranische Führung wiegte sich aufgrund dieser gezielten Desinformation in Sicherheit und hielt große Versammlungen im Herzen der Hauptstadt ab. In den frühen Morgenstunden des Samstags erfolgte schließlich der Luftschlag, der die unvorbereiteten Mullahs völlig überraschte und die Führungsriege des Regimes mit einem Schlag ausschaltete.


Israel greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an

Die israelische Luftwaffe hat erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee. Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen und Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anrainer dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.


Neue Angriffe auf Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran waren inzwischen Explosionen zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Der Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.


Iran: Mehr als 500 Raketen und Marschflugkörper abgefeuert

Der Iran hat seit Kriegsbeginn am Samstag eigenen Angaben zufolge mehr als 500 ballistische Raketen und Marschflugkörper abgefeuert. Weiterhin seien mindestens 2.000 Kampfdrohnen verschiedener Typen von iranischem Boden gestartet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine "informierte militärische Quelle". Die Agentur steht den mächtigen Revolutionsgarden nahe, Irans Elitestreitmacht. Etwa 40 Prozent der Angriffe erfolgten dem Bericht zufolge gegen Ziele in Israel. Am Samstag hatte der jüdische Staat gemeinsam mit den USA den Krieg gegen den Iran begonnen. Die restlichen rund 60 Prozent der iranischen Attacken richteten sich gegen "amerikanische Ziele". Neben Israel attackieren Irans Streitkräfte auch Stellungen in den Golfstaaten, darunter Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Irak sowie Saudi-Arabien, wo die USA Stützpunkte unterhalten.


Israel ruft Bewohner fast aller Beiruter Vororte zu Flucht auf

Die israelische Armee hat einen Großteil der Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut als mögliche Angriffsziele ausgegeben. Die Armee richtete am Donnerstag auf ihrem arabischsprachigen Kanal auf der Plattform X eine dringende Warnung an die Bewohner. Sie sollten sofort ihre Häuser verlassen. In der Regel folgen auf derartige Aufrufe Angriffe Israels.

Betroffen seien die Viertel Burj al-Barajne, Hadath, Haret Hreik und Shiyah. Bewohner sollten sich in entweder in Richtung Osten oder Norden in Sicherheit bringen. Es sei verboten, sich nach Süden zu begeben, hieß es. Es ist das erste Mal, dass das israelische Militär ein Gebiet dieser Größe in der Gegend zu Evakuierungen aufruft. Bisher bezogen sich derartige Aufrufe auf bestimmte Wohnhäuser oder deutlich kleinere Gebiete in den Vororten.

Die betroffenen Viertel gelten als Hochburg der Hisbollah-Miliz. Sie sind aber auch dicht besiedelte Wohngebiete. Viele Bewohner versuchten panisch, die Viertel per Auto zu verlassen, berichteten Augenzeugen.


Cooper: US-Streitkräfte griffen in letzten 72 Stunden fast 200 Ziele an

US-Streitkräfte hätten indessen in den vergangenen 72 Stunden fast 200 Ziele tief im Iran angegriffen, darunter auch in der Nähe von Teheran. Erst in der vergangenen Stunde hätten Tarnkappenbomber vom Typ B-2 mehrere Dutzend bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2.000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) gegen tief verborgene Abschussanlagen für ballistische Raketen abgeworfen. Die iranische Marine sei schwer getroffen worden. Inzwischen liege die Zahl der zerstörten oder versenkten Schiffe bei mehr als 30, sagte Cooper. Zuletzt sei ein iranischer Drohnenträger "etwa von der Größe eines Flugzeugträgers aus dem Zweiten Weltkrieg" getroffen worden.


Israel: Tötung von Khamenei "im Einklang mit dem Völkerrecht"

Israel hat die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei als vereinbar mit dem Völkerrecht bezeichnet. Gemäß dem Völkerrecht könnten Kommandeure, "die während eines Krieges die Streitkräfte befehligen, legitime militärische Ziele darstellen", erklärte der für die internationale Presse zuständige israelische Armeesprecher Nadav Shoshani am Donnerstag im Onlinedienst X. Khamenei sei als Oberbefehlshaber der iranischen Streitkräfte die "höchste militärische Autorität" im Iran gewesen. Er habe "den Einsatz von Gewalt gegen Israel" angeordnet sowie die Finanzierung und Bewaffnung der mit dem Iran verbündeten Milizen in der Region, unter ihnen die Hisbollah im Libanon und die Huthis im Jemen, überwacht.


Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an

Neben Israel haben die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "anti-iranischer Separatisten" zu sehen sein sollen. US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe. Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.


Starten Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran?

Laut "Fox News" hätten Tausende irakische kurdische Kämpfer eine Bodenoffensive im Iran gestartet. Der Sender beruft sich dabei auf einen nicht genannten US-Beamten. Davor hatten bereits die Nachrichtenagentur AP und der israelische Sender i24 von entsprechenden Vorbereitungen berichtet. Den Berichte über die Planungen zufolge, sollten die kurdischen Kämpfer die Grenze zum Iran im Westen überschreiten.


Irans Militär greift kurdische Gruppen im Irak an

Neben Israel haben die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak angegriffen. Es seien drei Raketen auf das Hauptquartier oppositioneller Verbände abgefeuert worden, meldete die staatlichen Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Militärführung in Teheran. Der regierungstreue Sender Press TV veröffentlichte Videos, auf denen Einschläge in den Stellungen "anti-iranischer Separatisten" zu sehen sein sollen. US-Medien berichteten zuletzt, Präsident Donald Trump erwäge, kurdische Gruppen für einen Aufstand gegen Irans Regierung zu bewaffnen. Das Weiße Haus wies dies zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt bestätigte allerdings, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe. Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Angehörigen, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.


Neue Angriffe auf Teheran

In der iranischen Hauptstadt Teheran waren inzwischen Explosionen zu hören, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Der Iran habe seine Abwehrsysteme aktiviert.


Israel greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an

Die israelische Luftwaffe hat erneut Stellungen der proiranischen Hisbollah in Beirut angegriffen. Ziel sei die Infrastruktur der Terrororganisation, erklärte die Armee. Zuvor hatte das Militär bereits ein Gebäude in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt als Stützpunkt der schiitischen und Miliz identifiziert und einen Angriff angekündigt. Ein Armeesprecher rief die Anrainer dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen.


Israel täuschte Mullahs mit Abendessen-Trick

Ein koordinierter Militärschlag der israelischen und US-amerikanischen Streitkräfte hat am vergangenen Samstag das iranische Regime in seinem Kern erschüttert. Bei dem massiven Angriff auf den Palastkomplex in Teheran wurden der oberste Machthaber Ali Khamenei sowie rund 40 weitere führende Köpfe der Führung getötet. Der Erfolg dieser Operation basierte auf einem Täuschungsmanöver.

Khamenei
© APA/AFP/KHAMENEI.IR/-

Obwohl die USA ihre Truppen im Nahen Osten bereits massiv zusammengezogen hatten und die Spannungen zunahmen, gelang es den Geheimdiensten, den exakten Zeitpunkt des Angriffs bis zuletzt geheim zu halten. Am Freitagabend, dem Beginn des jüdischen Ruhetags Schabbat, inszenierte die israelische Armee (IDF) ein scheinbares Herunterfahren des Dienstbetriebs. Hochrangige Generäle verließen demonstrativ das Hauptquartier in Tel Aviv, um zu ihren Familien zum traditionellen Abendessen zu fahren. Diese Bewegungen wurden bewusst publik gemacht, um den Eindruck von Normalität zu erwecken. In Wahrheit kehrten die Kommandeure jedoch wenig später – teils getarnt oder unauffällig – in den Generalstab zurück, um die finale Phase des Einsatzes zu koordinieren. Die iranische Führung wiegte sich aufgrund dieser gezielten Desinformation in Sicherheit und hielt große Versammlungen im Herzen der Hauptstadt ab. In den frühen Morgenstunden des Samstags erfolgte schließlich der Luftschlag, der die unvorbereiteten Mullahs völlig überraschte und die Führungsriege des Regimes mit einem Schlag ausschaltete.


Kanada schließt militärische Beteiligung nicht aus

Der kanadische Premierminister Mark Carney hat eine Beteiligung seines Landes am Iran-Krieg nicht ausgeschlossen. "Man kann eine Beteiligung nie kategorisch ausschließen", sagte Carney am Donnerstag anlässlich eines Besuchs beim australischen Premier Anthony Albanese in der australischen Hauptstadt Canberra. Die Frage sei aber "hypothetisch". "Wir werden an der Seite unserer Verbündeten stehen". Außerdem werde Kanada "immer Kanadier verteidigen".


Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet

Am Frankfurter Flughafen ist am Donnerstag früh der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Dies bestätigten dpa-Reporter vor Ort. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet. An Bord des Lufthansa-Airbus vom Typ A340-300 mit der Flugnummer LH345 befinden sich Menschen, die von der deutschen Bundesregierung ausgewählt worden sind. Sie waren wie zehntausende andere infolge des US-Angriffs auf den Iran in der Golf-Region gestrandet und mussten nun über den Landweg nach Maskat gebracht werden.


Iran kündigt Vergeltung für Versenkung von Kriegsschiff an

Einen Tag nach der Versenkung eines iranischen Kriegsschiffs im Indischen Ozean mit dutzenden Toten durch die US-Marine kündigte unterdessen Irans Außenminister Abbas Araqchi den USA mit Konsequenzen gedroht. Die iranische Fregatte "Iris Dena" sei "ohne Vorwarnung in internationalen Gewässern angegriffen" worden, erklärte Araqchi am Donnerstag im Onlinedienst X. "Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen." Die USA hätten "2000 Meilen vor der iranischen Küste eine Gräueltat auf See begangen", fügte Araqchi hinzu. Demnach sei die Fregatte "Gast der indischen Marine" gewesen.


Hegseth ruft Israel zum Durchhalten auf

Hegseth hat unterdessen Israel nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums aufgefordert, "bis zum Ende" durchzuhalten. Die USA stünden an der Seite Israels, habe Hegseth Verteidigungsminister Israel Katz in dem Telefonat in der Nacht gesagt, teilte das Ministerium mit. Katz habe Hegseth für die umfangreiche Unterstützung der USA bei der Verteidigung der israelischen Bürger gegen die iranische Raketenbedrohung gedankt.


AK: Steigerungen bei Spritpreisen unverhältnismäßig

Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert die aktuellen Preissteigerungen an den Zapfsäulen als unverhältnismäßig. Generell würden Preissteigerungen bei Öl, wie aktuell durch den Iran-Krieg, von Tankstellenbetreibern rasch, Senkungen aber spät bzw. kaum weitergegeben, so Experte Daniel Witzani-Haim im Ö1-"Morgenjournal". Außerdem würde sich die Mineralölindustrie oft auf Risikoaufschläge berufen, das sei für ihn "nicht nachvollziehbar". Die Branche weist die Kritik zurück.


Felbermayr: Iran-Krieg könnte EZB zu Reaktion zwingen

Ein länger anhaltender Nahost-Krieg wird die Europäische Zentralbank laut designiertem Wirtschaftsweisen Gabriel Felbermayr unter Zugzwang bringen. "Wenn der Iran-Krieg nicht schnell vorbeigeht, muss die EZB reagieren", sagte der Wiener Ökonom zum "Handelsblatt" vom Donnerstag. Felbermayr fügte hinzu: "Klar ist: Die alte Maxime, kurzfristige Energiepreisschocks einfach zu ignorieren und sich auf langfristige Inflationsprognosen zu verlassen, ist gescheitert und wäre jetzt brandgefährlich." Zinserhöhungen dürften für die EZB kein Tabu sein, wenn es hart auf hart komme.


Kurden kündigen "Offensive auf breiter Front" an

Kurdische Gruppierungen haben gegenüber der Zeitung „Welt“ eine groß angelegte Offensive gegen den Iran angekündigt. Demnach planen sie einen Angriff „auf breiter Front“ und wollen dabei eine „unerwartet große Streitmacht“ einsetzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Vertreter von drei kurdischen Organisationen. Diese Gruppen, die in der Vergangenheit teilweise miteinander zerstritten waren, sollen sich inzwischen zusammengeschlossen haben, um gemeinsam gegen den Iran vorzugehen. Bereits seit einigen Tagen berichten verschiedene Quellen, dass sich kurdische Kräfte auf eine mögliche Bodenoffensive auf iranischem Gebiet vorbereiten. Nach entsprechenden Berichten sollen sie dafür auch Waffen erhalten haben, die angeblich vom US-Auslandsgeheimdienst CIA stammen.


US-Tanker im Persischen Golf getroffen

Die iranischen Revolutionsgarden haben eigenen Angaben zufolge einen US-Tanker im nördlichen Teil des Persischen Golfs getroffen. Das Schiff stehe in Flammen. Die Revolutionsgarden erklären in einer von den staatlichen Medien verbreiteten Mitteilung, dass in Kriegszeiten die Durchfahrt durch die Straße von Hormuz unter der Kontrolle der Islamischen Republik stehen werde.


Flugzeug aus Dubai am Nachmittag in Salzburg erwartet

Am Flughafen Salzburg wird am Freitagnachmittag eine Boeing 737 von flydubai erwartet, in der 126 Passagiere sitzen dürften. "Laut aktuellem Stand wird die Maschine um 15.35 Uhr erwartet", sagte Airport-Sprecher Alexander Klaus zur APA. Im Gegensatz zur gestrigen Landung in Wien handelt es sich seinen Angaben zufolge aber um keine Rückholaktion, sondern um den regulären Donnerstagflug der Airline, den die Fluggäste regulär gebucht haben dürften, sagte Klaus.


Australien und Neuseeland entsenden Flugzeuge in Nahen Osten

Australien hat angesichts des US-israelischen Krieges gegen den Iran zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsandt. Im Rahmen der Notfallplanung zur Evakuierung australischer Staatsbürger seien ein Schwertransportflugzeug und eine Treibstofftransportmaschine entsandt worden, erklärten Regierungsbeamte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Auch Neuseeland will Militärflugzeuge in den Nahen Osten entsenden, um gestrandete Staatsbürger in sichere Drittländer zu bringen. Der australische Premierminister Anthony Albanese bestätigte im Parlament, dass "militärische Mittel" in die Region entsandt worden seien. "Ich danke den Australiern, die sich in eine gefährliche Situation begeben, um ihren Landsleuten zu helfen", fügte Albanese hinzu. Australierinnen und Australier sollten sich jedoch vorrangig um kommerzielle Flüge für eine Heimreise bemühen.Offiziellen Angaben zufolge befinden sich 115.000 australische Staatsbürger in der Region.


EU-Innenminister beraten zu Auswirkungen der Lage im Iran

Im Zentrum des Ratstreffens der EU-Innenministerinnen und -minister stehen am Donnerstag die Auswirkungen der Lage im Iran auf die innere Sicherheit der EU und eventuelle Maßnahmen. Auch der Umgang mit möglichen neuen Migrationsbewegungen dürfte diskutiert werden. Innenminister Gerhard Karner und Migrationskommissar Magnus Brunner (beide ÖVP) betonten vor dem Treffen in Brüssel, dass sich derzeit keine Fluchtbewegungen aus der Kriegsregion nach Europa abzeichneten.

"Wir sehen zum Teil einen gegenteiligen Effekt", so Karner, beispielsweise Fluchtbewegungen aus dem Libanon Richtung Syrien. Entscheidend sei, "dass wir hier in Kontakt sind, auch mit der Region". Der Innenminister ist auch überzeugt, dass die EU heute "deutlich besser vorbereitet" ist als etwa bei der großen Flüchtlingswelle 2015: "Wir haben über zehn Jahre einen Asylpakt diskutiert, der jetzt in Umsetzung ist, der mit Mitte des Jahres in Kraft treten wird." Der neue EU-Asyl- und Migrationspakt soll am 12. Juni in Kraft treten. Ziel ist es, die irreguläre Migration einzudämmen.


Todesopfer im Krieg gegen den Iran

Der Hilfsorganisation Iranischer Roter Halbmond zufolge wurden 1.045 Menschen getötet. Darunter seien 175 Schülerinnen und Mitarbeiter einer Grundschule in Minab im Süden des Landes, die am ersten Tag des Krieges bei einem Raketenangriff ums Leben gekommen sind. Es war unklar, ob die Gesamtzahl der Todesopfer auch Verluste bei den Revolutionsgarden einschloss.

Dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom zufolge wurden zehn Zivilisten getötet. Darunter seien neun Menschen, die bei einem iranischen Raketenangriff auf Beit Shemesh in der Nähe von Jerusalem am 1. März ums Leben gekommen sind. Das israelische Militär hat keine Verluste gemeldet.

Dem US-Zentralkommando zufolge wurden sechs US-Soldaten bei einem Angriff auf eine Einrichtung in Kuwait getötet.


Aserbaidschan: Drohnen aus Iran treffen Flughafen

Aserbaidschan macht den Iran für einen Drohnenangriff in der autonomen Exklave Nachitschewan verantwortlich und droht mit Vergeltung. Das Verteidigungsministerium verurteile die von den iranischen Streitkräften ausgeführten Angriffe gegen zivile Infrastruktur auf dem Gebiet Aserbaidschans aufs Schärfste, teilte die Behörde in Baku am Donnerstag mit. Der Iran trage die volle Verantwortung für den Vorfall. Das Verteidigungsministerium bereite Vergeltungsmaßnahmen vor. Das Außenministerium Aserbaidschans bestellte den iranischen Botschafter ein. Eine Drohne sei in die Abfertigungshalle des Flughafens eingeschlagen, eine weitere in der Nähe eines Schulgebäudes abgestützt, teilte das Außenministerium in Baku mit. Es verurteilte die Angriffe, die demnach vom Iran aus gestartet wurden. Zwei Menschen seien verletzt worden, das Flughafengebäude sei beschädigt.


Zwei weitere Rückführungsflüge für Österreicher

Nach der Landung eines ersten Rückführungsfluges aus der Golfregion am Mittwochabend sind für Donnerstag zwei weitere Flüge geplant. Wie die Austrian Airlines (AUA) Donnerstagfrüh bekannt gaben, wird eine Maschine zunächst von der omanischen Hauptstadt Maskat nach Riad in Saudi-Arabien und dann weiter nach Wien fliegen. Aus Riad fliegt ein weiteres Flugzeug nach Österreich. Ankünfte am späten Donnerstagabend Die Ankünfte sollen laut Webseite des Flughafens Wien-Schwechat am späten Donnerstagabend erfolgen. Laut den Informationen handelt es sich um eine Airbus A320neo mit 180 und eine Boeing 777 mit 300 Sitzplätzen. Der Start der Maschine aus Maskat ist für 17.00 Uhr Ortszeit (14.00 Uhr MEZ) geplant, hieß es auf der Webseite des Flughafens im Oman.


Nach Luftraumsperre: Erster Flieger aus Dubai in Wien gelandet

- Erstmals seit Beginn des Irankriegs am vergangenen Samstag ist wieder ein Linienflieger aus Dubai in Wien eingetroffen. Der Airbus A380-842 der Golf-Airline Emirates landete um 12.47 Uhr am Flughafen Wien-Schwechat. Zur Zahl der Fluggäste macht die Fluglinie auf APA-Anfrage keine Angaben, die Kapazität des eingesetzten größten Passagierflugzeugs der Welt beträgt rund 600 Personen. In Dubai, Katar und Doha sind aufgrund des Nahost-Krieges noch zehntausende Reisende gestrandet. Am Donnerstagnachmittag wird ein Emirates-Flieger in Salzburg erwartet. Die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat "derzeit bis auf Weiteres" einen reduzierten Flugplan. Hintergrund sei "die teilweise Wiederöffnung des regionalen Luftraums, die eine schrittweise und sichere Wiederaufnahme des kommerziellen Flugbetriebs ermöglicht", hieß es zur APA. Am 5. und 6. März sind über 100 Emirates-Flüge von und nach Dubai geplant. Der Dubai-Wien-Flug von Emirates am Donnerstag (Ankunft 18.50) ist gestrichen, der morgige Flug aus Dubai (Ankunft 12.25) soll laut aktuellem Stand durchgeführt werden. Die Austrian Airlines (AUA) haben vorerst ihre Dubai-Flüge bis einschließlich 10. März ausgesetzt.


Hochrangiger Hamas-Vertreter bei Angriff im Libanon getötet

Bei einem israelischen Angriff ist libanesischen Staatsmedien zufolge ein hochrangiger Vertreter der islamistischen Hamas im Libanon getötet worden. Wassim Atallah al-Ali und seine Frau seien bei einem Drohnenangriff in einem palästinensischen Flüchtlingslager nahe Tripoli im Norden des Libanons getötet worden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA am Donnerstag, die al-Ali als einen hochrangigen Hamas-Vertreter bezeichnete. Er ist der erste Anführer der islamistischen Palästinenserorganisation, der seit Beginn des Iran-Krieges getötet wurde. Der Iran-Krieg führte zu einer Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Libanon.


Spritpreise schnellen in die Höhe

Die Preise an den heimischen Zapfsäulen sind unmittelbar nach Ausbruch des Iran-Kriegs in die Höhe geschnellt. Diesel verteuerte sich zwischen Sonntag und Mittwoch laut aktuellen Angaben der E-Control um rund 16 Prozent, Superbenzin um mehr als 13 Prozent. Preissteigerungen würden rasch, Senkungen hingegen später bzw. kaum weitergegeben werden, wird etwa von der Arbeiterkammer (AK) kritisiert. Die Branche weist dies zurück. Rufe nach staatlichen Eingriffen werden indes laut. Im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen und Mittleren Osten kam es zu einer faktischen Schließung der Straße von Hormuz. Rund 20 Prozent des weltweit verschifften Öls, unter anderem von den Förderländern Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Irak, Kuwait und dem Iran, werden durch die Meerenge transportiert. Mehrere Reedereien stoppten am Wochenende den Verkehr durch die Passage. Brent-Öl verteuerte sich um mittlerweile etwa 16 Prozent. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht.


Caritas: Humanitäre Lage im Libanon eskaliert

Die heimische Caritas schlägt Alarm: Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten hat dramatische humanitäre Folgen für den Libanon. Nach schweren Luftangriffen und Gefechten entlang der Grenze zu Israel wurden laut offiziellen Angaben mindestens 52 Menschen getötet und 154 verletzt. Mehr als 32.000 Menschen mussten innerhalb weniger Tage ihre Häuser verlassen. Die Caritas ist deshalb dabei, ihre Nothilfe massiv auszuweiten, meldete Kathpress am Donnerstag. Besonders betroffen vom Krieg sind die Regionen im Süden des Libanon sowie die Bekaa-Ebene. Viele Familien seien auf der Flucht Richtung Beirut, Mount Lebanon und in den Norden des Landes. Schulen, öffentliche Gebäude und Gemeindezentren seien bereits zu Notunterkünften umfunktioniert worden. "Die Lage entwickelt sich rasant und setzt die ohnehin fragile Infrastruktur im Libanon massiv unter Druck", so Alexander Bodmann, Vizepräsident der Caritas Österreich. "Zehntausende Menschen sind innerhalb kürzester Zeit vertrieben worden. Viele Unterkünfte sind bereits überfüllt."


Roter Halbmond: Mehr als 100 zivile Ziele im Iran beschädigt

Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran sind nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden. Auch militärische Infrastruktur und die Kriegsmarine wurden angegriffen. Die USA nennen die Verhinderung iranischer Atomwaffen und die Sicherung der Öltransporte durch die Straße von Hormus als Ziele der Angriffe. Laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA wurden auch Wohngebiete in mehreren Städten sowie Teile Teherans getroffen. Es seien bisher 1.332 Angriffe an 636 Orten registriert worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.


Israels Militär beendete zwölfte Angriffswelle gegen Teheran

Die israelische Luftwaffe hat am Donnerstag nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran beendet. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen. Die Hilfsorganisation Roter Halbmond hatte zuvor berichtet, dass bei den Angriffen Israels und der USA seit Samstag auch 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden seien.


EZB sieht sich gut für Schocks gerüstet

Die EZB hat bereits Wochen vor Ausbruch des Nahost-Krieges signalisiert, dass sie sich zinspolitisch gut für Schocks gerüstet sieht. Dies geht aus den am Donnerstag veröffentlichten Protokollen der jüngsten Ratssitzung von Anfang Februar hervor. Darin verweisen die Währungshüter um EZB-Chefin Christine Lagarde darauf, dass das derzeitige Zinsniveau "ausreichende Flexibilität" biete, um auf eventuelles Störfeuer von außen zu reagieren. Man halte sich alle Optionen in beiden Richtungen bei den Zinsen für künftige Sitzungen offen. Zugleich bleibe der Ausblick ungewiss, insbesondere aufgrund der anhaltenden Unsicherheit in der globalen Handelspolitik und der geopolitischen Spannungen. "Diese Unsicherheit könnte es auch rechtfertigen, die Zinssätze unverändert zu lassen, um die Entwicklung der verschiedenen Risiken in den kommenden Monaten abzuwarten", heißt es in den Protokollen der Februar-Sitzung, bei der die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins bei 2,0 Prozent beließ. Sie konstatierte damals, die Inflationsaussichten blieben weiterhin gut.


Schweden: Bedrohung gegen israelische und US-Interessen steigt

Der Krieg im Nahen Osten hat nach Angaben des schwedischen Geheimdienstes (SAPO) die Bedrohung von jüdischen, israelischen und US-Interessen sowie gegen iranische Oppositionelle in dem skandinavischen Land verschärft. Die Gefahr für diese Gruppen habe zugenommen, sagte SAPO-Einsatzleiter Fredrik Hallström am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Hallström bezog sich unter anderem auf "Oppositionelle, deren Einfluss so groß ist, dass sie als ernsthafte Bedrohung für das iranische Regime angesehen werden könnten" und rief dazu auf "wachsam" zu bleiben. Die Sicherheitslage in Schweden, die bereits durch die russische Offensive in der Ukraine beeinflusst worden sei, habe sich mit Beginn des Iran-Kriegs nochmals verschärft. Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran reagiert mit Gegenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.


WHO-Zentrale im Nahen Osten lahmgelegt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Iran-Kriegs den Zugang zu einem ihrer größten Logistikzentren und Materiallager für weltweite Noteinsätze verloren. Die Einrichtung liegt in der emiratischen Metropole Dubai. Dort seien alle Aktivitäten aufgrund der Sicherheitslage vorerst eingestellt worden, sagte die WHO-Direktorin für die Region, Hanan Balkhy am Donnerstag. dem Lager liegen Medikamente und medizinisches Material für Noteinsätze und zur Unterstützung geschwächter Gesundheitssysteme in aller Welt. Dazu gehört unter anderem alles zur Versorgung von Verwundeten in Konflikten, von Betroffenen bei Erdbeben oder Überschwemmungen sowie Medikamente etwa für Bluthochdruck oder Diabetes. In manchen Jahren versorgt die WHO nach eigenen Angaben mehr als 20 Millionen Menschen in rund 70 Ländern von Dubai aus.


Aserbaidschan schließt Luftraum

Der Iran-Krieg greift auf immer mehr Länder über. In der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan schlugen am Donnerstag Drohnen am Flughafen und in der Nähe einer Schule ein. Der Iran bestreitet eine Verantwortung für den Angriff. Aserbaidschan kündigte gleichwohl Vergeltung für den "abscheulichen Terrorakt" an. Präsident Ilham Aliyev versetzte die Streitkräfte in Einsatzbereitschaft. Als weitere Folge hat das Land aus "operativen Gründen" den südlichen Luftraum geschlossen, wodurch es im Luftverkehr zu weiteren Verzögerungen kommen könnte.


Israel bereitet nächsten Angriff vor

Die israelische Armee hat einen Großteil der Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut als mögliche Angriffsziele ausgegeben. Die Armee richtete am Donnerstag auf ihrem arabischsprachigen Kanal auf der Plattform X eine dringende Warnung an die Bewohner. Sie sollten sofort ihre Häuser verlassen. In der Regel folgen auf derartige Aufrufe Angriffe Israels.


NATO bestätigt absichtlichen Beschuss der Türkei

Die NATO hat ihre Einschätzung bekräftigt, dass eine in Richtung Türkei fliegende iranische Rakete bewusst auf das NATO-Mitglied abgefeuert wurde. Auf die Frage, ob die ballistische Rakete absichtlich Ziele in der Türkei ins Visier genommen habe, antwortete der Sprecher des obersten NATO-Kommandos in Europa, Martin O'Donnell, am Donnerstag mit "Ja".


Hier griffen die USA und Israel an

Grafik Angriffe auf Teheran
© APA

Türkei beobachtet kurdische Gruppen

Angesichts von Berichten über US-Pläne zur Bewaffnung kurdischer Milizen für einen möglichen Aufstand im Iran hat die Türkei erklärt, dass sie "terroristische" kurdische Gruppierungen "genau" beobachtet. Aktivitäten von Gruppen, "die ethnischen Separatismus vorantreiben", bedrohten nicht nur die Sicherheit des Irans, erklärte das türkische Verteidigungsministerium am Donnerstag. Vielmehr würde dies "den gesamten Frieden und die Stabilität der Region" beeinflussen.


Iran greift US-Stützpunkte im Irak an

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben nach Ziele im Irak angegriffen. In Erbil, Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, sei bei einem Drohnenangriff ein US-Stützpunkt attackiert worden, berichtete der staatliche iranische Rundfunk am Donnerstag. Dabei seien "erhebliche Schäden" verursacht worden, hieß es in dem Bericht. Dafür gab es keine Bestätigung von US-amerikanischer oder unabhängiger Seite.


Trump will bei iranischer Nachfolge mitreden

US-Präsident Donald Trump besteht dem Nachrichtenportal Axios zufolge darauf, persönlich an der Auswahl des nächsten iranischen Staatsoberhaupts beteiligt zu werden. "Ich muss an der Ernennung beteiligt sein, wie bei Delcy (Rodriguez) in Venezuela", sagte Trump am Donnerstag mit Verweis auf die Nachfolge des gestürzten Präsidenten Nicolas Maduro.


Schifffahrt erklärt Golf-Gewässer zu Kriegsgebiet

Der internationale Schifffahrtsektor hat den Persischen Golf, den Golf von Oman und die Straße von Hormuz offiziell zum Kriegsgebiet erklärt. Dies werde "den Störungen und Risiken, denen die zivilen Besatzungen in der Region ausgesetzt sind, gerecht", erklärten die Gewerkschaften des Sektors und die weltweiten Arbeitgeber am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung.


US-Institut: 90 Prozent weniger Verkehr in Straße von Hormuz

Im Zuge des Iran-Kriegs ist der Schiffsverkehr durch die für den Welthandel wichtige Straße von Hormuz nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Solange es die militärischen Fähigkeiten des Irans zuließen, werde er weiter versuchen, den Schiffsverkehr durch die Meerenge zu stören, schreibt das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in seiner neuesten Lage-Analyse.

Das Vorgehen in der Straße von Hormuz sei Teil der iranischen Strategie, auch den Golfstaaten Kosten für den Krieg aufzuerlegen, so die Analysten. Der Seeweg ist eine Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ölförderländer, zu den Anrainern zählen neben dem Iran Saudi-Arabien, Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.


Israels UNO-Botschafter: Zu früh für Diplomatie

Israel ist derzeit nicht bereit für Verhandlungen über ein Ende des Konflikts mit dem Iran. Für Diplomatie sei es noch zu früh, sagte der israelische UN-Botschafter Danny Danon in New York. "Wir müssen den Job zu Ende bringen. Wir müssen die Terrormaschine zerschlagen." Das werde "Tage oder Wochen" dauern, aber nicht Monate, so der Diplomat. Wenn die Führung im Iran "weitermacht", sei es nur eine Frage der Zeit, bis man wieder an den gleichen Punkt käme.

Israels erklärtes Ziel im Iran ist es, das iranische Raketen- und Atomprogramm zu zerstören. Israel sieht darin eine existenzielle Bedrohung. Das Land setzt zudem auf einen Umsturz der Führung im Iran durch die iranische Bevölkerung im Zuge der Angriffe.


Trump will bei iranischer Nachfolge mitentscheiden

Laut einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" will US-Präsident Donald Trump persönlich an der Auswahl des nächsten iranischen Staatsoberhaupts beteiligt zu werden. "Ich muss an der Ernennung beteiligt sein, wie bei Delcy (Rodriguez) in Venezuela", sagt Trump mit Verweis auf die Nachfolge des gestürzten Präsidenten Nicolás Maduro.

Trump habe bestätigt, dass Mojtaba Khamenei der wahrscheinlichste Nachfolger seines getöteten Vaters Ajatollah Ali Khamenei sei. Der US-Präsident bezeichnete dieses Ergebnis aber als inakzeptabel. "Sie verschwenden ihre Zeit", sagte Trump. "Khameneis Sohn ist ein Leichtgewicht."

Mojtaba Khamenei (56) gilt als Hardliner mit engen Verbindungen zu den Revolutionsgarden.


NATO erhöht wegen Iran Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr

Die NATO erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilte ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons am Donnerstagabend mit. Zuvor hatte das westliche Verteidigungsbündnis seine Einschätzung bekräftigt, dass eine in Richtung Türkei fliegende iranische Rakete bewusst auf das NATO-Mitglied abgefeuert worden war.

Auf die Frage, ob die ballistische Rakete absichtlich Ziele in der Türkei ins Visier genommen habe, antwortete der Sprecher des obersten NATO-Kommandos in Europa, Martin O'Donnell, am Donnerstag mit "Ja".

Weitere Angaben wollte er aus Sicherheitsgründen nicht machen. "Ich werde keine weiteren Informationen preisgeben, die die Sicherheit oder den Schutz der Streitkräfte beeinträchtigen könnten", sagte O'Donnell.


Rückholflug kehrte wegen Raketenbeschuss um

Ein gecharterter Air France-Flug, der in Richtung Dubai unterwegs war, um gestrandete Franzosen zurück zu holen, hat wegen Raketenbeschuss in der Region umkehren müssen. Das berichtet der französische Verkehrsminister Philippe Tabarot via Plattform X. "Diese Situation spiegelt die Instabilität in der Region und die Komplexität der Rückführungsmaßnahmen wider", schreibt der Politiker.

Tabarot weiter: "Wir sind uns der berechtigten Erwartungen unserer Landsleute vor Ort vollauf bewusst, aber ihre Rückkehr kann nur unter garantierten Sicherheitsbedingungen erfolgen."


Mehr Macht im Krieg für Irans Führungstrio

Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts ist dem für die Übergangszeit ernannten Führungstrio mehr Macht gewährt worden. Dem provisorischen Führungsrat seien unter anderem die Befugnisse zur Erklärung von Frieden und Krieg übertragen worden, berichtete das iranische Onlineportal Didban. Der Rat, dem Präsident, Justizchef und ein Geistlicher angehören, soll außerdem Militärvertreter und Polizeioffiziere ernennen und absetzen können.

Die Entscheidung dafür traf der sogenannte Schlichtungsrat, ein wichtiges Schiedsorgan im iranischen Machtapparat. Dem aktuellen Führungstrio gehören Präsident Massoud Pezeshkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Ejehi sowie der Kleriker Alireza Arafi an. Sie leiten die Staatsgeschäfte, bis ein neuer Religionsführer ernannt ist.


Iran: Raketen mit Streumunition auf Israel abgefeuert

Irans Luftstreitkräfte haben in zwei neuen Wellen Raketen auf Israel gefeuert. Dabei seien auch Gefechtsköpfe mit Streumunition zum Einsatz gekommen, berichtete der staatliche iranische Rundfunk. "Raketenregen auf dem Weg nach Tel Aviv", betitelte der Rundfunk ein Video, das Leuchtspuren der sogenannten Clustermunition zeigen soll. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst.

Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. Israels Armee hatte dem Iran bereits zuvor vorgeworfen, Streubomben auf Israel abgeschossen zu haben.


Trump: Großteil der iranischen Raketen ist zerstört

Die Luftabwehr und die Raketen des Irans sind nach der Darstellung von US-Präsident Donald Trump bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. "Sie haben also keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Luftabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg", sagte Trump in Washington. Zudem seien ihre Raketen zu 60 und ihre Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet, sagte er. "Sobald sie eine Rakete abschießen, wird die Abschussrampe innerhalb von vier Minuten getroffen." Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben nicht. Neben dem Nuklearprogramm und der Marine hatte die US-Regierung die Zerstörung des Raketenprogramms des Irans zuvor als wichtigstes Kriegsziel genannt.


Hegseth: Keine Ausweitung der militärischen Ziele

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erteilt einer Ausweitung der militärischen Ziele der USA im Iran eine Absage. Es gebe keinerlei Ausweitung der Ziele, man wisse genau, was man im Iran erreichen wolle, sagte Hegseth. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die USA müssten bei der Auswahl der nächsten Führungsperson des Landes mithelfen. Hegseth fügte hinzu, Trump rede angesichts der laufenden Militäroperation bereits "ein gewichtiges Wort mit", wer den Iran regiere.


Trump ermutigt Kurden im Irak zu Angriffen auf Iran

US-Präsident Donald Trump ermutigt iranisch-kurdische Kräfte im Irak zu Angriffen auf den Iran. "Ich finde es wunderbar, dass sie das tun wollen, ich wäre dafür", sagt er der Nachrichtenagentur Reuters. Iranisch-kurdische Milizen haben sich nach Angaben von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen in den vergangenen Tagen mit den USA darüber beraten, ob und wie sie die iranischen Sicherheitskräfte angreifen sollen. Die im irakisch-iranischen Grenzgebiet ansässigen Gruppen trainieren demnach für einen solchen Angriff. Sicherheitskreisen zufolge gab es am Donnerstag zwei iranische Drohnenangriffe auf ein Lager der iranischen Opposition im irakischen Kurdistan.


Trump: Bodenoffensive wäre Zeitverschwendung

Trump hat sich im Interview mit NBC klar gegen eine Bodenoffensive ausgesprochen und diese als "Zeitverschwendung" bezeichnet. "Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Flotte verloren. Sie haben alles verloren, was man verlieren kann", so der US-Präsident.


Öl verbilligte sich leicht nach jüngster Preisrally

Nach dem zuletzt rasanten Ölpreisanstieg ist am Freitag Durchatmen angesagt. Das Nordseeöl Brent verbilligt sich in der Spitze um 2,6 Prozent auf 83,16 Dollar (71,58 Euro) je Fass. Das US-Öl WTI wird mit 78,24 Dollar je Fass zeitweise 3,4 Prozent niedriger gehandelt. Wegen der Furcht vor langfristigen Lieferstörungen durch den Krieg in Nahost hatten sich Brent und WTI in dieser Woche um gut 16 beziehungsweise 19 Prozent verteuert.


Zyperns Präsident: Angriffe stammen aus dem Libanon

Nach Angriffen auf Zypern im Nahost-Krieg ist Präsident Nikos Christodoulides um Beruhigung bemüht. "Alle Angriffe, die bisher in Zypern erfolgt sind, richten sich ausschließlich gegen die britischen Basen. Die meisten dieser Angriffe stammen aus dem Libanon", sagte er Donnerstagabend gegenüber dem Sender Skai. Gleichzeitig betonte er, dass er in ständigem Kontakt mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun stehe und bereits ein Telefongespräch mit ihm geführt habe. Auf die Frage nach der Möglichkeit eines ballistischen Angriffs aus dem Iran antwortete Christodoulides, dass nichts ausgeschlossen werden könne. "Wir können im Zusammenhang mit ballistischen Raketen nichts ausschließen. Die Briten sind in erhöhter Alarmbereitschaft, wenn entsprechende Informationen vorliegen. In vielen Fällen ist Israel das Ziel von Angriffen aus dem Iran. Daher überqueren Raketen die Region der östlichen Mittelmeerregion, und dies wird sehr genau beobachtet."


Israels Luftwaffe bombardiert erneut Teheran

Israels Luftwaffe hat in der Nacht erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Man habe eine "großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet", gab die Armee bekannt. Der Iran griff indessen Ziele in Bahrein an, Saudi-Arabien und Katar wehrten Angriffe ab. Die iranischen Streitkräfte kündigten eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe an. In den kommenden Tagen werde der Feind intensiver und umfangreicher angegriffen, meldete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier "Khatam Al-Anbiya", das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt. Die iranische Militärführung gab Angriffe mit Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie im irakischen Erbil bekannt.


Führungsrat befasst sich mit Khamenei-Nachfolge

Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts hat sich der provisorische Führungsrat mit dessen Nachfolge befasst. Bei ihrer vierten Sitzung planten Präsident Massoud Pezeshkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Ejehi sowie der Kleriker Alireza Arafi die Einberufung einer Versammlung zur Bestimmung eines neuen Religionsführers, wie aus einer Regierungserklärung hervorgeht. Das Führungstrio wurde demnach außerdem über die aktuelle Kriegslage unterrichtet.


Trump: Ergebt euch oder sterbt!

Trump empfing im Weißen Haus MLS-Meister Inter Miami samt Superstar Lionel Messi. Dabei sprach der US-Präsident auch über den Iran-Krieg und machte eine knallharte Ansage an die Mullahs.

Trump Messi
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„Ich rufe erneut alle Mitglieder der iranischen Revolutionsgarde, des Militärs und der Polizei dazu auf, ihre Waffen niederzulegen“, so Trump. „Entweder Sie sind vollkommen sicher mit vollständiger Immunität, oder Sie stehen vor dem absolut sicheren Tod, und das möchte ich nicht sehen.“


Zypern strebt NATO-Beitritt an

Angesichts des Drohnenangriffs auf Zypern wird dort ein Beitritt zur NATO diskutiert. "Wenn es möglich wäre, würden wir sogar morgen einen Antrag einreichen", sagte Präsident Nikos Christodoulides dem griechischen Sender Skai. Zypern treffe bereits Vorbereitungen für einen möglichen NATO-Beitritt. Auf militärischer, operativer und administrativer Ebene werde daran gearbeitet, damit das Land handeln könne, "sobald die politischen Bedingungen dies zuließen".


Starten Kurdische Kämpfer starten Bodenoffensive im Iran?

Laut "Fox News" hätten Tausende irakische kurdische Kämpfer eine Bodenoffensive im Iran gestartet. Der Sender beruft sich dabei auf einen nicht genannten US-Beamten. Davor hatten bereits die Nachrichtenagentur AP und der israelische Sender i24 von entsprechenden Vorbereitungen berichtet. Den Berichte über die Planungen zufolge, sollten die kurdischen Kämpfer die Grenze zum Iran im Westen überschreiten.


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